30.000 US-Probanden testen möglichen Corona-Impfstoff | Aktuell Amerika | DW

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Im weltweiten Rennen um einen geeigneten Impfstoff gegen die neue Lungenkrankheit COVID-19 ist in den USA ein aussichtsreiches Mittel in die heiße Phase seiner Erprobung gegangen. In dieser Phase-III-Studie wird überprüft, ob ein Impfstoff tatsächlich vor einer Infektion schützt. In der Stadt Savannah in Georgia bekam der erste Proband das Mittel der US-Biotech-Firma Moderna gespritzt. Der US-Top-Immunologe und Regierungsberater Anthony Fauci sprach von einem “historisches Ereignis”. Erste Ergebnisse könnten möglicherweise im November vorliegen, sagte er.

Eine Versuchsperson bekommt den potenziellen Impfstoff der US-Firma Moderna in den Oberarm gespritzt (picture-alliance/dpa/S. Warren)

Eine Versuchsperson erhält den potenziellen Impfstoff der US-Firma Moderna

Die Studie findet an 89 Standorten in den USA statt, die 30.000 Probanden sind in zwei Gruppen unterteilt: Die einen erhielten den Impfstoff, die anderen ein Placebo. Festgestellt werden soll, ob der Impfstoff COVID-19 verhindern kann und wie lange ein solcher Schutz anhalten würde, wie Fauci erläuterte. Bei der Impfung wird den Probanden das Mittel zweimal im Abstand von 28 Tagen verabreicht.

Bisherige Tests waren erfolgversprechend

In bislang vorgenommenen Versuchen mit dem Moderna-Mittel hatten Probanden laut der zuständigen Gesundheitsbehörde NIH Antikörper gegen den Erreger SARS-CoV-2 entwickelt. Bei 45 Teilnehmern im Alter zwischen 18 und 55 Jahren seien keine ernsthaften Nebenwirkungen aufgetreten, hieß es. Die Probanden bekamen zwei Injektionen des RNA-Impfstoffs. Sie hätten mehr neutralisierende Antikörper entwickelt als Personen, bei denen eine Coronavirus-Infektion diagnostiziert worden war. Ein RNA-Impfstoff ist ein Wirkstoff, der genetische Informationen des Erregers enthält.

Moderna-CEO Stephane Bancel (l.) informiert US-Präsident Donald Trump über den Entwicklungsstand eines möglichen Corona-Impfstoffs (picture-alliance/CNP/AdMedia/K. Dietsch)

Moderna-CEO Stephane Bancel (l.) informiert US-Präsident Donald Trump über den Stand der Entwicklung eines möglichen Corona-Impfstoffs

NIH-Direktor Francis Collins gab sich optimistisch, dass ein Corona-Impfstoff schon bald zur Verfügung stehen werde. Er versicherte, trotz der “beispiellosen Geschwindigkeit” würden keine Abstriche an der Sicherheit gemacht.

se/wa (dpa, ap, rtr)



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