Bundesliga-News: DFL informiert über “Re-Start 2” – Zuschauerzulassung ab Herbst

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Die Bundesliga befindet sich im Saisonendspurt – die restlichen Spiele finden jedoch ohne Zuschauer statt. Auch in der 2. Liga sind aufgrund der Coronakrise nur Geisterspiele erlaubt. Alles zur Bundesliga und zur 2. Liga im News-Ticker von FOCUS Online.

  • DFL informiert Bundesligavereine über “Re-Start 2”
  • Stuttgart-Einspruch gegen Niederlage in Wiesbaden abgewiesen
  • TV-Rechte: Sportmarketing-Experte Petry sieht Amazon als “Schreckgespenst”

DFL informiert Bundesligaklubs über “Re-Start 2”

17.05 Uhr: Nach “kicker”-Informationen informierte die DFL am Montag alle 36 Klubs der 1. und 2. Bundesliga über “drei bevorstehende Maßnahmen”:

1. Das Hygienekonzept soll “an die zwischenzeitlichen Entwicklungen in der Gesamtgesellschaft” angepasst werden.So sollen mehr Journalisten (aktuell zehn) und Fotografen (aktuell drei) in die Stadien gelassen werden. Die DFL betont jedoch, “dass der unmittelbare Personenkreis um die Mannschaft nach wie vor als hochsensibel anzusehen” ist.

2. Der zweite Punkt beinhaltet den Ablauf der Bundesligasaison 2020/21. Der Auftakt soll frühestens am 11. September erfolgen. In Anlehnung an das DFL-Konzept von Ende März für die restlichen neun Spieltage 2019/20 soll sichergestellt werden, dass die Hygienevorschriften sowie Quarantäne-Maßnahmen nicht neun Monate am Stück durchgeführt werden können.

3. Die DFL hat “bereits den Dialog mit dem Gesundheitsministerium aufgenommen mit dem Blick auf die Möglichkeit, mit dem Saisonstart schrittweise Zuschauer zu den Spielen beider Ligen zuzulassen”, so Geschäftsführer Christian Seifert in seinem Schreiben. Er appelliert jedoch an alle Vereine, “keine konkreten Zahlen oder Zeitpunkte ungeprüft in den Raum” zu stellen.

Stuttgart-Einspruch gegen Niederlage in Wiesbaden abgewiesen

15.20 Uhr: Das DFB-Sprtgericht hat den Einspruch des VfB Stuttgart gegen die 1:2-Niederlage gegen Wehen Wiesbaden vom 17. Mai wie erwartet abgewiesen. Die Schwaben hatten “einen Regelverstoß” im Verhalten von Schiedsrichter Sascha Stegemann ausgemacht.

Dieser hatte ein Handspiel von VfB-Profi Hamadi Al Ghaddioui zunächst nicht geahndet, aber nach längerer Konversation mit Video-Assistenten Robert Kampka dann doch auf Elfmeter für Wiesbaden entschieden. Stuttgart verlor in der siebten Minute der Nachspielzeit.

Der DFB bezeichnete die Strafstoß-Entscheidung als “regeltechnisch korrekt”, die VAR-Intervention allerdings als “nicht angebracht”, weil keine klare Fehlentscheidung vorgelegen habe. Am Resultat änderte sich trotzdem nichts.

TV-Rechte: Sportmarketing-Experte Petry sieht Amazon als “Schreckgespenst”

13.13 Uhr: Sportmarketing-Experte Karsten Petry sieht den Online-Riesen Amazon als großes “Schreckgespenst” im Bieterwettstreit um die Medienrechte am deutschen Profifußball. Dass Amazon von der DFL nach Unstimmigkeiten mit dem eigentlichen Rechteinhaber Eurosport bereits in der laufenden Saison für einige Partien kurzfristig ins Boot geholt wurde, bezeichnete Petry als “cleveren Schachzug” und führte aus: “Das hat den Druck auf die sonstigen Bieter wie Telekom, DAZN und Sky erhöht.”

Seit Montag läuft die Auktion der DFL um die Medienrechte am deutschen Profifußball für die vier Spielzeiten von 2021/22 bis 2024/25. Das komplizierte Verfahren, bei dem es um die Rechte für den deutschsprachigen Raum geht, wird bis zum 19. Juni dauern.

