″Alan Kurdi″ erhält Lebensmittellieferung von Italiens Küstenwache | Aktuell Europa | DW

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Das deutsche Rettungsschiff “Alan Kurdi” ist weiterhin auf der Suche nach einem sicheren Hafen. Die Lage an Bord des Schiffes auf dem Mittelmeer hat sich kurzzeitig jedoch leicht entspannt, nachdem die italienische Rettungsleitstelle veranlasst hatte, das Schiff unter anderem mit Reis, Couscous, Müsliriegeln und Kartoffeln zu versorgen. Dennoch bleibt die Beherbergung so vieler Menschen an Bord nach Angaben der Betreiberorganisation Sea-Eye weiterhin problematisch.

Ein Sprecher der deutschen Organisation sagte, das Rettungsschiff habe noch nie so viele Menschen an Bord gehabt. Das sei für die “Alan Kurdi” und ihre Besatzung “viel zu viel”. Man steuere ein Gebiet nördlich von Palermo an, werde aber “nicht ohne Genehmigung in Italiens Territorialgewässer einfahren”.

Keine politische Lösung in Sicht

Die “Alan Kurdi” hatte am Montag 150 Flüchtlinge vor der libyschen Küste an Bord genommen. Die Menschen saßen den Angaben zufolge ohne Rettungswesten in zwei überfüllten Holzbooten. Ein Passagier wurde unterdessen als medizinischer Notfall nach Lampedusa gebracht. Italien und Malta verweigern unter Verweis auf die Corona-Pandemie einen Hafenzugang. 

Eine politische Lösung zeichnet sich derzeit nicht ab. Ein Sprecher von Sea Eye mahnte, dass momentan erneut viele Geflüchtete in der libyschen und maltesischen Such- und Rettungszone mit Booten unterwegs seien. Befürchtet werde, dass angesichts der Corona-Pandemie niemand bereit sei, den Menschen zu helfen.

hf/qu (kna, epd)



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