Berüchtigter NRW-Clan steckt wohl hinter brutaler Entführung von Autohändler

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Das Angebot klang verlockend. Ein sportlicher AMG-Mercedes stand zum Verkauf. Ein niederländischer Autohändler ging auf die Offerte ein, traf sich in der Stadt Venlo nahe der deutschen Grenze mit den Verkäufern, um das Nobelgefährt in Augenschein zu nehmen. Vereinbart war, dass er die Anzahlung in Höhe von 26.000 Euro mitbringen sollte.

Der Deal platzte, denn die Anbieter entpuppten sich als kriminelle Clanmitglieder aus NRW. Bei der Zusammenkunft sie den Händler überfallen und ihm den Geldbeutel abgenommen haben. Weiterhin sollen sie auf ihn eingeschlagen und ihm unter wilden Drohungen eine Schnittwunde zugefügt haben.

Anschließend sollen die Täter den Geschäftsmann in ein Bürogebäude nach Solingen entführt haben, um weitere 100.000 Euro zu erpressen. Erst nach stundenlangem Bangen um sein Leben fuhren die Gangster die Geisel den Ermittlungen zufolge wieder nach Venlo zurück. Dort erst sollen sie den Mann wieder frei gelassen haben und ihm mit schweren Konsequenzen gedroht haben, sollte er nicht bezahlen.

Mitglieder von El-Zein-Clan in Untersuchungshaft

Zweieinhalb Jahre nach dieser Entführung schlugen die Ermittler des Landeskriminalamts (LKA) NRW und der Staatsanwaltschaft Düsseldorf am Donnerstagmorgen zu. Elf Objekte in Wuppertal, Solingen, Essen, Bielefeld und der Landeshauptstadt wurden durchsucht. Dabei kamen Spezialeinheiten der Polizei zum Einsatz.

Nach FOCUS-Online-Informationen wanderten vier Mitglieder des kurdisch-libanesischen El-Zein-Clans in Untersuchungshaft. Die Vorwürfe gegen die Beschuldigten im Alter zwischen 24 und 57 reichen nach Angaben der Staatsanwaltschaft von erpresserischem Menschenraub bis hin zu Betrug und gefährlicher Körperverletzung.

Die Tatverdächtigen weisen laut LKA zahlreiche Einträge in den Strafakten auf, unter anderem Raubüberfälle, Körperverletzung und Betrug. Einer von ihnen soll einem Autointeressenten den Kaufpreis in bar abgenommen habe, ohne das Auto zu liefern.

Clan zählt zu mächtigsten kriminellen Großfamilien

Bei der Entführung des niederländischen Autohändlers im September 2017 sollen die Täter ihrer Geisel auf der Fahrt zum Versteck in Solingen schwer zugesetzt haben. Neben den körperlichen Attacken sollen sie seiner Familie Konsequenzen angedroht haben, sollte er die 100.000 Euro nicht beibringen. Neben der „Anzahlung“ von 26.000 Euro sollen die Kidnapper  auch seine EC-Karte an sich genommen haben. Eingeschüchtert soll der Entführte seine PIN-Nummer preisgegeben haben. Daraufhin soll die El-Zein-Bande 2000 Euro vom Geldautomaten abgehoben haben.

Warum es so lange dauerte, bis die Strafverfolger gegen die mutmaßliche Vierer-Bande vorgehen konnten, ist noch unklar. Fakt ist, dass der Autohändler die weiteren Geldforderungen nicht beglichen hat. Der El-Zein-Clan zählt in Berlin zu den mächtigsten kriminellen Großfamilien. In NRW gehört er zu den Top-Drei unter den 104 durch das LKA gelisteten arabischen Sippen, auf deren Konto zigtausend Straftaten gehen.   

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