Börse Stuttgart bietet Short-Position auf Bitcoin als ETP an

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Investoren, die Short-Positionen auf Bitcoin (BTC) eröffnen wollen, haben in Deutschland nun eine weitere Option. Am 25. Februar gab die zweitgrößte Börse des Landes, die Börse Stuttgart, die Notierung eines börsengehandelten Produkts (ETP) bekannt. Dieses ist mit den Kursschwankungen der Kryptowährung umgekehrt korreliert.

Absicherung gegen alle Szenarien

Das Short-ETP wird vom Krypto-Fondsmanager 21Shares, ehemals Amun, ausgegeben. Das Produkt bietet Anlegern eine positive Rendite, wenn der Bitcoin-Kurs fällt. Davon wird lediglich eine tägliche Verwaltungsgebühr abgezogen.

Der Short Bitcoin ETP (SBTC) von 21Shares ist auch bereits an der größten Schweizer Börse SIX Swiss Exchange notiert. Mit der Börse Stuttgart, die im letzten Jahr ein Handelsvolumen von 68,5 Mrd. Euro verzeichnen konnte, kann dieses ETP noch mehr Investoren erreichen. 

Hany Rashwan, der CEO von 21Shares, behauptete, “Investoren in Deutschland haben starke Unterstützung für vorhergehende Krypto-Angebote gezeigt”. Das Unternehmen reagiere lediglich, wenn auch vorsichtig, auf diese starke Nachfrage.

Der SBTC, der auf den Euro lautet, ist 1:1 an den entsprechenden Basiswert gekoppelt und damit abgesichert. Ihm wurde auch eine Wertpapierkennnummer (WKN: A2781V) zugeteilt.

21Shares hat eine Reihe von Derivaten, die an Bitcoin (BTC), Ether (ETH), XRP, Binance Coin (BNB) und Tezos (XTZ) sowie an einen Währungskorb gekoppelt sind, auf den Markt gebracht.

21Shares bestätigte auch, dass sein eingereichter Prospekt nach der PD3-Prospektverordnung für bestehende ETPs nach Schweizer Recht von der schwedischen Finanzaufsichtsbehörde genehmigt wurde.

In einer Erklärung sagte der Geschäftsführer von 21Shares, dass die Genehmigung ein Meilenstein für traditionelle Investoren und die Krypto-Community sei. Damit seien Krypto-ETP-Produkte für private und institutionelle Kunden in Deutschland und in ganz Europa ermöglicht worden.

In einem vorhergehenden Interview mit Cointelegraph hatte der CEO Hany Rashwan die “massive” Nachfrage nach Krypto-Derivaten angesprochen. Er merkte jedoch an, dass viele der Produkte heutzutage nach wie vor Optionen oder Futures seien und “größtenteils aus unregulierten Regionen kommen”.

Diese Situation würde ihm zufolge institutionelle Anleger abschrecken und gleichzeitig zu so komplizierten und verwaltungsintensiven Produkten führen, dass auch Privatanleger lieber die Finger davon lassen.

Weitere Angebote von 21Shares

Im vergangenen Jahr schloss 21Shares, das damals noch Amun hieß, mit dem Krypto-Vermögensverwalter Bitwise eine Partnerschaft. Dabei sollte ein gemeinsames Multi-Krypto-ETP auf den Markt gebracht werden, das an die Entwicklung von bis zu 10 Kryptos gekoppelt sein soll. Dieses sollte ebenfalls an der SIX Swiss Exchange gelistet werden.

Die Börse Stuttgart hat zuvor eine Partnerschaft mit dem bekannten Verlag Axel Springer und Finanzen.net geschlossen, um gemeinsam einen Blockchain-Handelsplatz zu lancieren. Zuvor wurde in diesem Zusammenhang eine gebührenfreie Krypto-Handelsapp herausgebracht.




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