Nach Ansicht Petrys profitiert Amazon von einem anderen Geschäftsmodell als seine Konkurrenten. “Das Thema Sport-TV-Rechte wird kein eigenes Geschäftsfeld werden, das sie komplett refinanzieren müssen oder wollen”, sagte der Geschäftsführer der Agentur Octagon Deutschland. Es sei vielmehr “ein Zusatzgeschäft, das ihnen den Zugriff auf weitere Daten bietet”. Über “Big Data” könne der Online-Versandhandel am Verhalten von Streamingnutzern ableiten, was er an “Werbung ausspielen und welche Produktvorschläge” er machen könne.

Möglich geworden waren die aktuellen Amazon-Übertragungen durch den Streit zwischen der DFL und Eurosport. Der US-Konzern Discovery, zu dem Eurosport gehört, will den Vertrag mit der DFL auflösen und beruft sich angesichts der Coronakrise auf eine Sonderkündigungsklausel für den Fall von höherer Gewalt.

Schalke-Boss Schneider nennt “Härtefallantrag” ein “kapitales Eigentor”

Montag, 08. Juni, 07.45 Uhr: Sportvorstand Jochen Schneider von Schalke 04 hat den heftig kritisierten “Härtefallantrag” für Ticketrückerstattungen als großen Fehler bezeichnet. “Das war ein kapitales Eigentor. Ein unglaublicher Fehler”, sagte der 49-Jährige bei Sky.

“Das darf kein Bundesliga-Verein machen und schon gar nicht Schalke 04. Wo die Menschen, die Fans, die Mitglieder, die Dauerkarteninhaber dem Verein so viel Liebe entgegenbringen. So ein Fehler darf da nicht passieren”, sagte Schneider. Das Thema sei inzwischen intern geklärt worden.

Schneider kündigte zudem an, Lehren aus dem Vorfall zu ziehen. “Wir müssen empathischer wirken. Es geht auch nicht mit dem gesunden Menschenverstand einher, so mit den Treuesten der Treuen zu kommunizieren. Das geht nicht, daraus müssen wir lernen. So etwas wird nicht mehr passieren”, sagt er.

Schalke hatte für Fans, die Geld für bezahlte Tickets zurückfordern, ein Formular erstellt, das bei zahlreichen Anhängern Entsetzen auslöste. Der Klub fragte darin – rechtlich durchaus korrekt – unterem anderem, warum Fans das Geld “unbedingt jetzt” benötigten. Zudem forderte der Verein seine Fans auf, “falls möglich” auch “entsprechende Belege” dem Antrag als Begründung beizufügen.

Red Bull erlässt RB Leipzig 100 Millionen Euro Schulden

20.00 Uhr: Durch einen Schuldenerlass von 100 Millionen Euro für das Geschäftsjahr 2018/2019 hat Fußball-Bundesligist RB Leipzig dank Geldgeber Red Bull sein Eigenkapital gestärkt.

“Auf den ersten Blick sieht es so aus, als würde der Leistung von Red Bull keine Gegenleistung gegenüberstehen – das ist aber nicht der Fall. Es ist eine Transaktion, die völlig üblich ist, insbesondere in der freien Wirtschaft, aber auch im Fußballgeschäft und auch in der Bundesliga”, sagte RB-Finanzdirektor Florian Hopp am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Die “Mitteldeutsche Zeitung” und das Internetportal “RBlive.de” hatten zuvor über das Thema berichtet.

Der 40-jährige Hopp betonte, dass es keine Schenkung durch den Geldgeber sei. “Die Frage, ob eine Schenkung vorliegt, ist klar zu verneinen. Dann würde auch Schenkungssteuer anfallen, was nicht der Fall ist. Darüber hinaus bekommt Red Bull seinen Zinsverlust in Form einer Vorzugsdividende ausgeglichen”, betonte Hopp. Für ihn sei es zudem ein Glücksfall in den gegenwärtigen Corona-Krise. Es solle jedoch nicht der Eindruck entstehen, dass RB Leipzig jetzt zusätzliche 100 Millionen Euro auf dem Konto hat.

Hopp begründete den Schritt vor allem mit der sportlichen Entwicklung bis in die Champions League des von Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz alimentierten Klubs. Wachsende Spielergehälter sowie breitere Strukturen im Verein und die Umsatzsteigerungen machten den Schuldenerlass notwendig.

