Bundesliga-News: BVB weist Bericht über Sancho-Flug nach England zurück

0
100
Werbebanner

Die Bundesliga befindet sich im Saisonendspurt – die restlichen Spiele finden jedoch ohne Zuschauer statt. Auch in der 2. Liga rollt der Ball seit Wochen wieder, aufgrund der Coronakrise sind auch hier nur Geisterspiele erlaubt. Alles zur Bundesliga und zur 2. Liga im News-Ticker von FOCUS Online.

  • BVB weist Bericht über Sancho-Flug nach England zurück
  • Völler wünscht sich Anpassung des Hygienekonzepts
  • Hertha bekommt wohl weitere 150 Millionen von Investor

BVB weist Bericht über Sancho-Flug nach England zurück

13.30 Uhr: Borussia Dortmund weist einen Bericht über einen unerlaubten England-Ausflug seines Jungstars Jadon Sancho und interne Folgen entschieden zurück. “Unseres Wissens ist Jadon seit Wochen hier in Dortmund. Ich habe gelesen, wir hätten ihn in Quarantäne gesteckt und eine Verletzung vorgeschoben. Das ist komplett falsch und inhaltlich nicht richtig”, sagte Sportdirektor Michael Zorc. 

Laut eines Berichts der “Bild”-Zeitung soll der 20-Jährige für mehrere Tage in seine Heimat geflogen sein, was einen klaren Verstoß gegen die DFL-Hygieneregeln bedeuten würde. Dem Bericht zufolge hat sich Sancho anschließend in eine zweiwöchige Quarantäne begeben, der Verein habe den Ausfall mit Wadenproblemen erklärt. Einen Termin des angeblichen Ausflugs nannte “Bild” nicht.

Völler wünscht sich Anpassung des Hygienekonzepts

12.00 Uhr: Sport-Geschäftsführer Rudi Völler von Bayer Leverkusen schlägt eine Anpassung des Corona-Hygienekonzepts der Deutschen Fußball Liga (DFL) vor.

“Mittlerweile ist es schwer nachvollziehbar, dass Menschen in Cafes ohne Mundschutz ihren Cappuccino trinken dürfen, während unsere Co-Trainer, die Ersatzspieler und wir Offiziellen auf der Tribüne mit großem Abstand und an der frischen Luft noch eine Maske tragen müssen”, äußerte der Weltmeister von 1990 in der “Bild”. Völler weiter: “Zumal das vorliegende Konzept vor sechs Wochen geschrieben wurde, als die Zahlen viel dramatischer waren.”

Der einstige Italien– und Frankreich-Legionär hofft, dass in der kommenden Saison bei den Spielen auch wieder Zuschauer in die Bundesliga-Stadien kommen dürfen. “Das ist der Wunsch von allen. Aber der Verlauf der Pandemie muss mitspielen”, betonte Völler, der nochmals bekräftigte, dass es zu den derzeitigen Geisterspielen keine Alternative gebe. “Die Situation hat es zu dem Zeitpunkt so verlangt. Nur dadurch konnten wir wieder anfangen zu spielen”, meinte Völler.

Bericht: Hertha BSC bekommt weitere 150 Millionen Euro von Investor

10.30 Uhr: Hertha BSC bekommt Medienberichten zufolge im Herbst das nächste dicke Finanzpaket von Investor Lars Windhorst. Nach Informationen von “Sport Bild” und “Bild” haben sich die Verantwortlichen mit dem 43 Jahre alten Unternehmer darauf geeinigt. Der entsprechende Beschluss durch die Vereinsgremien sei nur eine Formsache. Ein Sprecher der Beteiligungsgesellschaft Tennor bestätigte die andauernden Verhandlungen mit Hertha. Ein Einigung über die Summe von 150 Millionen Euro gebe es bislang aber noch nicht.

