Audi Q3 Sportback 40 TDI quattro im Praxistest

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Praxistest Audi Q3 Sportback 40 TDI quattro: Coupé trifft SUV: Audis neuer Wohlfühl-Panzer im Test


Audi Q3 Sportback

Viehmann
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Für 1600 Euro extra wird Audis edler Tiguan-Gegner Q3 zum Coupé. Dem Fahrspaß und der Optik kommt das zugute, dafür leidet die Praktikabilität. Ein Alltags-Check.

Zum erstenmal seit Jahren verlieren die Deutschen die Lust am SUV: Die Zulassungs-Statistik im März zeigt, natürlich massiv beeinflusst durch die Corona-Krise, ein sattes Minus für die Lifestyle-Kraxler. Bei einem Marktanteil von immerhin noch 20 Prozent sackte das SUV-Segment um mehr als ein Drittel ab . Dabei ist das Angebot größer denn je. Ob der Abwärts-Trend anhält, wird sich zeigen; da immer mehr Hersteller in finanzielle Schieflage geraten und sparen müssen, ist eine Verkleinerung der Modellpalette durchaus denkbar. Doch noch ist das Angebot üppiger denn je, vor allem bei den deutschen Marken. So hat Audi seine Q-Serie an allen Ecken und Enden ausgebaut, nach oben (Q8) und unten (Q2) und sogar ins Elektro-Segment (e-tron).

Audi Q3 bekommt Coupé-Bruder

Auch beim Dauerbrenner Q3 hat Audi nachgelegt. Die 2018 eingeführte aktuelle Generation des 4,5-Meter-SUV bekam jüngst einen Coupé-Ableger, traditionell Sportback genannt. Was kann der Premium-Kraxler? Ein Praxistest.

Karosserie und Innenraum

Der Sportback ist mit 4,5 Metern ein Stückchen länger als der normale Q3, dafür aber niedriger. Das elegant abfallende Hinterteil steht dem Wagen gut. Vor allem die Optik dürfte es denn auch sein, die Käufer weg vom Hochbeiner-Q3 hin zum Coupé bringt. Der Nachteil, den man sich damit erkauft, liegt auf der Hand: Der Kofferraum bietet zwar nominell die gleiche Kapazität (530 Liter), durch das niedrigere Dach aber schränkt man die Transportfähigkeit schon etwas ein. Das macht sich an der bei umgelegten Rücksitzen von 1525 auf 1400 Litern geschrumpfte Maximalkapazität des Laderaums bemerkbar. 

Auch auf den Rücksitzen zollt die niedrige Dachlinie ihren Tribut, wobei man durch verschiebbare Sitze im Fond je nach aktuellem Einsatzgebiet mehr Platz für die Passagiere oder fürs Gepäck schaffen kann. Die Rückbank lässt sich um 13 Zentimeter in der Länge verschieben und die Neigung der dreifach geteilten Lehne in sieben Stufen verändern.

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Bedienung und Infotainment

Im Cockpit gibt es die gewohnte Audi-Qualität. Animierte Displays und Touch-Oberflächen sorgen für Hightech-Ambiente, das digitale Instrumentenbrett gehört immer noch zu den besten Systemen im Premium-Segment. Allerdings gibt es einen großen Haken: Auch gegen Aufpreis ist für den Wagen kein Head-Up-Display zu haben.

Das Navigationssystem hat eine hervorragende Kartendarstellung, Ziele können dank dem von Audi bekannten “MMI Touch”-System auch per Handschrifterkennung eingegeben werden. Noch schneller und – von wenigen Fehl-Erkennungen abgesehen – komfortabler ist die Spracherkennung des Q3. Man nennt einfach im ganzen Satz das Ziel mit Adresse, nach einigen Sekunden Rechenzeit hat das System das Ziel übernommen und es kann losgehen.

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Motor, Antrieb und Verbrauch

Den Q3 Sportback gibt es mit Benzin- und Dieselmotoren zwischen 110 kW / 150 PS und 294 kW / 400 PS (Top-Modell RS Q3). An Bord unseres Testwagens war der stärkste Diesel mit 140 kW / 190 PS, der ebenso wie die meisten anderen Motorisierungen mit dem Allradantrieb quattro und der 7-Gang Automatik kombiniert ist. Die Modellbezeichnungen sind derweil irreführend: Nach Audis neuer Leistungsklassen-Nomenklatur klingt “40 TDI quattro” erstmal nach vier Litern Hubraum; stattdessen tobt sich nur ein Zweiliter-Vierzylinder unter der bulligen Haube aus.

