Berlin: Kiezkneipe geräumt – mehr als 1000 Demonstranten, 6 Polizisten verletzt

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Nach der Räumung der umkämpften linken Kiezkneipe “Syndikat” in Berlin-Neukölln hat es am Freitagabend erneut Protest gegeben. Die Polizei sei vor Ort, sagte ein Sprecher.

Berlin: Räumung von Kiezkneipe – sechs verletzte Polizisten

Zu der Demonstration sei spontan aufgerufen worden. Laut “Tagesspiegel” kam es am späteren Abend zu Rangeleien zwischen Aktivisten und Einsatzkräften. Aktivisten hätten Pyrotechnik gezündet und Steine auf die Polizei geworfen, diese habe Pfefferspray eingesetzt. Ein Sprecher des Polizei-Lagezentrums äußerte sich dazu auf Anfrage nicht. Der Berliner “Tagesspiegel” berichtet, beim Einsatz seien sechs Polizisten verletzt worden.

Die Beamten hatten am späten Abend mehrere hundert Demonstranten eingekesselt und zum Gehen aufgefordert. Von außerhalb der Polizeikette sei es dann mehrfach zum Versuch gekommen, die Linie zu durchbrechen.

Hunderte Polizisten im Einsatz – mehr als 40 Festnahmen

Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) sagte in der RBB-“Abendschau”, viele wollten weiter protestieren. Es sei eine wichtige Institution im Bezirk verloren gegangen.

In der Nacht zum Freitag und am Morgen hatten weit mehr als 1000 Menschen in den Straßen rund um die Kneipe laut und zum Teil aggressiv gegen die Räumung protestiert. Vereinzelt kam es dabei auch zu Steinwürfen auf Polizisten und zu Rangeleien.

Die Polizei nahm mehr als 40 Menschen fest. Mehrere Hundert Beamte waren im Einsatz. Ein weiterer Protest am Nachmittag sei friedlich verlaufen, sagte ein Sprecher.

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