Windhorst hatte eine weitere Zahlung in dreistelliger Millionenhöhe bereits seit Monaten in Aussicht gestellt. Er hatte über Tennor 2019 für 224 Millionen Euro insgesamt 49,9 Prozent an der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA erworben. Mit dem neuen Paket würden seine Anteile an der KGaA auf rund 60 Prozent erhöht. An seinen Sitzen im Aufsichtsrat soll eine weitere Beteiligung nichts verändern, es bleibt bei vier von neun Posten, die er besetzen darf.

Schalke verärgert Fans mit Härtefallantrag – und entschuldigt sich spät

23.15 Uhr: Ein Schreiben des FC Schalke 04 an seine Fans hat in sozialen Netzwerken für Aufregung gesorgt. Wer vor 2022 sein Geld für nicht nutzbare Bundesliga-Tickets zurückfordere, solle dem Bundesligisten seine finanzielle Notlage offenlegen, hieß es in dem Antrag. Am Mittwochabend entschuldigte sich der Verein.

“In den Anschreiben an Fans und dem darin aufgeführten ‘Härtefallantrag’ hat Schalke 04 unpersönliche und wenig empathische Formulierungen verwendet – dafür entschuldigen sich der Verein und die Mitarbeiter des Service Centers bei allen Fans in aller Form”, hieß es auf der Vereins-Homepage. Das hätten man besser formulieren können und müssen.

Raul schon als Trainer gehandelt: Schalke muss “aufhören, das Opfer der Liga zu sein”

Zuvor hatte die Verbraucherzentrale keine Einwände gegen das Formular erhoben, da es “der gesetzlichen Gutscheinregelung entspricht”, wie Thomas Bradler von der Verbraucherzentrale der “WAZ” sagte. Er bezeichnete das Einfordern von Belegen direkt bei der Antragstellung jedoch als “vielleicht nicht gerade kundenfreundlich”.

Der Verein räumte «Fehler im Umgang mit Ticketrückerstattungen» ein und versprach, dass “jeder Antrag von Fans, die aus wirtschaftlichen Gründen auf eine sofortige Rückerstattung des Ticketpreises angewiesen sind, wohlwollend bearbeitet wird”. Es werde niemand Belege einreichen müssen, und es werde selbstverständlich niemand “kontrolliert”, hieß es weiter.

Mehrere BVB-Stars verstoßen gegen Corona-Regeln – droht jetzt Quarantäne?

19.20 Uhr: Mehreren BVB-Spielern droht Ärger wegen eines Friseurbesuchs. Das Problem: Beim Schnitt tragen weder der Friseur noch die Profis einen Mundschutz. Außerdem finden die Termine in deren Privatwohnungen statt. Nun droht Ärger wegen des Verstoßes gegen DFL-Regeln.

Mehr dazu hier.

DFB: Keine Verfahren wegen Anti-Rassismus-Protesten

15.10 Uhr: Die Fußballprofis, die in der Bundesliga öffentlich gegen Rassismus protestiert hatten, erhalten keine Strafe vom DFB. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes entschied am Mittwoch, keine Verfahren gegen den Schalker Weston McKennie, die Dortmunder Jadon Sancho und Achraf Hakimi sowie den Gladbacher Marcus Thuram einzuleiten.

Salzburg-Coach Marsch offenbar Trainerkandidat beim BVB

11.00 Uhr: Nachdem der aktuelle Trainer des Tabellenzweiten Borussia Dortmund, Lucien Favre, wohl auch im zweiten Jahr leer ausgehen wird, hat der BVB wohl einen Nachfolger im Visier. Wie die “Sport Bild” berichtet, soll Salzburgs Erfolgscoach Jesse Marsch bei den Schwarz-Gelben ganz oben auf der Favoritenliste stehen. Der US-Amerikaner hat beim österreichischen Serienmeister noch einen Vertrag bis 2022.

Marsch (46) hat bereits Bundesligaerfahrung. In der vergangenen Saison war er Co-Trainer von Ralf Rangnick (61) bei RB Leipzig, ehe er im Juli 2019 Chefcoach beim Schwesterklub in Salzburg wurde. Zudem formte Marsch Dortmunds Top-Stürmer Erling Haaland, der bis zum Winter bei RB Salzburg unter Vertrag stand.