Die neuen Euro 6d-Dieselmotoren sind zwar super-sauber (Zeit wurde es ja auch), doch die verschärfte Abgas-Eindämmung macht sich leider in einer kurzen Anfahrtschwäche bemerkbar. So stürmt der Sportback trotz 190 Pferden unter der Haube eher dezent als ungestüm los, wobei es bis Tempo 100 immerhin noch zu einer Sprint-Zeit von 8,3 Sekunden reicht. Wer gern schnell über die Landstraße brettert, sollte eher bei einem schnellen Benziner, idealerweise dem RS Q3 zugreifen. Der dezent brummelnde, dabei dennoch exzellent geräuschgedämmte Diesel ist dafür die Idealbesetzung für gemütliches bis flottes Fahren auf der Autobahn.

Diesel oder Plug-In-Hybrid – was ist besser? Das große Duell

Diesel ist immer noch Idealbesetzung für Vielfahrer

Mit 400 Newtonmetern Drehmoment und einer sanft schaltenden Automatik gleitet man bequem über die Bahn, lässt bei Bedarf den Abstandsautomaten und Lenk-Assistenten den größten Teil der Arbeit machen und genießt das “Mein Auto ist meine Burg”-Feeling des SUV. Enttäuschend ist allerdings der Praxisverbrauch: auch mit Vollausstattung, größeren Felgen und Winterreifen sollte im Gesamtschnitt etwas weniger drin sein als die gemessenen 7,3 Liter auf 100 km – versprochen werden nämlich 5,5 Liter.

Fahrwerk und Fahrverhalten

Zwar ist das niedrige Coupé etwas fahraktiver als der normale Q3, doch unterm Strich bleibt der Audi ein eher gemütlicher Cruiser. Er wankt halt weniger in den Kurven als viele Konkurrenten und ist mit 1,5 bis 1,7 Tonnen auch nicht besonders schwer, doch wirklich sportlich wird es erst mit den strafferen RS-Modellen. Tipp: Wem es auf Fahrdynamik ankommt, der sollte das Sportfahrwerk in der S-Line-Serie bestellen. Vielfahrer mit Hang zum Komfort kommen allerdings gut ohne die strafferen Beine aus.

Preise und Ausstattung

1600 Euro beträgt der Sportback-Zuschlag. Günstig ist ohnehin anders beim Q3, schon die mager motorisierte Basisversion 35 TFSI haut mit 36.000 Euro ins Kontor. Der Top-Diesel 40 TDI quattro will mit mindestens 45.300 Euro bezahlt werden, wobei die 50.000 Euro-Grenze mit wichtigen Ausstattungsoptionen ganz schnell geknackt ist.

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17-Zoll-Alufelgen, LED-Scheinwerfer, einige Fahrerassistenzsysteme und Klimaautomatik sind Serie; doch viel mehr gibt es als Basis nicht. Selbstverständlichkeiten wie vernetztes Navigationssystem, Sitzheizung, Einparkhilfen oder Soundsystem verteuern den Wagen üppig.

Fazit

Die ganz große Sportskanone ist der Q3 auch als Sportback nicht. Dafür muss man schon das RS-Modell wählen oder auf eine der PS-starken Plug-In-Hybrid-Versionen warten. Doch der Wagen, dank Allradantrieb sehr trittsicher, verbindet gute Fahrleistungen mit hohem Fahr- und vor allem ausgezeichnetem Langstreckenkomfort. Der Praxisverbrauch enttäuscht etwas, dennoch dürfte für Vielfahrer auch künftig der Dieselantrieb die beste Wahl sein. Navigation, Infotainment und Assistenzsysteme gehören zu den besten in dieser Fahrzeugklasse. Allein das fehlende Head-Up-Display stört.

Der Preis des Q3 bleibt üppig und die Konkurrenz ist groß: Vom BMW X1/X2 über den Ford Kuga bis zum Lexus UX oder Skoda Karoq reicht die Palette kompakter SUV, die um Kundschaft buhlen. Immerhin: Die anstehende Krise auf dem Automarkt dürfte so heftig ausfallen, dass selbst bei begehrten Modellen wie dem Audi Q3 in den kommenden Monaten kräftige Rabatte winken könnten.

TypAudi Q3 Sportback 40 TDI Quattro
MotorVierzylinder Diesel mit Commonrail-Aufladung
Hubraum (cm3)1968
Leistung in PS (KW) bei U/min-1190 (140) bei 3500
Max. Drehmoment (Nm) bei Umin-1400 Nm bei 1900 U/min
Höchst-
geschwindigkeit (km/h)
217
Beschleunigung 0-100 km/h (sek.)8,3
Getriebe7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe
AntriebAllradantrieb
Treibstoffsorte Diesel
Verbrauch EU-Drittelmix (l/100 km)5,5
FOCUS-Online-Testverbrauch (l/100 km)7,3
CO2-Ausstoß (g/km) 144
Länge (mm)4490
Breite (mm)1856
Höhe (mm)1560
Gewicht, Hersteller-
angabe (kg)
1700
Preis (Euro) 45.300,00 €
AbgasnormEuro 6d temp

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