Bernat und Hoeneß: In der Champions League bahnt sich eine ganz große Pointe an

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Bernat, Bayern, Hoeneß: In der Champions League bahnt sich eine ganz große Pointe an

PSG befördert RB Leipzig im Halbfinale aus der Champions League. Auch Juan Bernat gelingt ein Tor, und sofort erinnern sich alle an Uli Hoeneß’ Wutrede. Im möglichen Endspiel gegen den FC Bayern bahnt sich eine Pointe des Fußballs an. Dabei erfährt Bernat in München seit den Hoeneß-Worten ungeahnte Popularitätsschübe…

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Mit “großer Freude” hat Uli Hoeneß vernommen, dass Juan Bernat “auch noch Tore schießen kann”. Das ist natürlich kein Hoeneß-Zitat vom Dienstag, als der 1,70 Meter kleine Bernat per Kopf für Paris Saint-Germain beim überraschend einseitigen Champions-League-Halbfinale gegen RB Leipzig traf.

Mit 3:0 (2:0) qualifizierte sich PSG fürs Endspiel, und so bahnt sich im Finalturnier von Lissabon eine schmucke Pointe an: Bernat im Duell mit Hoeneß’ FC Bayern, der sich am Mittwochabend noch gegen Olympique Lyon behaupten muss (ab 21.00 Uhr im Live-Ticker von FOCUS Online).

Entsprechend stammt Hoeneß’ “große Freude” über Bernats Tor aus dem Jahr 2018, als der Spanier schon einmal für PSG in der Königsklasse getroffen hatte und der damalige Bayern-Präsident prompt um ein Statement gebeten wurde. Ein paar Wochen erst lag sie zurück, die eigenartige Pressekonferenz, die zur sehr eigenartigen Pressebeschimpfungskonferenz wurde und Bernat als sehr, sehr eigenartigen Protagonisten hervorbrachte.

Hoeneß schimpft auf “Bernattt” wegen Sevilla-Leistung

Um’s kurz zu machen, weil die Geschichte eh jeder kennt: An jenem legendären Freitag forderten die Bayern-Bosse um Hoeneß, Karl-Heinz Rummenigge und Hasan Salihamidzic (seinerzeit eher ein Bösschen) ganz unbedingt mehr Anstand von den Medien, um am selben legendären Freitag eher wenig Anstand zu zeigen, als es um die Einordnung so mancher Fußballer oder Fußballreporter ging.

Hoeneß argumentierte, dass das “Wohl und Wehe des FC Bayern” nicht an Bernat hänge, was zweifellos korrekt ist. Im Sommer war der Linksverteidiger nach Frankreich verkauft worden, weil er im Frühjahr “fast alleine dafür verantwortlich” gewesen sein soll, dass die Münchner beinahe gescheitert wären in Sevilla (gesprochen: “Sewillija”). Fand zumindest Hoeneß und deklarierte die Leistung von Bernat (gesprochen: “Bernattt”) lautmalerisch als “Scheißdreck”.

Keiner seiner 113 Einsätze für Bayern (fünf Tore, zehn Vorlagen) brachte Bernat annähernd derartige Aufmerksamkeit. Wochen später reagierte er “überrascht” von Hoeneß’ Pamphlet, dem er allerdings “nicht so viel Bedeutung beigemessen” habe; es sei ja lediglich dessen “Meinung” gewesen. Bernat sei beigebracht worden, “dankbar zu sein, und ich werde Bayern immer dankbar sein für die vier Jahre, die ich dort verbringen durfte. Ich habe sehr gute Erinnerungen an meine Zeit dort.”

Bernat ist in München eine kleine Legende – wegen Hoeneß

Diese gelassen-demütige Attitüde bescherte ihm ungeahnte Popularitätsschübe. Vielen Bayern-Fans war Hoeneß’ Ausfall peinlich, und Nicht-Bayern-Fans mochten Bernat jetzt alleine deshalb, weil sie Hoeneß nicht mögen. So einfach ist das manchmal.

Gewissermaßen ist Juan “Bernattt” in München eine kleine Legende. Nach seinem Paris-Tor gegen Leipzig erinnerte sich das Netz ans Wohl und Wehe von Sevilla.

Bei PSG hat sich Bernat übrigens gemausert. In dieser Saison sind 31 Pflichtspiele notiert, gerade in der Champions League stand der Mann, den Salihamidzic als “Musterprofi” tituliert hatte, stets im Stamm.

Hoeneß wiederum merkte retrospektiv, dass sein Vokabular unangebracht war. “Das eine oder andere Wort” würde er nicht erneut gebrauchen, “es hat mir sehr leid getan, Juan Bernat beleidigt zu haben für seine Spielweise”. Zu Hoeneß’ Verteidigung: Die reuige Erkenntnis kam schnell. Der Ober-Bayer sprach diese Sätze am selben Abend, als er den Torschützen Bernat für sich entdeckt hatte, November 2018.

Wiedersehen im Champions-League-Finale eineinhalb Jahre später? Ach, Fußball.

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