Nach Aufstieg von Salihamidzic: FC Bayern sucht keinen neuen Sportdirektor

10.45 Uhr: Der FC Bayern München wird nach dem Aufstieg von Hasan Salihamidzic zum Sportvorstand die Stelle des Sportdirektors erst einmal nicht nachbesetzen. “Das ist momentan nicht geplant. Ich werde meine Aufgaben weiter so erledigen wie bisher. Was in zwei, drei Jahren sein wird, müssen wir sehen. Aber aktuell bleibt alles, wie es ist”, sagte Salihamidzic im Interview mit dem Vereinsmagazin “51”.

Der 43-Jährige ist seit 1. August 2017 als Manager beim FC Bayern tätig und wird ab 1. Juli Sportvorstand. Dieser Posten war bei den Münchnern seit dem Abschied von Matthias Sammer im Sommer 2016 nicht mehr besetzt. “An meinem Aufgabenbereich ändert sich mit der neuen Position aus operativer Sicht nichts”, sagte Salihamidzic. Er sei weiter für “Profis, Nachwuchs, Kaderplanung, sämtliche Funktionsteams, Scouting, Transfermarkt und Entwicklung der Datenanalyse” zuständig.

Düsseldorf-Torwart attackiert Trump nach Floyd-Tod als “widerlichen Heuchler”

Mittwoch, 03. Juni, 09.10 Uhr: Torhüter Zack Steffen von Fortuna Düsseldorf hat das Verhalten von US-Präsident Donald Trump rund um die Proteste wegen des gewaltsamen Todes George Floyds scharf kritisiert. “Sie sind ein widerlicher Heuchler”, schrieb der Nationalkeeper der USA bei Twitter über einen Post des Präsidenten vom 12. Januar. Damals hatte Trump den Iran aufgefordert, keine Demonstranten zu töten und die Pressefreiheit zu wahren.

Vor Steffen hatte bereits Gregg Popovich den US-Präsidenten für sein Vorgehen beschimpft”: “Trump spaltet nicht nur, er ist ein Zerstörer”, sagte der Nationaltrainer der US-Basketballer und Star-Coach der San Antonio Spurs im Nachrichtenmagazin “The Nation”: “Er ist ein Feigling. Er frisst dich lebendig, wenn es ihm nutzt. Man sollte ihn einfach ignorieren. Er kann die Lage nicht verbessern, denn er ist, was er ist: Ein gestörter Idiot.”

McKennie nach Floyd-Bekenntnis: Bereit, die Konsequenzen zu tragen

10.15 Uhr: Weston McKennie will seinen Protest gegen Rassismus und Polizeigewalt fortführen. Der Mittelfeldspieler von Schalke 04 hatte am Samstag gegen Werder Bremen (0:1) eine Armbinde mit der Aufschrift “Justice for George” (Gerechtigkeit für George) getragen. Damit dokumentierte McKennie seine Solidarität mit dem zuvor in den USA bei einem brutalen Polizeieinsatz getöteten Afroamerikaner George Floyd.

McKennie war nach eigenen Angaben bewusst, dass ihm eine Strafe durch den DFB drohen könnte, weil politische Botschaften auf dem Fußballplatz eigentlich nicht erlaubt seien.Er sei absolut bereit, für sein Handeln einzustehen.

Mehr dazu hier.

FC Bayern vor Bundesliga-Meisterschaft: Wann die Meisterfeier frühestens steigen kann

Dienstag, 02. Juni, 09.40 Uhr: Fünf Spieltage vor Bundesliga-Saisonende spricht alles für den achten Meistertitel des FC Bayern am Stück. Das Team von Hansi Flick liegt mit 67 Punkten sieben Zähler vor Borussia Dortmund, neun vor RB Leipzig sowie je elf vor Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen. Just dort, in der BayArena, gastiert Bayern am kommenden Wochenende.

