Augsburg: Anklage offenbart Details der tödlichen Attacke auf Feuerwehrmann

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Staatsanwaltschaft erhebt Anklage: Prügel-Drama in Augsburg: Feuerwehrmann soll geschubst haben und erhielt Todes-Schlag

Die tödliche Prügel-Attacke auf einen Feuerwehrmann nach einem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt in Augsburg hat im vergangenen Dezember ganz Deutschland erschüttert. Von ursprünglich sieben Verdächtigen sind nun drei junge Männer angeklagt worden – darunter der 17 Jahre alte mutmaßliche Haupttäter. Die Tat lief aus Sicht der Ermittler allerdings etwas anders ab, als bisher bekannt.

Der 49-jährige Berufsfeuerwehrmann war am Abend des Nikolaustages 2019 mit seiner Frau und einem befreundeten Ehepaar kurz nach 22.30 Uhr auf dem Rückweg vom Christkindlesmarkt über den stadtbekannten Königsplatz gegangen. Dort waren die Männer in einen Streit mit Mitgliedern einer siebenköpfigen Gruppe geraten, Der 49-Jährige bekam einen Faustschlag ins Gesicht, an dessen Folgen er unmittelbar verstarb.

Anklageschrift enthüllt Details zum Tathergang

Nachdem gegen vier der zunächst sieben Verdächtigen inzwischen nicht mehr ermittelt wird, hat die Augsburger Staatsanwaltschaft nun Anklage gegen die drei übrigen Gruppenmitglieder erhoben. Einem 18- und einem 20-Jährigen wird gefährliche Körperverletzung vorgeworfen, dem 17-jährigen Hauptverdächtigen Körperverletzung mit Todesfolge. Von dem Vorfall gibt es Videoaufnahmen von Überwachungskameras und einer Taxi-Dashcam. Ein Video liegt auch FOCUS Online vor. Doch das genaue Tatgeschehen ist darauf teilweise nur undeutlich zu erkennen.

 

In der Anklageschrift, die FOCUS Online ebenfalls vorliegt, wird nun erstmals klar, wie die Dynamik dieser tragischen Attacke wohl ablief. Den Ermittlern zufolge hatte ein Mitglied der Gruppe die beiden Männer um eine Zigarette gefragt, nachdem die beiden Paare schon an der Gruppe vorübergelaufen waren. Der Feuerwehrmann und sein Bekannter drehten darauf um und gingen zur Gruppe, worauf es zunächst zu einem verbalen Streit zwischen dem Fragenden und dem 49-Jährigen kam.

Opfer brach zusammen und starb an Hirnblutung

Kurz darauf soll es dann zu der tödlichen Eskalation gekommen sein. Laut Anklage schubste der 49-Jährige jenes Gruppenmitglied, mit dem er sich gerade gestritten hatte, zu Boden. Obwohl es so schien, als sei die Angelegenheit damit erledigt, habe der 17-Jährige Hauptbeschuldigte dem 49-Jährigen dann ohne jede Vorwarnung einen heftigen Schlag mit der Faust ins Gesicht versetzt. Der Schlag habe das Opfer mit einer derart großen Wucht getroffen, dass ein Hirnschlagader riss. Dieser Riss habe eine massive Hirnblutung verursacht, an deren Folgen der Feuerwehrmann verstarb.

 

Die Staatsanwaltschaft geht in der Anklage davon aus, dass der 17-Jährige hätte erkennen müssen, dass dieser Schlag tödlich sein könnte. Anschließend sollen der Hauptbeschuldigte dann mit dem 18- und dem inzwischen 20-Jährigen den Bekannten des Feuerwehrmanns mit Schlägen und Fußtritten attackiert haben. Der Bekannte erlitt dabei unter anderem Platzwunden, Prellungen und einen Jochbeinbruch.

Nun muss das Gericht darüber entscheiden, ob die Anklage zugelassen wird. Dem Hauptäter, der seit dem Vorfall im Gefängnis sitzt, droht nach Jugendstrafrecht eine Hafstrafe von bis zu 15 Jahren.

Dashcam-Aufnahme zeigt, wie es zu tödlichem Schlag in Augsburg kam

 


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