Bundesliga-News: Hertha BSC, Union Berlin und Leipzig planen mit Fans im Stadion

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Die Bundesliga-Saison ist beendet – der FC Bayern München wurde Meister im Geisterpiel-Endspurt. Die neue Spielzeit 2020/21 soll am 18. September 2020 beginnen, die ersten acht Spieltage sind bereits terminiert. Alles zur Bundesliga und zur 2. Liga lesen Sie im News-Ticker von FOCUS Online.

  • Seehofer zuversichtlich, bald wieder Fans ins Stadion zu lassen
  • Berlin und Leipzig planen mit Fans zum Bundesliga-Start
  • Bericht: Politik untersagt Fan-Rückkehr im Jahr 2020

Seehofer will Zuschauer langsam wieder ins Stadion lassen

15.40 Uhr: Bundesinnenminister Horst Seehofer will sich damit beschäftigen, wie in der nächsten Zeit wieder Zuschauer in die Stadien gelassen werden können, ohne den Infektionsschutz zu vernachlässigen”, sagte der CSU-Politiker dem “Donaukurier”.

In den nächsten Wochen sollen laut Seehofer Konzepte entwickelt werden, wie man wieder Zuschauer zulassen kann. “Ich denke, dass wir im Frühherbst genauere Pläne haben.” Er setze sich dafür ein, dass zum Beispiel auch Eishockeyfans in diesem Jahr wieder in die Stadien können. “Viele Vereine arbeiten ja auch bereits an Konzepten. Deshalb bin ich sehr zuversichtlich, dass wir bald wieder Zuschauer – wenn auch erst einmal in begrenzter Zahl – im Stadion haben werden.”

Die Sicherheitsmaßnahmen müssten deshalb so ausgestaltet sein, dass gesellschaftliches Leben wieder möglich wird. “Wenn man die Präventionsregeln einhält, dann kann man das verantworten. Damit sind wir in Deutschland bislang gut gefahren.” Fußball – Bundesliga – Union testet vor Zuschauern – bis zu 5000 Fans möglich

Leipzig und Berlin planen mit Zuschauern im Stadion

Samstag, 29. August, 09.32 Uhr: Gerade erst haben sich die Ministerpräsidenten auf ein Verbot von Fans in Fußballstadien bis Ende des Jahres geeinigt, da wollen RB Leipzig und die Berliner Vereine Hertha BSC und Union sich dem Beschluss widersetzen. Laut “Bild” plant die Hertha, schon ab dem ersten Heimspiel am 25. September, 5000 Fans ins Olympiastadion zu lassen.

Auch Union Berlin lässt bei einem Testspiel 5000 Zuschauer zu. In der Hauptstadt sind nach einer Senatsverordnung Veranstaltungen bis zu dieser Größe erlaubt.  RB Leipzig würde ebenfalls gern mit Fans im Stadion in die neue Saison starten. Die neue Verordnung in Sachsen erlaubt Großveranstaltungen, wenn die Zahl von 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern nicht überschritten wird.

Bericht: Politik untersagt Fan-Rückkehr im Jahr 2020

10.37 Uhr: Der Bundesliga drohen bis zum Jahresende noch Spiele vor leeren Zuschauerrängen. Auf Vorschlag von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sollen größere Sportveranstaltungen mit Zuschauern bis mindestens 31. Dezember 2020 verboten bleiben.

Das steht nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in einer Beschlussvorlage des Bundes für die Runde der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten. Dieses Verbot würde neben den Profi-Fußballklubs auch die Spitzenvereine im Handball, Basketball und Eishockey sowie weitere stark von Zuschauer-Einnahmen abhängige Sportarten empfindlich treffen.

Ausnahmen könne es dem Vorschlag zufolge in Regionen mit sehr geringen Infektionszahlen geben. Dann müsse aber sichergestellt sein, dass die Teilnehmer ausschließlich aus dieser Region oder aus umliegenden Regionen mit entsprechenden Entwicklungen kommen, heißt es in der Vorlage.

Mehr dazu hier.

DFL-Chef Seifert: Sind bereit für Supercup vor Zuschauern

Donnerstag, 27. August, 07.08 Uhr: DFL-Boss Christian Seifert kann sich eine teilweise Rückkehr der Fans im September vorstellen. “Wenn es Signale seitens der Politik geben sollte, dass der Supercup am 30. September in München mit einer bestimmten Anzahl von Zuschauern gespielt werden kann, auch im Rahmen eines Testversuches, dann wären sicherlich das Stadion, Bayern München als auch Borussia Dortmund und die involvierte DFL bereit, das zu tun”, sagte Seifert bei “Bild Live”.

Die DFL blickt dabei auch auf das Spitzentreffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten am Donnerstag. “Wir erwarten bei der Konferenz keine dezidierte Entscheidung für oder gegen die Bundesliga. Darum geht es auch gar nicht. Es geht darum, wie man mit Großveranstaltungen umgeht”, so Seifert: “Da ist unsere Kenntnis, dass bis zum 31. Oktober Großveranstaltungen untersagt sind, für die kein Hygiene- und Nachverfolgungskonzept vorliegt.”