Am 30. Spieltag fällt definitiv keine Titel-Entscheidung – bestenfalls, bei eigenem Sieg und Niederlagen alle Verfolger, baut Bayern seinen Vorsprung auf zehn Punkte (Dortmund), zwölf (Leipzig) sowie je 14 auf Gladbach und Leverkusen aus. Anschließend wären noch immer zwölf Zähler zu vergeben, sodass Leipzig, Gladbach, Leverkusen zwar endgültig aus dem Rennen wären, Dortmund aber eine rechnerische Minimalchance bliebe.

Aus eigener Kraft – also ohne Niederlagen der Konkurrenz vorausgesetzt  – kann Bayern frühestens am 32. Spieltag in Bremen feiern. Das Restprogramm im Überblick.

FC Bayern München
30. Spieltag: Bayer Leverkusen (A)
31. Spieltag. Borussia Mönchengladbach (H)
32. Spieltag: Werder Bremen (A)
33. Spieltag: SC Freiburg (H)
34. Spieltag: VfL Wolfsburg (A)

Borussia Dortmund
Hertha BSC (H)
Fortuna Düsseldorf (A)
FSV Mainz 05 (H)
RB Leipzig (A)
TSG Hoffenheim (H)

RB Leipzig
SC Paderborn (H)
TSG Hoffenheim (A)
Fortuna Düsseldorf (H)
Borussia Dortmund (H)
FC Augsburg (A)

Borussia Mönchengladbach
SC Freiburg (A)
FC Bayern (A)
VfL Wolfsburg (H)
SC Paderborn (A)
Hertha BSC (H)

Bayer Leverkusen
FC Bayern (H)
FC Schalke 04 (A)
1. FC Köln (H)
Hertha BSC (A)
FSV Mainz 05 (H)

Bundesliga-Spieler fordern Gerechtigkeit – DFB-Ermittlungen folgen    

Montag, 01. Juni, 11.50 Uhr: In der Fußball-Bundesliga haben mehrere Profis auf unterschiedliche Art und Weise gegen den gewaltsamen Tod des US-Bürgers George Floyd in Minneapolis protestiert. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes wird sich damit beschäftigen, denn grundsätzlich erlauben die Deutsche Fußball Liga und der DFB keine politische Botschaften auf der Spielkleidung oder während der Partien. Das Regelwerk des DFB im Wortlaut:

Regel 04 – Ausrüstung der Spieler, Punkt 5: “Slogans, Botschaften, Bilder und Werbung“:

“Die Ausrüstung darf keine politischen, religiösen oder persönlichen Slogans, Botschaften oder Bilder aufweisen. Spieler dürfen keine Unterwäsche mit politischen, religiösen oder persönlichen Slogans, Botschaften oder Bildern oder Werbeaufschriften mit Ausnahme des Herstellerlogos zur Schau stellen. Bei einem Verstoß gegen diese Bestimmung wird der Spieler und/oder das Team durch den Wettbewerbsorganisator, den nationalen Fußballverband oder die FIFA sanktioniert.”

Leiht Bayern Nübel aus? Kahn: “Zum jetzigen Zeitpunkt absolut ausgeschlossen”

21.50 Uhr: Alexander Nübel wird in der kommenden Saison definitiv im Kader des FC Bayern stehen. Das bestätigte Oliver Kahn am Sonntagabend im Fußball-Talk “Sky90”. “Das ist zum jetzigen Zeitpunkt absolut ausgeschlossen”, sagte der Ex-Torhüter, der mittlerweile Vorstandsmitglied beim deutschen Rekordmeister ist.

In der kommenden Saison stehen nach aktuellem Stand mit Manuel Neuer, Sven Ulreich, Christian Früchtl und Neuzugang Alexander Nübel vier Torhüter unter Vertrag, die Ambitionen auf Bundesliga-Spiele haben. Während der junge Früchtl wohl ausgeliehen werden soll, ist die Zukunft von Ulreich unklar. Neuer verlängerte seinen Kontrakt erst kürzlich bis ins Jahr 2023. Nübel hat bis zum 30. Juni 2025 unterschrieben.

Kahn spricht über Bayerns Pläne mit Torhüter Nübel

Saison 20/21 beginnt wohl erst im September – mit Zuschauern?

