Bitcoin bricht mit der Tradition – Trotz Rekordhoch erster „roter“ April seit 6 Jahren

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Der jüngste Abschwung von Bitcoin (BTC) löst bei den Experten langfristig zwar noch keine Panik aus, doch nichtsdestotrotz steht für die marktführende Kryptowährung zum Ende des Monats das erste Mal seit sechs Jahren ein negativer April zu Buche, und das obwohl vor zwei Wochen noch ein neues Rekordhoch erreicht werden konnte.

Wie die Daten des Krypto-Informationsportals Bybt zeigen, fährt Bitcoin für den April 2021 insgesamt einen Verlust von 8,3 % ein. Zuletzt im Jahr 2015 wurde im vierten Monat des Jahres ein Verlust erzielt.

April anders als sonst

Diese negative „Trendwende“ könnte allerdings darin begründet liegen, dass Bitcoin im Vormonat ebenfalls mit einer „alten Tradition“ gebrochen hat, denn der März ist eigentlich als schwacher Monat bekannt, doch hier konnte der Krypto-Marktführer in diesem Jahr wiederum einen Gesamtgewinn von fast 30 % einfahren.

Zudem stehen für das erste Quartal erstmals wieder drei positive Monate in Folge auf dem Tableau, was zuletzt 2013 geschafft wurde. Das laufende Jahr bricht also in vielerlei Hinsicht mit den Gewohnheiten der jüngeren Vergangenheit, im Guten wie im Schlechten.

Monatliche Kursentwicklung von Bitcoin im Vergleich. Quelle: Bybt

Bei Redaktionsschluss befindet sich BTC/USD kurz vor Ende des Monats auf einem Kursstand von 54.600 US-Dollar, nachdem zwischenzeitlich ein Sprung auf 56.200 US-Dollar erfolgt war, als Gerüchte über eine mögliche Investition von Facebook aufkamen. Diese Gerüchte haben sich bisher allerdings nicht bestätigt.

Die Experten zeigten sich letztendlich unbeirrt davon, dass sich die vermeintliche „frohe Kunde“ später als Ente herausstellte.

„Falls ihr Bitcoin verkauft habt, weil Facebook im Q1 nicht investiert hat, dann habe ich schlechte Nachrichten für euch“, wie Travis Kling, CEO der Krypto-Vermögensverwaltung Ikigai.

Ein Twitter-Nutzer schießt derweil gegen die ausbleibende Investition des sozialen Netzwerks und meint, dass sich Facebook damit entschieden hätte, „arm zu bleiben“. Ein Vorwurf, der darauf anspielt, dass der Technologiekonzern seinen massiven Einfluss nur bedingt in hohen Umsatz ummünzen kann (siehe unten).

Ether koppelt sich ab

Wie Cointelegraph berichtet, gehen die Experten davon aus, dass Bitcoin sich nach sechs Monaten Rekordlauf nun zumindest mittelfristig etwas abkühlen wird.

In dieser Abkühlungsphase, die ggf. bis Herbst andauern könnte, rücken die Altcoins wiederum vermehrt in den Fokus, was sich bereits jetzt daran erkennen lässt, dass die alternativen Kryptowährungen immer mehr Marktanteile gewinnen.

Ether (ETH), die zweitgrößte Kryptowährung, ist in dieser Woche mit schnellen Schritten vorangegangen und hat ein neues Rekordhoch erzielt. Damit bestätigt der marktführende Altcoin, dass keine Korrelation zum wankenden Klassenprimus besteht.

„Nicht nur, dass keine Korrelation zwischen den beiden besteht, das wäre eine 0, es besteht vielmehr eine umgekehrte Korrelation“, wie der Krypto-Analyst Scott Melker in diesem Zusammenhang feststellt.

„Wie wir gesehen haben, ist ETH/BTC durch den Abschwung von BTC nach oben gegangen.“

BTC/USD (grün/rot) im Vergleich zu ETH/USD (orange) (Bitstamp). Quelle: TradingView

Spätestens im vierten Quartal sollte Bitcoin dann allerdings den Rekordlauf fortsetzen können.




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