Arbeitslosenzahl in USA steigt in Corona-Krise auf fast 39 Millionen | Aktuell Amerika | DW

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Nach Regierungsangaben stellten in der Woche bis zum 16. Mai mehr als 2,4 Millionen Menschen einen Erstantrag auf Arbeitslosenhilfe. Seit der Zuspitzung der Pandemie in den USA im März haben nunmehr bereits mehr als 38 Millionen Menschen mindestens zeitweise ihren Job verloren – so viele wie nie zuvor in solch kurzer Zeit. 

Die USA befinden sich wegen der Seuche in einer schweren Wirtschaftskrise. In der Vorwoche hatte es noch knapp drei Millionen Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe gegeben. Analysten hatten nun mit weniger Anträgen gerechnet, da viele US-Bundesstaaten begonnen haben, ihre wegen der Pandemie verhängten Ausgangsbeschränkungen wieder zu lockern. 

USA Los Angeles | Coronavirus: Schlange vor Costco Wholesale Supermarkt in Van Nuys (picture-alliance/dpa/AP/R. Vogel)

Kunden stehen mit Schutzmasken und Einkaufswagen in einer Schlange vor einem Supermarkt in Los Angeles

Viele Geschäfte, Fabriken und Restaurants dürfen wieder unter Auflagen öffnen, was sich langsam – so die Hoffnung – positiv auf den Arbeitsmarkt auswirken dürfte. Bislang sei aber angesichts der weiterhin hohen Zahl von Neuanträgen nicht erkennbar, dass Arbeitgeber in den US-Bundesstaaten, die die Corona-Einschränkungen lockern, ihre Angestellten in großem Maße wieder zurückholten, hieß es von Seiten der Arbeitsämter.

Vermutlich bereits jeder Fünfte US-Bürger arbeitslos

Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gelten als Indikator für die kurzfristige Entwicklung des US-Arbeitsmarkts. Die sich nur aus den Daten der Neuanträge ergebende Arbeitslosenquote läge nunmehr bei 17,2 Prozent, wie die Regierung erklärte. Im April lag die Arbeitslosenquote offiziell bereits bei 14,7 Prozent. Wegen Fehlern bei der Erhebung der Daten warnte die zuständige Behörde jedoch, dass die Quote bereits bei etwa 20 Prozent liegen könnte. Das wäre der höchste Wert seit Jahrzehnten. Vor der Zuspitzung der Pandemie hatte die Arbeitslosenquote noch bei extrem niedrigen 3,5 Prozent gelegen.

Der US-Kongress hat bislang mit Unterstützung von Demokraten und Republikanern Konjunkturpakete von rund 2,7 Billionen US-Dollar beschlossen, was etwa zehn Prozent der jährlichen US-Wirtschaftsleistung entspricht. Das von den Demokraten kontrollierte Repräsentantenhaus will nun ein weiteres Paket von rund drei Billionen Dollar durchsetzen, der von Republikanern kontrollierte Senat will das Paket jedoch blockieren.

In den USA gibt es nach jüngsten Daten der Johns Hopkins-Universität derzeit etwa 1,55 Millionen bekannte Infektionen mit SARS-CoV-2. Mehr als 93.000 Menschen starben demnach in Verbindung mit dem Virus.

hf/qu (rtr, dpa, afp)



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