Sonntag, 31. Mai, 08.30 Uhr: Die Bundesliga-Saison 2020/21 soll nicht wie geplant am 21. August aufgenommen werden, sondern erst im September. Das berichtet die “Bild“.

Hintergrund sei demnach, dass die nationalen Ligen zum Zeitpunkt des Champions-League-Finals (angesetzt für den 29. August) noch pausieren sollen. Berücksichtigt man die geplanten Länderspiele (03.09 gegen Spanien und 06.09 gegen die Schweiz) käme ein Saison-Start frühestens am 11.09 in Frage.

NUR AUF SKY: Der Fußball-Krimi am Sonntag (Anzeige)

Jetzt Sky Ticket zum Sparpreis schon ab 9,99 €/Monat sichern

Großveranstaltungen sind in Deutschland bis zum 31.08 untersagt, daher wächst die Hoffnung, dass die neue Bundesliga-Saison mit Zuschauern eröffnet werden kann. Prof. Dr. Klaus-Dieter Zastrow, Arzt für Hygiene und Umweltmedizin, äußert gegenüber “Bild”:

“Wenn die Infektionszahlen weiter runtergehen und sie sich bei 200 bis 300 Neuinfektionen pro Tag einpendeln, ist es durchaus denkbar, Spiele wieder mit Publikum stattfinden zu lassen. Ein Stadion mit 60.000 Plätzen sollte erst mal nur mit 40.000 Menschen besetzt werden. Die Besucher sollten auf jeden Fall Masken tragen – denn der Träger der Maske schützt sich selbst. Dass die Maske den Träger nicht schützt, ist der blanke Blödsinn, sie ist der effektivste Schutz. Das wissen wir seit über 50 Jahren.”

Auch Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hatte gegenüber “Bild” erklärt, Fußballspiele für Besucher nach dem 01. September wieder zu ermöglichen: “Mundschutz und 1,5-Meter-Sicherheitsabstand reichen nach menschlichem Ermessen aus, um sich nicht anzustecken. Dann sind zwar die Stadien nicht ausverkauft, aber es gibt wieder Spiele vor Publikum.”

Schalkes McKennie mit Armbinde für getöteten Floyd

20:02 Uhr: Schalke-Profi Weston McKennie hat sich mit dem US-Amerikaner George Floyd solidarisiert, der am Montag mutmaßlich durch die Gewalt eines Polizisten in Minneapolis getötet wurde.

McKennie trug im Spiel gegen Werder Bremen am linken Oberarm eine Binde mit der Aufschrift “Justice for George”, zu deutsch: Gerechtigkeit für George. Dies war unter anderem auf einem Foto zu sehen, das der Verein über einen offiziellen Twitter-Account veröffentlichte und mit dem Hashtag #JusticeforGeorge versah. McKennie ist in den USA geboren. Nach dem Tod des Afroamerikaners Floyd in Minneapolis hatten auch zahlreiche US-Stars protestiert.

Bayern-Stars akzeptieren weiterhin Gehaltseinbußen

08.09 Uhr:  Die Profis von Fußball-Rekordmeister FC Bayern akzeptieren in Zeiten der Corona-Pandemie auch weiterhin Gehaltseinbußen. Das erklärte Präsident Herbert Hainer in der “Bild”-Zeitung.

“Es ist sehr erfreulich, dass unsere Mannschaft vollstes Verständnis für die Situation hat und bis zum Saisonende weiter auf Gehalt verzichten wird”, sagte der 65-Jährige. Bisher war ein Gehaltsverzicht der Münchner für den April in Höhe von 20 Prozent bekannt.

Wann diese Saison für den Bundesliga-Spitzenreiter endet, ist derzeit noch nicht klar. Die Liga soll am 27. Juni abgeschlossen werden. Sollten die Bayern das DFB-Pokalfinale erreichen, müssten sie dort am 4. Juli in Berlin antreten. In der Champions League steht das Achtelfinal-Rückspiel gegen den FC Chelsea noch aus, das Endspiel dürfte voraussichtlich erst Ende August stattfinden, weil zuvor die anderen nationalen Ligen beendet werden sollen.

