Auftakt zur Kür von Joe Biden | Aktuell Amerika | DW

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Zum Auftakt ihres viertägigen Parteitags veranstaltete die Demokratische Partei ein zweistündiges, online abgehaltenes Abendprogramm unter dem Motto “Wir, das Volk”. Mit diesen Worten beginnt auch die Präambel der US-Verfassung.

Vor den Reden einer Reihe prominenter Politiker, unter ihnen New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo und Senator Bernie Sanders, kamen zahlreiche Bürger in Videos zu Wort. So sprach ein Bruder des Ende Mai bei einem brutalen Polizeieinsatz getöteten Afroamerikaners George Floyd. Dabei rief Philonise Floyd zu einer Schweigeminute für George und die vielen anderen auf, die als Folge von Hass und Ungerechtigkeit gestorben seien.

Neben Rassismus in den USA war auch die Corona-Pandemie ein Thema. In einem Video sprach eine junge Frau, deren Vater an COVID-19 starb – und kritisierte Präsident Donald Trump scharf für seinen Umgang mit der Pandemie. Die “einzige Vorerkrankung” ihres 65-jährigen Vaters sei gewesen, “dass er Donald Trump vertraut hat, und dafür hat er mit seinem Leben bezahlt”.

Ganz viel virtuell

Der in Milwaukee im Bundesstaat Wisconsin organisierte Parteitag wird weitgehend virtuell ausgetragen. In den kommenden Tagen treten unter anderem Bidens Vize-Kandidatin Kamala Harris sowie die früheren Präsidenten Bill Clinton und Barack Obama auf, außerdem die 2016 gegen Trump unterlegene Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton.

Joe Biden und Kamala Harris USA Wahlen 2020 (picture-alliance/dpa/C. Kaster)

Das Team der Demokraten: Joe Biden und Kamala Harris vergangene Woche

Am Dienstag werden die Delegierten Biden offiziell zum Präsidentschaftskandidaten küren. Der frühere Vizepräsident wird seine Nominierungsrede dann am Donnerstag von seinem Heimatstaat Delaware aus halten.

Umfragen sehen den 77-Jährigen derzeit vor Trump (74) – allerdings sind solche Stimmungsbilder zweieinhalb Monate vor der Präsidentschaftswahl nur bedingt aussagekräftig.

“Der einzige Weg”

Trump reiste am Montag selbst nach Wisconsin. Bei einer Rede vor Anhängern in der Stadt Oshkosh warf er Biden und Harris vor, beide wollten “verrückte sozialistische” Politik umsetzen. “Das ist die gefährlichste Wahl, die wir jemals hatten”, betonte der Republikaner.

USA I Präsident Donald Trump in Oshkosh (picture-alliance/AA/K. Mazza)

Eine Rede vor Anhängern: Donald Trump auf dem Regionalflughafen von Oshkosh

Eine Niederlage am 3. November hält Trump nach eigenen Worten nur im Fall von Wahlbetrug für möglich. “Stellen Sie sicher, dass Ihre Stimmen gezählt werden. Stellen Sie das sicher, weil der einzige Weg, wie wir diese Wahl verlieren werden, ist, wenn die Wahl manipuliert ist. Denken Sie daran. Das ist der einzige Weg, wie wir diese Wahl verlieren werden.”

wa/ack (afp, dpa)



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