Baumärkte & Gärtnereien öffnen: Ab wann sie einkaufen können – Sorge vor Ansturm

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Wann die Bau- und Gartenmärkte öffnen

  • Niedersachsen: Seit dem 4. April können die Menschen dort wieder Garten- und Heimwerker-Ware kaufen.
  • Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein: Seit Samstag, 18. April, dürfen Bau- und Gartenmärkte wieder öffnen.
  • Bayern, Sachsen: Ab Montag, 20. April, dürfen Bau- und Gartenmärkte wieder öffnen.

In Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, NRW, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und Thüringen waren die Baumärkte auch in den vergangenen Wochen geöffnet.

Maskenpflicht in einigen Bundesländern

In Sachsen wird parallel zur Öffnung der Läden eine Maskenpflicht in Bussen, Bahnen und Geschäften eingeführt. Zugleich lässt die Landesregierung wieder öffentliche Gottesdienste zu, die andernorts verboten bleiben. Auch Mecklenburg-Vorpommern schreibt einen Mund-Nasen-Schutz im Nahverkehr vom 27. April an vor. 

Daneben gibt es auch einzelne Städte und Kommunen, die diesen Weg gehen: unter anderem Jena und der Kreis Nordhausen (beides Thüringen), Sulz am Neckar (Baden-Württemberg), Hanau (Hessen) und Wolfsburg (Niedersachsen). Polizeigewerkschaften forderten am Wochenende eine bundesweite Tragepflicht. Die Bundesregierung lehnt dies bisher ab. Sie beschränkt sich darauf, Schutzmasken beim Einkaufen sowie im öffentlichen Nahverkehr zu empfehlen.

 

Auch Friseure dürfen bald wieder öffnen – hier erfahren Sie mehr dazu.

Bayern: Sorge um Ansturm auf Baumärkte und Gärtnereien

Nach vier Wochen Zwangspause dürfen die Gärtnereien, Bau- und Gartenmärkte ab Montag auch in Bayern wieder öffnen. Größte Sorge des Bayerischen Gärtnereiverbands (BGV): ein Ansturm von Kunden. “Bitte nicht alle an einem Tag!”, sagte Verbandsgeschäftsführer Jörg Freimuth der dpa.

Rund 10 000 Schutzmasken verschickte der Verband am Freitag an seine Mitgliedsunternehmen, weitere 10 000 sollen am Dienstag folgen. Sie sind für die Kunden und das Personal bestimmt. Wie in Supermärkten gibt es Zugangsbeschränkungen und Schutzschilde an den Kassen. Um zu großen Andrang und Warteschlangen zu vermeiden, haben viele Betriebe auf jede Werbung verzichtet.

Dabei zählt für die Branche eigentlich jeder Tag: Von Mitte März bis Anfang Juni machen die bayerischen Gärtnereien 60 Prozent ihres Jahresumsatzes, so Freimuth. Im Gegensatz zu ihren Kollegen in den anderen Bundesländern mussten sie jedoch schließen.

Die Folge sei ein Einkaufstourismus nach Baden-Württemberg, Hessen und Thüringen gewesen: “Wir haben das ganz deutlich gemerkt.” Mit großem Aufwand aufgestellte Lieferdienste seien, je näher die Landesgrenzen, desto weniger gefragt gewesen.

Der Verband des Deutschen Blumen- Groß- und Importhandels (BGI), der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten (BHB), der Industrieverband Garten (IVG), der Verband Deutscher Garten-Center (VDG) und der Zentralverband Gartenbau (ZVG) hatten am Freitag dringend ein bundeseinheitliches Vorgehen bei den Krisenregeln gefordert. Nur Bayern und Sachsen hatten Mitte März ihre Bau- und Gartenmärkte geschlossen. Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen waren später gefolgt. Niedersachsen hob das Verbot nach zwei Wochen wieder auf, wegen zu vieler Einkaufsfahrten über die Grenze.

“Jetzt ist Hochsaison”, sagte Patricia Steinborn vom Zentralverband Gartenbau (ZVG), der die Interessen von 50 000 Gartenbaubetrieben vertritt. Mit Pflanzen und Blumen erwirtschafte die Branche in einem normalen Jahr 9 Milliarden Euro Umsatz, davon 3,4 Milliarden von März bis Mai.

Niedersachsen zeigt: Das passiert bei der Wiedereröffnung der Baumärkte

Zur Öffnung der Bau- und Gartenmärkte für Privatkunden in Niedersachsen nach knapp zwei Wochen haben sich am 4. April lange Schlangen vor Geschäften in Niedersachsen gebildet. Schon deutlich vor Ladenöffnung um 8.00 Uhr morgens hätten sich zahlreiche Menschen angestellt – allerdings Abstand gewahrt. “Es ist alles ruhig. Wir haben bisher keine Einsätze”, hieß es bei der Polizei Braunschweig.  Auch in Hannover, Oldenburg und Osnabrück waren der Polizei bis zum frühen Nachmittag keine besonderen Vorkommnisse bekannt.

Wegen des erwarteten hohen Andrangs und des Risikos einer Ansteckung mit dem Coronavirus stellten viele Märkte Regeln auf. Es gilt: Maximal ein Kunde auf durchschnittlich zehn Quadratmetern. Vor einem Geschäft in Osnabrück kontrollierten Sicherheitskräfte den Eingangsbereich und ließen Kunden nur nacheinander mit vorher desinfizierten Einkaufswagen eintreten. In weitem Abstand voneinander reihten sich die Kunden zum Teil mit Mundschutz zwischen Absperrzäunen auf dem Parkplatz.

Bislang hatten wegen der Corona-Schutzmaßnahmen nur Gewerbetreibende in den Baumärkten in Niedersachsen einkaufen dürfen. Dies änderte sich mit einer am Samstag in Kraft getreten Verordnung.

Auch FOCUS Online sucht stets nach guten Deals für die Nutzer. Darunter sind auch Gartenmöbel.

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