Fix! Wagner stellt Nübel für Schubert ins Schalke-Tor

21.30 Uhr: Alexander Nübel kehrt offenbar schon am Samstag ins Tor des kriselnden Fußball-Bundesligisten Schalke 04 zurück. Nach übereinstimmenden Informationen von “Sport1” und “Sky” rückt Nübel im Heimspiel gegen Werder Bremen (15.30 Uhr/Sky) wieder für Markus Schubert zwischen die Pfosten. Trainer David Wagner habe die Entscheidung intern bereits mitgeteilt.

Wagner hatte die Entscheidung gegen Schubert am Nachmittag bereits angedeutet. “Natürlich habe ich mich mit ihm unterhalten. Er hat jetzt gespielt, und natürlich hatte er auch seine Beteiligung an dem einen oder anderen Gegentor in den letzten drei Spielen. Das war ja offensichtlich”, sagte Wagner und fügte an: “Ich habe ihm gesagt: Fußball ist nicht immer Sonnenschein, und so eine Karriere ist lang.”

Wagner hatte erst Anfang März erklärt, bis zum Saisonende auf Schubert setzen zu wollen. “Alternativlos” nannte der Coach die Entscheidung zugunsten des U21-Nationaltorwarts.

“Merkwürdiges Gebaren”: Polter-Anwalt legt im Streit mit Union Berlin nach

19.43 Uhr: Gregor Reiter, Anwalt des vom Spielbetrieb suspendierten Bundesligaprofis Sebastian Polter, hat deutliche Kritik am Verhalten von Union Berlin geübt. “Jemandem Unsolidarität vorzuwerfen, weil er seine Rechte prüfen will, das finde ich in einem Rechtsstaat schon ein etwas merkwürdiges Gebaren”, sagte Reiter im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (SID).

“Natürlich ist nach außen der Eindruck erweckt worden, wir sind alle eine große Solidargemeinschaft und nur der Herr Polter ist nicht bereit, sich daran zu beteiligen”, sagte Reiter in Richtung des Klubs: “Das ist nicht richtig, er war und ist bereit, sich daran zu beteiligen. Hier ging es nicht darum, ob er sich beteiligt, sondern wie er sich beteiligt.”

Dass der Stürmer dem Klub im Kampf um den Klassenerhalt nicht mehr helfen könne, “tut ihm in der Seele weh. Er ist Unioner, er bleibt Unioner”, stellte Reiter klar. Polter sei “verhalten optimistisch”, dass eine Lösung gefunden wird, “die die Interessen beider Seiten ausgewogen berücksichtigt”. Am Mannschaftstraining darf Polter weiterhin teilnehmen.

Suspendierter Polter wehrt sich gegen Union-Vorwürfe 

13.50 Uhr: Union-Stürmer Sebastian Polter wird für die Eisernen vor dem Ende seines Vertrags zum 30. Juni nicht mehr auflaufen. Vereinschef Dirk Zingler legte am Freitag mit einer weiteren Erklärung nach, nachdem Polter den Vorwurf des “unsolidarischen Verhaltens” über seine Anwälte zurückweisen ließ.

Dabei geht es um einen Beitrag gegenüber dem Verein in den Zeiten der Coronavirus-Krise. Laut Union unterzeichnete Polter, der Mitglied des Mannschaftsrates ist, die Vereinbarung nicht. Ein Vorschlag soll danach von Polters Anwälten gekommen sein.

Diese forderten Union zur Veröffentlichung einer Gegendarstellung auf. Polter weist darin den Vorwurf des unsolidarischen Verhaltens “ausdrücklich zurück”, hieß es in der am Freitag veröffentlichten Erklärung. Wahr sei, “dass sich der 1. FC Union Berlin und Herr Polter wechselseitig Vereinbarungen zur Handhabung des Gehaltes aufgrund der Corona-Pandemie unterbreitet haben. Keine Vereinbarung hat die Zustimmung beider Seiten gefunden”. Polter betonte, dass er “sich nicht verweigert hat, seinem Herzensverein während der Corona-Pandemie wirtschaftlich entgegen zu kommen und zu helfen”.