Horst Seehofer hält Zuschauer im Stadion für kommende Saison möglich

Samstag, 06. Juni, 14.38 Uhr: Die Lockerungsdebatte in der Corona-Krise erfasst auch den Fußball. Der Bundesinnenminister Horst Seehofer hält Spiele mit Zuschauern in der neuen Bundesliga-Saison wieder für denkbar. Erste Gedankenspiele machen die Runde:Horst Seehofer hält Zuschauer im Stadion für kommende Saison möglich 

DFL Strafe wegen Friseurbesuch: Sancho hält es für einen “absoluten Witz”

18.49 Uhr: Die DFL hat Jadon Sancho und Manuel Akanji von Borussia Dortmund mit einer Geldstrafe belegt. Nach “Sport1”-Informationen handelt es sich um einen Betrag von 10.000 Euro. Grund dafür ist ein Verstoß gegen die Regeln des DFL-Hygienekonzepts. Die beiden hatten privat Besuch von einem Friseur und teilten auf ihren Social Media-Kanälen Bilder, auf denen weder Friseur noch Spieler eine Schutzmaske trugen.

Weil die Fußballer damit “bei häuslichen Friseurterminen offenkundig gegen allgemeine Hygiene- und Infektionsschutzstandards sowie insbesondere gegen das medizinisch-organisatorische Konzept der DFL-Taskforce ‘Sportmedizin/Sonderspielbetrieb'” verstoßen hätten, wie es in einer Mitteilung heißt, sprach die DFL Geldstrafen in nicht genannter Höhe aus. Sancho und Akanji haben jetzt fünf Tage Zeit, um Berufung einzulegen.

Sancho hat sich inzwischen auf Twitter zu der Strafe geäußert und bezeichnete sie als “absoluten Witz”.

Köln-Boss Wehrle spricht sich für Teileinlass von Zuschauern aus

11.38 Uhr: Der Sportvorstand des 1. FC Köln, Andreas Wehrle, macht im Gespräch mit dem “Kölner Stadtanzeiger” den Fans Hoffnung.

Er hielte es “nicht für ausgeschlossen, dass in diesem Jahr wieder Spiele vor Zuschauern stattfinden werden. Wir beschäftigen uns beim 1. FC Köln schon länger damit, wie ein Teileinlass der Zuschauer in der neuen Saison wieder möglich werden und konkret aussehen könnte. Wir haben bereits vor dem Neustart gesagt, dass Spiele ohne Fans nicht zur Normalität werden dürfen.”

Voraussetzung für diesen nächsten Schritt in die Normalität wäre es, “durch eine Erweiterung des Organisations- und Hygienekonzepts der DFL diesen Teileinlass zu gewährleisten.”

Darüber hinaus fordert Wehrle Einigkeit im Handeln: “Ich halte es für zielführend, dass wir da behutsam und zusammen mit der Politik eine einheitliche, bundesweite Lösung hinbekommen.”

DFB und DFL terminieren Relegationsspiele

Freitag, 05.06.2020, 11.30 Uhr: Die Relegationsspiele zur Fußball-Bundesliga werden am 2. und 6. Juli bestritten. Der Drittletzte der Bundesliga und der Drittplatzierte der 2. Bundesliga treten an diesen Terminen zu Hin- und Rückspiel an.

Die Relegationsspiele zwischen dem Drittletzten der 2. Bundesliga und dem Drittplatzierten der 3. Liga finden am 7. Juli und 11. Juli, statt.

Das gaben der Deutsche Fußball-Bund (DFB) die Deutsche Fußball Liga (DFL) bekannt. Nach der coronabedingten Unterbrechung endet der Spielbetrieb der 3. Liga mit dem 38. Spieltag am 4. Juli. 

Das Heimrecht für das Hinspiel in den Relegationen richtet sich in den Profispielklassen danach, welcher der jeweils beteiligten Klubs seine reguläre Saison zuerst abgeschlossen hat. In der Relegation zur Bundesliga hat im Hinspiel der Bundesliga-16. Heimrecht.

In der Relegation zwischen dem Tabellen-16. der 2. Bundesliga und dem Drittplatzierten der 3. Liga tritt im Gegensatz zu den vorangegangenen Jahren diesmal der Zweitligavertreter zunächst zu Hause an. Im Rückspiel am 11. Juli ist der Drittligist Gastgeber. Noch nicht terminiert sind die Aufstiegsspiele zur 3. Liga zwischen den Vertretern der Regionalliga West und Nordost.

