Bitcoin springt auf 57.000 US-Dollar – April nimmt versöhnliches Ende

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Bitcoin (BTC) ist am gestrigen 30. April überraschend zurück über die Marke von 57.000 US-Dollar geklettert, was der marktführenden Kryptowährung letztendlich einen versöhnlichen Abschluss für einen „schwachen“ Monat beschert.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Optionen laufen aus

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und Tradingview zeigen, ist BTC/USD am Freitag um 5 % gestiegen, wodurch es die monatliche Kursentwicklung für den April fast doch noch in den „grünen“ Bereich geschafft hat.

Bei Redaktionsschluss kann der Krypto-Marktführer die Marke von 57.000 US-Dollar weiterhin verteidigen, allerdings hätte es einen Sprung über 58.800 US-Dollar gebraucht, damit für den April keine „roten Zahlen“ zu Buche stehen.

Die Krypto-Trader verweisen darauf, dass der Ablauf von Bitcoin-Optionen zum Ende des Monats, die einen Gesamtwert von 4,2 Mrd. US-Dollar hatten, inzwischen durch ist, was dem Kurs wieder mehr Luft nach oben gibt und den gestrigen Anstieg bedingt haben könnte.

Wie schon des Öfteren berichtet, hängen auslaufende Bitcoin-Futures und Optionen zum Ende eines Monats oftmals wie ein Damoklesschwert über dem Kryptomarkt, das in der Regel starken Verkaufsdruck zur Folge hat. Die anschließenden Aufschwünge können diese Verluste nicht immer wieder aufholen und bleiben manchmal sogar gänzlich aus.

April doch noch gerettet

Lex Moskovski, der CIO von Moskosvski Capital, sieht die aktuelle Marktlage derweil optimistisch.

„Der Bitcoin-Aufschwung geht vom Spotmarkt aus, während die Funding-Rate zugleich abnimmt“, wie er dahingehend feststellt.

Damit legt er nahe, dass Short-Positionen, also Trader, die auf einen Abschwung hoffen, gegenüber den Long-Positionen, also Tradern, die auf einen Aufschwung hoffen, ins Hintertreffen geraten und diese quasi „finanzieren“, was ein gutes Zeichen für die weitere Kursentwicklung ist.

Sein Verweis auf den Sportmarkt, der Markt, auf dem Kryptowährungen direkt gehandelt werden, deutet derweil darauf hin, dass die Kursbewegungen nicht maßgeblich durch Leverage, die finanzielle Hebelwirkung beim Handel mit Derivaten, beeinflusst ist, sondern organisch von den Privatanlegern ausgeht. Kurz gesagt: Hinter dem Aufschwung steckt also ein tatsächliches Kaufinteresse, was einen weiteren Drang nach oben umso wahrscheinlicher macht.

Funding-Rates von Bitcoin im Vergleich zum Bitcoin-Kurs. Quelle: Lex Moskovski/ Twitter

Noch vor wenigen Tagen sah es so aus, als ob Bitcoin nach drei starken Monaten einen „roten“ April hinlegen würde, der so schlecht ist wie seit 2015 nicht mehr. Obwohl die aktuellen Zugewinne nicht ganz für den Sprung ins „Grüne“ reichen, zieht die marktführende Kryptowährung damit immerhin ein wenig ihren Kopf aus der Schlinge und gibt Grund zur Hoffnung, dass der Rekordlauf schon bald fortgesetzt werden könnte.

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