Bitcoin bereitet irischer Zentralbänkerin „große Sorge“

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Eine Direktorin der irischen Zentralbank warnt vor Investitionen in Bitcoin (BTC) und Kryptowährungen allgemein, nachdem der Kryptomarkt in den letzten Tagen einen regelrechten Crash hingelegt hat.

Wie Bloomberg berichtet, hat Derville Rowland von der Central Bank of Ireland „große Sorge“, was die zunehmende Beliebtheit von Kryptowährungen betrifft.

„Kryptowährungen sind sehr spekulative, unregulierte Investitionsprodukte“, wie die Zentralbänkerin dahingehend zunächst feststellt. Angesichts des jüngsten Einbruchs auf dem Kryptomarkt gibt Rowland zu bedenken, dass Krypto-Anleger „sich bewusst sein müssen, dass sie ihre gesamte Investition verlieren können“.

Die Ansicht von Rowland ist dabei nicht nur eine bloße Meinung, denn im Juli soll sie den Posten als Vorsitzende des ständigen Ausschusses für Investmentmanagement bei der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) übernehmen. Die ESMA hatte sich Anfang des Jahres bereits ähnlich besorgt über Kryptowährungen gezeigt.

Als einer der führenden Köpfe der irischen Zentralbank ist Rowland für ihren strengen Umgang mit Verstößen gegen die Regeln der Finanzmärkte bekannt. Erst im März hatte Irlands Zentralbank eine beträchtliche Strafe gegen Davy, den größten Broker des Landes, verhängt, woraufhin dieser Insolvenz anmelden musste.

Neben ihrer Kritik an Kryptowährungen sorgt sich Rowland ebenfalls um eine zunehmende „Gamifizierung“ des Aktienhandels. Damit spielt sie darauf an, dass durch Internet, soziale Medien und Smartphone-Apps der Handel an den Finanzmärkten immer mehr zu einer Art „Spiel“ wird. Eine Entwicklung, die unter anderem die GameStop-Affäre begünstigt hat. Rowland gibt in diesem Zusammenhang an, dass sich sowohl die ESMA als auch die irische Zentralbank bereits damit befassen. Dabei betont sie, dass Regulierung „technologieneutral“ sein muss, was bedeutet, dass Anleger, die neue Technologien nutzen, den gleichen Schutz genießen müssen, wie Anleger, die noch auf traditionelle Wege setzen.

Gleich mehrere Zentralbänker haben zuletzt vor Investitionen in Kryptowährungen gewarnt. So hatte Andrew Bailey, der englische Zentralbankchef, noch vor dem jüngsten Crash daran „erinnert“, dass Kryptowährungen keinen intrinsischen Wert hätten, weshalb Anleger mit einem Totalverlust rechnen müssten. Auch der japanische Zentralbankchef Haruhiko Kuroda kritisierte Bitcoin kürzlich als „spekulatives“ Finanzprodukt.


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