Anti-Apartheid-Kämpfer Denis Goldberg gestorben | Aktuell Afrika | DW

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Der südafrikanische Anti-Apartheid-Kämpfer Denis Goldberg ist tot. Der Bürgerrechtler starb in der Nacht im Alter von 87 Jahren an den Folgen einer langjährigen Lungenkrebserkrankung, wie lokale Medien unter Berufung auf Goldbergs Sohn berichten.

Goldberg wurde am 11. April 1933 in Kapstadt geboren. Er entstammte einer liberalen jüdischen Familie, sein Vater musste als Jude aus Litauen vor den Pogromen des russischen Kaiserreiches fliehen. Goldberg – ein studierter Bauingenieur – setzte sich für ein demokratisches Südafrika ein und kämpfte an der Seite des späteren Präsidenten Nelson Mandela gegen das rassistische Apartheid-Regime.

22 Jahre Gefängnis, danach Exil

Der überzeugte Kommunist war einer der letzten überlebenden Angeklagten des sogenannten Rivonia-Prozesses (1963), bei dem er an Mandelas Seite wegen Hochverrats verurteilt wurde. Er verbrachte 22 Jahre in Haft. Anschließend ging er ins Exil nach London und kehrte erst 2002 in sein Heimatland zurück.

Nach dem Ende der Apartheid setzte sich Goldberg weiter gegen Armut ein, zuletzt mit einem Gemeindeprojekt in seinem Heimatort Hout Bay bei Kapstadt. “Er hatte ein erfülltes Leben im Kampf für Südafrikas Freiheit”, so ein Sprecher der Familie.

sti/sam (dpa, kna)



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