„Akte Spezial“ macht grausame Andeutung zum Fall Maddie McCann

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In den letzten Tagen wird wieder intensiv über Kindesmissbrauch in Deutschland diskutiert. Unter der Überschrift „Wenn Kinder Opfer werden – Hat Deutschland zu lange weggeschaut?“ kommen in einer „Akte Spezial“-Sondersendung mit „Akte“-Moderatorin Claudia von Brauchitsch auf Sat.1 nun Opfer von Missbrauch zu Wort.

Von Stiefopa und acht Männern missbraucht

Es sind verstörende Zahlen, bundesweit wurden im vergangenen Jahr 12 000 Fälle von Kindesmissbrauch gezählt. „Ich bin von meinem 3. bis 12. Lebensjahr von meinem Stiefopa und acht Männern missbraucht worden“, schildert Clarissa Vogel ihre Geschichte. „Es endete erst, als mein Stiefopa verstorben ist.“ Während die acht Männer, die ihre Seele zerstörten, nicht belangt wurden, unbehelligt hinter bürgerlichen Fassaden leben, wird die studierte Sozialpädagogin niemals ein normales Leben führen können. Clarissa Vogel hat Ängste und Flashbacks: Ihre Geschichte hat sie in einem Buch verarbeitet.  

 

Werden die Täter zu milde bestraft? Gerade beginnt in München ein Prozess gegen einen Polizisten, der sich als Jugendbetreuer an mehrere Kinder herangemacht haben soll. Er gab seine Untaten zu, das Geständnis bringt ihm wohl eine mildere Strafe. Seine Kollegen haben nichts gemerkt. „Hinschauen!“, fordert Clarissa Vogel. „Wenn man einen Verdacht hat, diesem nachgehen.“

Jeder fünfte aktuelle Fall ereignet sich in NRW

Jeder fünfte aktuelle Fall ereignet sich in Nordrhein-Westfalen. Warum das so ist, erklärt Innenminister Herbert Reul (CDU) in der Sat1-Sondersendung: „Wir haben uns entschieden, besser hinzusehen, dann fällt auch mehr auf“, erklärt er. Ob auch der Fall Maddie McCann aufgefallen wäre, wenn man besser hingesehen hätte?

Grausige Andeutung über den Verbleib von Maddie McCann

In der Sendung kommt eine junge Frau zu Wort, die den mutmaßlichen Entführer von Maddie aus seiner Zeit in Braunschweig kennt. „Er wollte ein neues Leben anfangen“, erzählt Lenta J.  Sie arbeitete in seinem Kiosk, er lud sie auch zu sich ein. „Wir sprachen über Maddie“, sagt sie in der Sendung. „Er kam mir sehr nervös vor, leicht aggressiv, schwankte von links nach rechts. Und dann sagte er: ‘Man könnte eine Leiche auch einem Schwein zum Fraß vorwerfen. Schweine fressen alles.’“ Fakt ist, dass die Leiche von Maddie McCann bisher noch nicht aufgetaucht ist. Es ist immer noch unklar, was mit dem kleinen Mädchen geschehen ist. 

Verzweifelter Appell an Maddies Eltern

Ein entsetzlicher Zustand, den Dagmar Funke nur zu gut kennt. 1996 verschwand ihre Tochter Debbie, damals 8 Jahre alt, spurlos nach der Schule. Seitdem ist ihr Leben ein endloser Albtraum, sagt sie in der „Akte Spezial“- Sondersendung. Sie kann nachempfinden, wie es den Eltern von Maddie McCann geht und sie wendet sich mit einem verzweifelten Appell an das britische Ehepaar: „Bitte, bitte habt die Kraft, ihr werdet Maddie nie finden, aber bitte findet euren Frieden.“

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