BVB setzt Zeichen gegen Rassismus

17.09 Uhr: Die Bundesliga-Profis von Borussia Dortmund haben gemeinsam ein Zeichen gegen Rassismus gesetzt und ihre Solidarität mit dem Afroamerikaner George Floyd bekundet, der infolge eines brutalen Polizeieinsatzes in den USA starb. Am Donnerstag knieten 28 BVB-Spieler in Herzform auf dem Trainingsplatz nieder, als Zeichen gegen Rassismus.

Dazu schrieb Abwehrchef Mats Hummels bei Twitter: “Wir, die Spieler von Borussia Dortmund, unterstützen die Black Lives Matter-Bewegung voll und ganz. Wir akzeptieren keinerlei Rassismus. Für eine aufgeschlossene und tolerante Welt, für eine bessere Welt!”.

 

Den Kniefall hatte 2016 Quaterback Colin Kaepernick von den San Francisco 49ers erstmals vor einem Football-Spiel gemacht, um ein Zeichen gegen Polizeigewalt und Rassismus zu setzen. Bereits am Mittwochabend vor dem Drittligaspiel zwischen dem FC Bayern München II und SC Preußen Münster knieten auch dort die Spieler vor dem Anpfiff gemeinsam am Mittelkreis nieder.

BVB weist Bericht über Sancho-Flug nach England zurück

13.30 Uhr: Borussia Dortmund weist einen Bericht über einen unerlaubten England-Ausflug seines Jungstars Jadon Sancho und interne Folgen entschieden zurück. “Unseres Wissens ist Jadon seit Wochen hier in Dortmund. Ich habe gelesen, wir hätten ihn in Quarantäne gesteckt und eine Verletzung vorgeschoben. Das ist komplett falsch und inhaltlich nicht richtig”, sagte Sportdirektor Michael Zorc. 

Laut eines Berichts der “Bild”-Zeitung soll der 20-Jährige für mehrere Tage in seine Heimat geflogen sein, was einen klaren Verstoß gegen die DFL-Hygieneregeln bedeuten würde. Dem Bericht zufolge hat sich Sancho anschließend in eine zweiwöchige Quarantäne begeben, der Verein habe den Ausfall mit Wadenproblemen erklärt. Einen Termin des angeblichen Ausflugs nannte “Bild” nicht.

Völler und Heldt wünschen Anpassung des Hygienekonzepts

12.00 Uhr: Bayer Leverkusens Sportchef Rudi Völler und Manager Horst Heldt vom 1. FC Köln haben sich für eine Nachjustierung des Hygiene- und DFL-Sicherheitskonzepts ausgesprochen.

“Mittlerweile ist es schwer nachvollziehbar, dass Menschen in Cafés ohne Mundschutz ihren Cappuccino trinken dürfen, während unsere Co-Trainer, die Ersatzspieler und wir Offiziellen auf der Tribüne mit großem Abstand und an der frischen Luft noch eine Maske tragen müssen”, sagte Völler der “Bild”. Das vorliegende Konzept sei vor sechs Wochen geschrieben worden, «als die Zahlen viel dramatischer waren”.

Heldt sieht das genauso. “Grundsätzlich ist das Hygiene-Konzept exzellent”, sagte der 50-Jährige in einer virtuellen Pressekonferenz: ´”Aber sechs Wochen später ist es im Verhältnis zu dem, was um uns rum passiert, vielleicht nicht mehr zeitgemäß. Wir sind schon weit gekommen, wir sollten das auch zu Ende bringen. Aber ich bin dafür, dass wir das Konzept zur neuen Saison hinterfragen und anpassen. Ob ein Journalist, der vier Meter um sich rum keinen sitzen hat, auf der Tribüne eine Maske tragen muss, ist vielleicht eine Diskussion wert. Aber jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt dafür.”

Völler bekräftigte ebenfalls, dass es wichtig gewesen sei, das Konzept in der Coronavirus-Krise so rigoros umgesetzt zu haben. “Die Situation hat es zu dem Zeitpunkt so verlangt”, betonte er. Über eine Teilöffnung für Zuschauer sollte man beispielsweise erst nach dem Ende der Saison diskutieren.

