Bitcoin-Miner türmen reihenweise vor geplanten Krypto-Durchgriff in China

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Der allgemeine Abwärtstrend bei Bitcoin (BTC) hielt sich weiter, obwohl der Coin über Nacht einen starken Anstieg um 17 Prozent verzeichnete. Der Coin leidet immer noch unter dem Kursrückgang um 43 Prozent von seinem Allzeithoch. Es könnte für Bitcoin und den Kryptowährungsmarkt im Allgemeinen noch eine turbulente Zeit werden.

Mehrere große Bitcoin-Miner haben am vergangenen Wochenende bekanntgegeben, den Betrieb in China einstellen zu wollen, nachdem öffentlich wurde, dass die chinesischen Behörden ein hartes Durchgreifen gegen das Kryptowährungs-Mining planen.

Bereits am Montag hatten drei Bitcoin-Mining-Pools angekündigt, ihre Aktivitäten in China einstellen zu wollen. Der Pool BTC.TOP, das in der vergangenen Woche bis zu 2,5 Prozent der gesamten Bitcoin-Hashrate ausmachte, sagte, er würde seinen Betrieb auf dem chinesischen Festland einstellen und seine Aktivitäten nach Nordamerika verlagern.

Ein Ableger der Kryptowährungsbörse Huobi namens Huobi Mall gab am Sonntag ebenfalls bekannt, er werde keine Krypto-Mining-Geräte mehr in China verkaufen und seine Mining-Aktivitäten dort einstellen. Unterdessen sagte die Mining-Firma HashCow, sie würde bis auf weiteres keine neuen Bitcoin-Mining-Geräte mehr kaufen.

Am Freitag kündigten die Behörden in Hongkong ein Verbot des Einzelhandels mit Kryptowährungen an. Damit könnten dann nur noch akkreditierte Investoren mit mehr als 1 Mio. US-Dollar in ihrem Portfolio damit handeln.

Drei von Chinas wichtigsten Handelsverbänden veröffentlichten letzte Woche zeitgleich Warnungen vor Kryptowährungsinvestitionen. In der Inneren Mongolei wurden Telefon-Hotlines eingerichtet, wo die Bürger Krypto-Mining-Aktivitäten melden können, wenn sie solche beobachten.

Die Bitcoin-Hashrate ist ein Maß dafür, wie viel Rechenleistung von Minern für die Blockchain eingesetzt wird. Diese fiel im Vorfeld der Warnungen aus China um 30 Prozent. Die Hashrate fiel von 171 Exahashes pro Sekunde auf knapp über 118 EH/s bis Samstag. Das könnte ein Zeichen dafür sein, dass Miner aus Bitcoin ausgestiegen sind, als die Nachrichten aus China öffentlich wurden. Oder aber, dass sie auf andere, profitablere Coin umgestiegen sind, als der BTC-Kurs fiel.

Chinas erneutes hartes Durchgreifen gegen die Kryptowährungsbranche ist nichts Neues. Aber dennoch richten die Ankündigungen immer noch Chaos im Kryptowährungsraum an. Neben Elon Musks erschütternden Tweets wurden Chinas kürzliche Ankündigungen für den Einbruch des Kryptowährungsmarktes verantwortlich gemacht. Er ist immer noch 1 Bio. US-Dollar unter dem Niveau, auf dem er vor 12 Tagen stand.

Angesichts der Tatsache, dass viele Coins und Token aber in nur wenigen Monaten zwischen 500 und 2.000.000 Prozent gestiegen sind, gibt es auch viele andere Erklärungen für den Markt-Crash.


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