BitMEX erklärt Ausfall und zahlt 200.000 US-Dollar zurück

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Beim Ausfall des Derivateriesen BitMEX ist Bitcoin (BTC) auf 3.600 US-Dollar gefallen. Deshalb musste das Unternehmen eine Entschädigung im Wert von lediglich 200.000 US-Dollar auszahlen.

In einem Blog-Post über dieses Ereignis am 13. März, führte BitMEX den Absturz seiner Plattform auf “zwei DDoS-Angriffe” zurück.

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In Zeiten intensiver Volatilität auf den Bitcoin-Märkten schaffte es ein Botnet, die Hardwareressourcen zu verbrauchen. Das führte schließlich dazu, dass BitMEX vollständig ausfiel und etwa eine halbe Stunde lang offline war. 

Infolgedessen behaupteten viele Nutzer, dass sie durch Liquidationen, die sie nicht veranlasst haben, Geld verloren hätten. Das BTC/USD-Paar hätte derweil auf 0 US-Dollar fallen können, wenn sich der Teufelskreis, den der Angriff ausgelöst hat, fortgesetzt hätte, wie ein Forscher behauptete.

“Bei unserer internen Post-Mortem-Analyse identifizierte das BitMEX-Team 156 Konten, bei denen im Zusammenhang mit dem ETH/USD-Paar eindeutig fälschlicherweise die Stopp-Limits ausgelöst wurden. Dies wurde durch die unbeabsichtigt späte Verarbeitung von Markt-Orders in der ersten Ausfallzeit um 02:16 Uhr UTC verursacht”, wie der CEO Arthur Hayes bestätigte. 

“Für jeden Stopp, der in diesem Zeitraum fälschlicherweise ausgelöst wurde, berechnete BitMEX das Delta zum damaligen Indexpreis und erstattete dem Benutzer den Betrag zurück. Insgesamt wurden 40.297 XBT erstattet.”

Auf dem derzeitigen Niveau belaufen sich die Rückerstattungen auf umgerechnet 217.800 US-Dollar.

Community an Hayes: “Netter Versuch”

Hayes fügte hinzu, dass die Entwickler daran arbeiteten, den Betrieb der Plattform sicherzustellen. Damit soll sie vor weiteren DDoS-Angriffen geschützt werden. Er räumte ein, “kein System ist gegen eine solche Bedrohung immun”.

Als Reaktion darauf gab es immer mehr Verdächtigungen. Der Twitter-Analyst Armin van Bitcoin ließ Hayes dabei nicht so einfach davonkommen.

“Das wird hier nicht funktionieren. Aber netter Versuch”, antwortete er auf den Blog-Beitrag. 

In anderen Fragen ging es um den riesigen Versicherungsfonds von BitMEX, der in der vergangenen Woche nur vorübergehend schrumpfte. Er erreichte mit 36.493 BTC (197,5 Mio. US-Dollar) ein neues Allzeithoch. Der Fonds, so Kritiker, hätte zur Eindämmung der Verluste der Nutzer eingesetzt werden müssen. 

In diesem Zusammenhang nutzte Hayes auch die Gelegenheit, um Vorwürfe zurückzuweisen, BitMEX habe seine eigenen Systeme vorsätzlich zum Absturz gebracht.

“Wir betreiben eine faire und effiziente Plattform. Handelsausfälle verschlechtern die Erfahrung für alle Kunden und schaden unserem Ansehen auf dem Markt. Es wäre gegen unsere eigenen Interessen, Ausfälle künstlich hervorzurufen”, wie er abschließend erklärte. 

“Dennoch ist es klar, dass die Community genauer wissen möchte, wie Liquidationen mit dem Versicherungsfonds zusammenhängen, insbesondere in diesem sehr schwierigen Szenario. Wir werden demnächst weitere Einzelheiten dazu bekannt geben.”




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