Bericht: Hertha BSC bekommt weitere 150 Millionen Euro von Investor

10.30 Uhr: Hertha BSC bekommt Medienberichten zufolge im Herbst das nächste dicke Finanzpaket von Investor Lars Windhorst. Nach Informationen von “Sport Bild” und “Bild” haben sich die Verantwortlichen mit dem 43 Jahre alten Unternehmer darauf geeinigt. Der entsprechende Beschluss durch die Vereinsgremien sei nur eine Formsache. Ein Sprecher der Beteiligungsgesellschaft Tennor bestätigte die andauernden Verhandlungen mit Hertha. Ein Einigung über die Summe von 150 Millionen Euro gebe es bislang aber noch nicht.

Windhorst hatte eine weitere Zahlung in dreistelliger Millionenhöhe bereits seit Monaten in Aussicht gestellt. Er hatte über Tennor 2019 für 224 Millionen Euro insgesamt 49,9 Prozent an der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA erworben. Mit dem neuen Paket würden seine Anteile an der KGaA auf rund 60 Prozent erhöht. An seinen Sitzen im Aufsichtsrat soll eine weitere Beteiligung nichts verändern, es bleibt bei vier von neun Posten, die er besetzen darf.

Schalke verärgert Fans mit Härtefallantrag – und entschuldigt sich spät

23.15 Uhr: Ein Schreiben des FC Schalke 04 an seine Fans hat in sozialen Netzwerken für Aufregung gesorgt. Wer vor 2022 sein Geld für nicht nutzbare Bundesliga-Tickets zurückfordere, solle dem Bundesligisten seine finanzielle Notlage offenlegen, hieß es in dem Antrag. Am Mittwochabend entschuldigte sich der Verein.

“In den Anschreiben an Fans und dem darin aufgeführten ‘Härtefallantrag’ hat Schalke 04 unpersönliche und wenig empathische Formulierungen verwendet – dafür entschuldigen sich der Verein und die Mitarbeiter des Service Centers bei allen Fans in aller Form”, hieß es auf der Vereins-Homepage. Das hätten man besser formulieren können und müssen.

Raul schon als Trainer gehandelt: Schalke muss “aufhören, das Opfer der Liga zu sein”

Zuvor hatte die Verbraucherzentrale keine Einwände gegen das Formular erhoben, da es “der gesetzlichen Gutscheinregelung entspricht”, wie Thomas Bradler von der Verbraucherzentrale der “WAZ” sagte. Er bezeichnete das Einfordern von Belegen direkt bei der Antragstellung jedoch als “vielleicht nicht gerade kundenfreundlich”.

Der Verein räumte «Fehler im Umgang mit Ticketrückerstattungen» ein und versprach, dass “jeder Antrag von Fans, die aus wirtschaftlichen Gründen auf eine sofortige Rückerstattung des Ticketpreises angewiesen sind, wohlwollend bearbeitet wird”. Es werde niemand Belege einreichen müssen, und es werde selbstverständlich niemand “kontrolliert”, hieß es weiter.

Mehrere BVB-Stars verstoßen gegen Corona-Regeln – droht jetzt Quarantäne?

19.20 Uhr: Mehreren BVB-Spielern droht Ärger wegen eines Friseurbesuchs. Das Problem: Beim Schnitt tragen weder der Friseur noch die Profis einen Mundschutz. Außerdem finden die Termine in deren Privatwohnungen statt. Nun droht Ärger wegen des Verstoßes gegen DFL-Regeln.

Mehr dazu hier.

DFB: Keine Verfahren wegen Anti-Rassismus-Protesten

15.10 Uhr: Die Fußballprofis, die in der Bundesliga öffentlich gegen Rassismus protestiert hatten, erhalten keine Strafe vom DFB. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes entschied am Mittwoch, keine Verfahren gegen den Schalker Weston McKennie, die Dortmunder Jadon Sancho und Achraf Hakimi sowie den Gladbacher Marcus Thuram einzuleiten.