BVB-Star Dahoud fällt für Rest der Saison aus

Freitag, 29. Mai, 13.15 Uhr: Für den zuletzt formstarken Mittelfeldspieler Mahmoud Dahoud von Borussia Dortmund ist die Saison vorzeitig beendet. Bei dem 24-Jährigen wurde nach dem 0:1 im Top-Spiel gegen den FC Bayern München eine Knieverletzung festgestellt.

“Es ist ein kleines Problem, nichts Schlimmes. Aber leider fällt er für den Rest der Saison aus”, sagte Trainer Lucien Favre am Freitag. Im kommenden Spiel am Sonntag beim Tabellenletzten SC Paderborn fehlen zudem weiterhin Kapitän Marco Reus sowie die Abwehrspieler Dan-Axel Zagadou und Nico Schulz.

DFL findet keine Abbruchregelung für die Bundesliga – zwei Szenarien sind ausgeschlossen

18.11 Uhr: Wie wird die Saison gewertet, wenn die Fußball-Bundesliga abgebrochen werden muss? Diese heikle Frage bleibt auch nach einer außerordentlichen Sitzung des Präsidium der Deutschen Fußball Liga am Donnerstag unbeantwortet. Das Präsidium ist laut einer DFL-Mitteilung “zu dem Ergebnis gekommen, sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht auf eine detaillierte Regelung im Falle eines nicht abzuwendenden Saisonabbruchs festzulegen und daher vorerst auf eine Empfehlung und eine weitere Befassung der DFL-Mitgliederversammlung mit dieser Angelegenheit zu verzichten”.

Bereits bei der Mitgliederversammlung vor 14 Tagen war das strittige Thema vertagt worden. Damals hieß es, dass “innerhalb der nächsten beiden Wochen eine Regelung hinsichtlich der sportlichen Wertung entwickelt werden” solle.

Klar ist jetzt zumindest, was nicht passieren soll. Das DFL-Präsidium schließt aus, “die Hinrunden-Tabelle für die Abschlusswertung zugrundezulegen oder eine Annullierung der kompletten Saison vorzunehmen”. Weiter hieß es in der Mitteilung: “Sollten nicht alle Clubs einer Liga bei einem vorzeitigen Saisonende gleich viele Spiele absolviert haben, wäre ein Ausgleichsmechanismus – zum Beispiel eine Quotienten-Regelung – zur Wertung der Tabelle erforderlich.”

Weil er nicht auf Gehalt verzichten will: Union Berlin schmeißt Polter raus

15.14 Uhr: Union Berlin hat Stürmer Sebastian Polter mit sofortiger Wirkung suspendiert. Das teilte der Verein am Donnerstag mit. Der Grund ist “unsolidarisches Verhalten”. Dahinter verbrirgt sich allerdings kein Verstoß gegen Corona-Regeln, sondern offenbar die fehlende Bereitschaft auf Gehalt zu verzichten. Nach dpa-Informationen soll Polter nicht bereit gewesen sein, eine gemeinsame Aktion der Vereins-Angestellten zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zu akzeptieren.

“Es gehört zu den elementaren Werten des 1. FC Union Berlin, dass wir Unioner eine solidarische Gemeinschaft bilden, in der wir füreinander und für unseren Verein einstehen”, erklärt Präsident Dirk Zingler. “Sebastian tut das als einziger Spieler der gesamten Lizenzspielerabteilung mit Mannschaft, Trainer- und Betreuerteam leider nicht. Das ist für uns nicht nachvollziehbar und sehr enttäuschend.” Man habe deshalb entschieden, dass Polter nicht mehr zum Kader zähle. Der Spieler selbst äußerte sich zu dem Vorgang bislang nicht

Nagelsmann kritisiert DFL-Spielplan

Donnerstag, 28. Mai, 08.10 Uhr: Nach dem 2:2 gegen die Hertha aus Berlin lässt Leipzig-Trainer Julian Nagelsmann seinem Unmut freien Lauf. “Am Ende gehen wir wieder nur mit einem Punkt nach Hause, das ist deutlich zu wenig. Mir geht es damit nicht gut. Ich will kein Alibi suchen, trotzdem verstehe ich die Spielansetzung nicht. Hertha am Freitag, wir am Sonntag, dann bekommen wir das erste Spiel am Mittwoch.

