ARD-Politmagazin Fakt: Jeden dritten Tag tötet ein Mann seine Partnerin

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Der Bericht im ARD-Politmagazin “Fakt” beginnt mit einem Mann, der seinen Nachbarn dabei beobachtete, wie er seiner Frau Gewalt antat. Sie wollte ihn verlassen. “Ich habe ihn mehrfach angeschrieen, lass das”, so der Nachbar. Doch er kann die Frau nicht retten.

111 derartige Fälle wurden 2019 in Deutschland erfasst. Femizid lautet der Fachbegriff dafür und bedeutet, dass eine Frau getötet wird, weil sie eine Frau ist, erkärt eine Expertin. Meist würde diese Tötungsdelikte in einer Paarbeziehung passieren, weil sich die Frau trennen wolle. Trennungen können der gefährlichste Zeitpunkt im Leben einer Frau sein, erklärt die Expertin weiter.

Partner muss sich wegen zweifachen Mordes verantworten

Diese Erfahrung musste auch eine 27-jährige Senegalesin machen, die sich von ihrem Partner trennen wollte. Von ihm trenne sich niemand und sie sei nichts ohne ihre Kinder, habe der Partner gedroht, erzählt die junge Frau.

Er habe immer versucht, sie klein zu halten, doch niemals habe sie für möglich gehalten, dass das passieren könnte, was passiert ist. Ihr Partner muss sich wegen zweifachen Mordes verantworten, er hat die beiden gemeinsamen Kinder getötet. Bei rund einem Fünftel der Femizide sterben auch die Kinder, erklärt die Expertin.

“Der Gewalttäter ist manipulativ”

Was sind das für Männer, die ihren Frauen Gewalt antun? Ein Experte, der mit Tätern zusammenarbeitet, klärt auf: “Der Gewalttäter ist manipulativ, er kann Frauen auch immer wieder klar machen, eigentlich bist du Schuld, dass ich dir Gewalt antue.”  Zwei Drittel der Täter würden allerdings vor der Tat gar nicht auffallen.

Es gibt inzwischen eine weltweite Bewegung gegen Femizide, in Anbetracht der erschreckenden Zahlen gibt es auch in Deutschland Handlungsbedarf. 

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