Salzburg-Coach Marsch offenbar Trainerkandidat beim BVB

11.00 Uhr: Nachdem der aktuelle Trainer des Tabellenzweiten Borussia Dortmund, Lucien Favre, wohl auch im zweiten Jahr leer ausgehen wird, hat der BVB wohl einen Nachfolger im Visier. Wie die “Sport Bild” berichtet, soll Salzburgs Erfolgscoach Jesse Marsch bei den Schwarz-Gelben ganz oben auf der Favoritenliste stehen. Der US-Amerikaner hat beim österreichischen Serienmeister noch einen Vertrag bis 2022.

Marsch (46) hat bereits Bundesligaerfahrung. In der vergangenen Saison war er Co-Trainer von Ralf Rangnick (61) bei RB Leipzig, ehe er im Juli 2019 Chefcoach beim Schwesterklub in Salzburg wurde. Zudem formte Marsch Dortmunds Top-Stürmer Erling Haaland, der bis zum Winter bei RB Salzburg unter Vertrag stand.

Nach Aufstieg von Salihamidzic: FC Bayern sucht keinen neuen Sportdirektor

10.45 Uhr: Der FC Bayern München wird nach dem Aufstieg von Hasan Salihamidzic zum Sportvorstand die Stelle des Sportdirektors erst einmal nicht nachbesetzen. “Das ist momentan nicht geplant. Ich werde meine Aufgaben weiter so erledigen wie bisher. Was in zwei, drei Jahren sein wird, müssen wir sehen. Aber aktuell bleibt alles, wie es ist”, sagte Salihamidzic im Interview mit dem Vereinsmagazin “51”.

Der 43-Jährige ist seit 1. August 2017 als Manager beim FC Bayern tätig und wird ab 1. Juli Sportvorstand. Dieser Posten war bei den Münchnern seit dem Abschied von Matthias Sammer im Sommer 2016 nicht mehr besetzt. “An meinem Aufgabenbereich ändert sich mit der neuen Position aus operativer Sicht nichts”, sagte Salihamidzic. Er sei weiter für “Profis, Nachwuchs, Kaderplanung, sämtliche Funktionsteams, Scouting, Transfermarkt und Entwicklung der Datenanalyse” zuständig.

Düsseldorf-Torwart attackiert Trump nach Floyd-Tod als “widerlichen Heuchler”

Mittwoch, 03. Juni, 09.10 Uhr: Torhüter Zack Steffen von Fortuna Düsseldorf hat das Verhalten von US-Präsident Donald Trump rund um die Proteste wegen des gewaltsamen Todes George Floyds scharf kritisiert. “Sie sind ein widerlicher Heuchler”, schrieb der Nationalkeeper der USA bei Twitter über einen Post des Präsidenten vom 12. Januar. Damals hatte Trump den Iran aufgefordert, keine Demonstranten zu töten und die Pressefreiheit zu wahren.

Vor Steffen hatte bereits Gregg Popovich den US-Präsidenten für sein Vorgehen beschimpft”: “Trump spaltet nicht nur, er ist ein Zerstörer”, sagte der Nationaltrainer der US-Basketballer und Star-Coach der San Antonio Spurs im Nachrichtenmagazin “The Nation”: “Er ist ein Feigling. Er frisst dich lebendig, wenn es ihm nutzt. Man sollte ihn einfach ignorieren. Er kann die Lage nicht verbessern, denn er ist, was er ist: Ein gestörter Idiot.”

McKennie nach Floyd-Bekenntnis: Bereit, die Konsequenzen zu tragen

10.15 Uhr: Weston McKennie will seinen Protest gegen Rassismus und Polizeigewalt fortführen. Der Mittelfeldspieler von Schalke 04 hatte am Samstag gegen Werder Bremen (0:1) eine Armbinde mit der Aufschrift “Justice for George” (Gerechtigkeit für George) getragen. Damit dokumentierte McKennie seine Solidarität mit dem zuvor in den USA bei einem brutalen Polizeieinsatz getöteten Afroamerikaner George Floyd.

McKennie war nach eigenen Angaben bewusst, dass ihm eine Strafe durch den DFB drohen könnte, weil politische Botschaften auf dem Fußballplatz eigentlich nicht erlaubt seien.Er sei absolut bereit, für sein Handeln einzustehen.

Mehr dazu hier.

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Weitere Meldungen zur Bundesliga finden Sie auf der nächsten Seite.

„Du bist eine Drecksau!“: Passanten beschimpfen Angler nach Riesen-Fang übel

dom/jmi/da/jh/mit dpa

 

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