Beginnt der Fett-Abbau erst nach 30 Minuten? Fünf Sport-Mythen im Check

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Gerade, wenn es um Sport geht, halten sich immer noch eine ganze Reihe von Mythen und Märchen. Die Wahrheit über fünf solche, die auf den ersten Blick besonders stimmig wirken, es aber in Wirklichkeit gar nicht sind:

1. Outdoor-Sport ist besser, als im Studio zu trainieren

Drinnen oder draußen ist für viele Fitness-Begeisterte die Frage. Denn draußen kommt als Gesundheitseffekt hinzu, frische Luft und dabei viel Sauerstoff zu tanken, was bekanntlich jeder Zelle im Körper guttut. Dagegen ist die Luft in den Innenräumen oft weniger gut und Training in Innenräumen  weniger gesund. Soweit die Theorie.

Die Praxis sieht oft anders aus. Vor allem dann, wenn in einer Stadt, in der Nähe von viel befahrenen Straßen gelaufen wird, kann die Luftqualität im Studio (bei regelmäßiger Lüftung mit sauberer Luft von draußen) wesentlich besser sein.

Nicht zuletzt beeinträchtigen auch die klimatischen Verhältnisse draußen das Trainingsergebnis. Minusgrade oder im Gegenteil Hitze belasten den Organismus und bremsen die positiven Sporteffekte aus.

2. Wer beim Sport schnell schwitzt, hat eine schlechte Kondition

Die Annahme hinter dieser Behauptung ist, dass gut Trainierte erst unter stärkerer Belastung einen höheren Puls haben und damit auch Schwitzen. Das stimmt zwar, nicht aber der Zusammenhang mit Schwitzen. „Die Stärke des Schwitzens sagt nichts über die Kondition aus, denn es ist eine sehr individuelle Eigenschaft“, sagen Experten der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP).

Im Gegenteil: Je besser die Kondition ist, desto schneller schaltet der Körper seine „Klimaanlage“ ein und der Schweiß beginnt zu rinnen. Damit bleibt die Körpertemperatur niedrig, Blutdruck und Herzfrequenz ebenfalls – die typischen Anzeichen von guter Kondition.

3. Joggerinnen riskieren einen Hängebusen

Zwar schwingt der Busen beim Laufen tatsächlich mit jedem Schritt nach oben, unten, seitwärts. Ob Joggen jedoch tatsächlich verantwortlich dafür ist, wenn die Brüste der Schwerkraft nachgeben, bleibt anzuzweifeln. Denn in erster Linie ist es genetisch bedingt, ob sich ein Hängebusen bildet oder nicht. Außerdem kommt es auf Größe und Gewicht der Brüste an. Selbstverständlich würde kaum eine Frau mit D-Körbchen-Busen täglich joggen oder Marathon laufen, einfach weil es für sie etwas unangenehm ist.

In jedem Fall ist es jedoch sinnvoll, beim Laufen und jeder anderen Sportart, die mit Erschütterungen einhergeht, einen guten Sport-BH zu tragen. Je nach Modell dieses Artikels kann er diese Belastungen bis zu 90 Prozent auffangen. Was außerdem nicht vergessen werden darf: Sportliche Frauen verfügen auch über eine festere Brustmuskulatur, was den Brustaufbau stabilisiert und einem Hängebusen entgegenwirken kann.

Auch interessant: Mehr Muskeln, mehr Kraft und Leistung: Sportler-Drinks, -Kapseln und -Pulver versprechen viel. FOCUS Online erklärt, was die Produkte tatsächlich können, für wen sie sinnvoll sind, welche Nebenwirkungen es gibt und worauf Sie beim Kauf achten sollten. Denn manchmal verstecken sich hinter bestimmten Bezeichnungen riskante Substanzen. Potentiell tödliche Nebenwirkungen: Wie Muskel-Booster helfen – und was dem Körper schadet

4. Erst nach 30 Minuten Training beginnt der Fettabbau

Weniger als eine halbe Stunde trainieren bringt kaum etwas für die Schlankheit, meinen viele und verschieben den Sport, weil sie weniger Zeit haben.

Doch sie irren sich, wie verschiedene Studien inzwischen bewiesen haben. Demnach sind bereits zehn Minuten Workout mit zwei Minuten Warm-Up und drei Minuten Cool-Down effizient. In den Untersuchungen stieg die Kondition der Probanden nachweislich an und ihr Körperfettanteil wurde weniger.

Auch kleine Trainingseinheiten lohnen sich also, obwohl unbestritten nach 30 Minuten die Fettverbrennung besonders gut anläuft.

5. Muskelkater ist der Beweis für effektives Training

Vor allem für Männer ist das eines der Zehn-Sport-Gebote, nach dem Motto „No Pain, No Gain“. Allerdings trifft auch hier eher das Gegenteil zu. Die Schmerzen vom Muskelkater entstehen durch Mikroverletzungen der überlasteten Muskeln.

Der Muskelschmerz nach dem Training signalisiert, dass die Muskeln jetzt mehrere Tage Ruhe brauchen, um sich zu erholen. Also auf keinen Fall den Muskelkater „wegtrainieren“, wie es früher oft geraten wurde. Das führt nur dazu, dass sich die Regenerationszeit verlängert, aber auf keinen Fall zu mehr Muskelkraft und Kondition.

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