Benzinpreis: Mit diesen Tricks sparen Sie beim Tanken viel Geld

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Das Bundeskartellamt geht davon aus, dass die Benzinpreise künftig noch stärker schwanken werden als bislang schon, wie die „Welt“ berichtet. Fast jeder Autofahrer hat zuletzt gemerkt, dass sich beim Tanken viel geändert hat. Dieselpreise unter einem Euro je Liter gibt es zurzeit ebenso wie Tankstellen, an den Diesel mehr kostet als Benzin. “Normalerweise” beträgt der Preisaufschlag für Benzin mindestens zehn Cent je Liter, das bringt zumeist die höhere Steuer schon mit sich.

Doch insgesamt ist das Preisniveau aktuell deutlich niedriger als im langjährigen Durchschnitt. Grund dafür sind die Turbulenzen an den Ölmärkten: Die Corona-Krise hat die Nachfrage einbrechen lassen. Weil die Ölstaaten immer noch zu viel Rohöl fördern, ist das schwarze Gold trotz der jüngsten Erholung so billig wie lange nicht mehr.

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Billig-Tankstellen bieten den Liter Benzin für unter einem Euro

Das zeigt sich auch beim Tanken: Das Preis-Vergleichsportal „Clever-Tanken“ nennt für den 20. Mai mit Tübingen sogar eine Stadt, in der Autofahrer mit 99,4 Cent weniger als einen Euro für einen Liter Benzin zahlen müssen.

Verbraucher müssen sich künftig wohl auf noch mehr Preisänderungen einstellen: „Die Kraftstoffpreise ändern sich im Tagesverlauf häufig und deutlich“, sagt Kartellamts-Chef Andreas Mundt der „Welt“. Konkret bedeutet das: Im Schnitt erhöhen einzelne Stationen den Preis von Superbenzin fünf Mal am Tag. Verbilligt werden die Preise statistisch sogar acht bis elf Mal pro Tag.

Doch die Schnäppchenjagd machen die Ölkonzerne kompliziert, wie es in dem Bericht heißt. Das Bundeskartellamt habe festgestellt: An derselben Tankstelle kann es im Tagesverlauf Preisunterschiede von zehn Cent je Liter Diesel und Benzin geben. Innerhalb von Städten kann sich der Unterschied auf bis zu 20 Cent belaufen. Das bedeutet: Wer 40 Liter tankt, kann im Vergleich zu den teuren Anbietern bis zu acht Euro sparen.

Gegen 22 Uhr sind die Preise am niedrigsten

Grund für die krasse Diskrepanz ist, dass die Tankstellen ständig an ihren Preisen drehen. Bei dem Auf und Ab gibt es bestimmte Muster: Das Kartellamt ermittelte, dass die Preise um 22 Uhr am niedrigsten sind. Wer also einen leeren Tank hat, kann vor dem Schlafengehen noch Sprit-Schnäppchen machen – zumindest statistisch. Die Spitze erreichen die Preise morgens zwischen fünf und acht Uhr. Vermutlich steckt das Kalkül dahinter: Wer ins Büro muss und einen leeren Tank hat, akzeptiert jeden Preis. Der Tipp: Morgens lieber einen weiten Bogen um Tankstellen machen.

Aufpassen: Viele Tankstellen drehen ab 19 Uhr nochmal an der Preisschraube

Wer wirklich sparen will, sollte noch weitere Preismechanismen kennen: Besonders die hochpreisigen Anbieter erhöhen die Spritpreise abends ab 19 Uhr häufig nochmals. Die anderen Anbieter drehen in der Regel erst nachts an der Preisschraube und verteuern ihren Sprit. Dort gibt es also gegen 22 Uhr vielfach Schnäppchen.

Ein weiteres Preismuster nennt der Bericht: Besonders günstige Tankstellen bleiben meist eher günstig, besonders teure „Tanken“ lassen dagegen ihr Kunden dauerhaft stärker zur Ader.

Außerdem fanden die Kartellwächter heraus: Autofahrer in Norddeutschland kommen eher günstig an ihren Sprit, im Westen und Süden der Republik müssen sie eher mehr zahlen.

Autobahn-Tanken besser meiden

Noch ein letzter Tipp, der allerdings für manchen eher geringen Neuigkeitswert haben dürfte: Wer auf der Autobahn tankt, zahlt schwindelerregende Preise. Pro Liter fallen zwischen 20 bis 25 Cent Aufschlag an. Deshalb der Rat: An der Autobahn-Tankstelle nur so viel Sprit aufnehmen, wie unbedingt nötig. Oder man verlässt die Autobahn und steuert einend er zahlreichen Autohöfe an. Hier liege der Aufschlag lediglich bei zwei bis vier Cent pro Liter, heißt es in dem Bericht.

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