Natürlich sitzt der Frust tief, heute lag es auf dem Silbertablett, wir haben es nicht genommen”, sagte er auf der Pressekonferenz nach Abpfiff. Nagelsmann führt weiter aus: “Es ist zum wiederholten Mal, dass wir einen richtig beschissenen Spielplan kriegen.”

Aus Verkauf von Mund-Nase-Masken: FC Bayern spendet 250.000 Euro für “WeKickCorona”

21.27 Uhr: Der FC Bayern hat am Mittwoch einen Scheck in Höhe von 250.000 Euro an die Initiative “WeKickCorona” seiner Nationalspieler Leon Goretzka und Joshua Kimmich übergeben. Die Summe erlöste der deutsche Fußball-Rekordmeister aus dem Verkauf seiner Mund-Nase-Masken. Gefertigt wurden die Schutzmasken aus den Schals, die ursprünglich beim Champions-League-Rückspiel im März gegen den FC Chelsea hätten verteilt werden sollen.

“Es ist großartig, was Leon Goretzka und Joshua Kimmich mit ‘WeKickCorona’ geschaffen haben”, sagte Klubchef Karl-Heinz Rummenigge. Die Initiative von Goretzka und Kimmich unterstützt karitative Vereine und soziale Einrichtungen, die insbesondere durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie in Not geraten sind. Bislang sind mehr als 4,4 Millionen Euro gespendet worden, die beiden Nationalspieler trugen selbst eine Million Euro bei.

Nach Zusammenstoß mit Schiedsrichter: Haaland fehlt dem BVB in Paderborn

18.30 Uhr: Borussia Dortmund muss nach Informationen im nächsten Spiel der Fußball-Bundesliga auf Torjäger Erling Haaland verzichten. Der Norweger zog sich am Dienstag beim 0:1 im Top-Duell gegen den FC Bayern München eine Knieverletzung zu. Der 19-Jährige werde daher am Sonntag in der Partie beim SC Paderborn fehlen, berichtete die “Bild”-Zeitung.

Haaland soll sich die Blessur bei einem Zusammenstoß mit Schiedsrichter Tobias Stieler zugezogen haben. Er wurde in der 72. Minute gegen Giovanni Reyna ausgewechselt. Haaland war Anfang Januar zum BVB gekommen und erzielte in elf Spielen bereits zehn Tore.

Der Zusammenprall fiel auch dem ehemaligen Bundesliga-Spieler Jan Age Fjortoft auf. Er schrieb auf Twitter: “Erling Haaland ist mit dem Schiedsrichter zusammengestoßen, hat sich sein Knie verdreht. Darum ist er draußen.” Die Szene ist tatsächlich auf den Fernsehbildern zu erkennen.

Alle Neuigkeiten zur Formel 1 finden Sie im News-Ticker von FOCUS Online

Weitere Meldungen zur Bundesliga finden Sie auf der nächsten Seite.

Riesige Würgeschlange hat Junghirsch fest im Griff – bis sich das Blatt wendet

 

dom/jmi/da/jh/mit dpa

 

Anzeige

 
 


Coronacare

[Coustom ad_2]
Dieser Beitrag ist ein öffentlicher RSS Feed. Sie finden den Original Post unter folgender Quelle (Website) .

Krypto-Nachrichten ist ein RSS-Nachrichtendienst und distanziert sich vor Falschmeldungen oder Irreführung. Unser Nachrichtenportal soll lediglich zum Informationsaustausch genutzt werden.

Werbebanner

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

achtzehn + sieben =