Er erwarte nicht, dass die Stadien übermorgen wieder voll seien, auch nicht zum Bundesliga-Start, aber man müsse sich “in kleinen verantwortungsvollen Schritten herantasten”. Grundsätzlich sei “Fußball mit Zuschauern Teil der nationalen Identität”, sagte Seifert.

Bayern-Star Boateng zieht sich Muskelfaserriss zu

Dienstag, 25. August, 15.04 Uhr: Bayern-Verteidiger Jérôme Boateng hat sich im Finale der Fußball-Champions-League gegen Paris Saint-Germain einen Muskelfaserriss im rechten hinteren Oberschenkel zugezogen. Wie der Münchner Triple-Sieger am Dienstag mitteilte, ergab dies eine Untersuchung am Montag durch die Vereinsärzte.

Der Innenverteidiger absolviert nun in seinem Urlaub ein Reha-Programm. Boateng war beim 1:0 am Sonntag in Lissabon schon in der 25. Minute ausgewechselt worden, Nationalspieler Niklas Süle ersetzte ihn. Trainer Hansi Flick gab der Mannschaft nach dem Triple-Triumph zwei Wochen frei.

Beckenbauer über Flick: “Kannst ihm einen 100-jährigen Vertrag geben”

Mittwoch, 26. August, 10.46 Uhr: Franz Beckenbauer möchte Triple-Trainer Hansi Flick möglichst lange an den FC Bayern München binden. Man könne ihm bedenkenlos einen Zehnjahresvertrag geben, sagte der Club-Ehrenpräsident der “Bild”. “Du kannst ihm auch einen 100-jährigen Vertrag geben”, meinte der 74-Jährige.

Die Befürchtung, dass nach dem Erfolg des deutschen Fußball-Rekordmeisters in der europäischen Königsklasse Europas Top-Clubs an Flick herantreten könnten, teilt Beckenbauer nicht. “Klar, es gibt Barcelona, Real Madrid und ein paar andere. Ich glaube aber, dass Hansi noch einige Jahre bei Bayern bleibt und dann sagt: ‘Ich war lange genug da, lasst mich frei.'”

Der 55-jährige Flick hatte die Mannschaft im November von Niko Kovac (48) übernommen, dessen Assistent er zuvor war. Er hat einen Vertrag bis zum 30. Juni 2023. Mit dem Finalerfolg in der Champions League am Sonntag in Lissabon gegen Paris Saint-Germain machte er das zweite Triple in der Vereinsgeschichte perfekt. “Er hat die Mannschaft wieder zum Leben erweckt durch seine freundliche und verbindliche Art”, meinte Beckenbauer. Sie sei für ihn gelaufen. “Um aus so einem Haufen eine Einheit zu machen, musst du schon ein Zauberer sein.”

Diagnose da: Bayern-Star Boateng erleidet Muskelfaserriss gegen Paris

Dienstag, 25. August, 15.04 Uhr: Bayern-Verteidiger Jérôme Boateng hat sich im Finale der Fußball-Champions-League gegen Paris Saint-Germain einen Muskelfaserriss im rechten hinteren Oberschenkel zugezogen. Wie der Münchner Triple-Sieger am Dienstag mitteilte, ergab dies eine Untersuchung am Montag durch die Vereinsärzte.

Der Innenverteidiger absolviert nun in seinem Urlaub ein Reha-Programm. Boateng war beim 1:0 am Sonntag in Lissabon schon in der 25. Minute ausgewechselt worden, Nationalspieler Niklas Süle ersetzte ihn. Trainer Hansi Flick gab der Mannschaft nach dem Triple-Triumph zwei Wochen frei.

Hoeneß nach Flicks Meisterwerk beim FC Bayern: “War und ist einmalig”

18.10 Uhr: Nach dem gewonnen Triple wird Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß auf die Arbeit von Trainer Hansi Flick angesprochen – und gerät ins Schwärmen. “Wenn man überlegt, dass er als Assistenztrainer angefangen hat, jetzt die Champions League gewonnen, kein Spiel in diesem Wettbewerb verloren hat, in der Meisterschaft vorne steht und den Pokalsieg holt. Da gibt es einen Film von Jack Nicholson “Besser geht’s nicht”. Das gilt für Hansi Flick”, so Hoeneß im Interview “tz/Münchner Merkur”.

Flick passe hervorragend zum deutschen Rekordmeister und bringt alle notwendigen Fähigkeiten mit. “Er hat nicht nur menschlich, familiär überzeugt, sondern auch fachlich. Er hat der Mannschaft einen Spielstil beigebracht: Jeder für jeden! Die Spieler arbeiten alle füreinander. Es gibt keine Egoismen mehr. Jeder hilft dem anderen. Das war und ist einmalig”, sagte Hoeneß.

Ex-Bundesliga-Spieler Jula stirbt mit nur 40 Jahren

Samstag, 22. August, 15.30 Uhr: Der ehemalige Bundesliga-Spieler Emil Jula ist mit 40 Jahren verstorben. Das teilte sein ehemaliger Verein Energie Cottbus am Samstag mit. Der Rumäne lief in der Bundesliga zwischen 2008 und 2011 genau 100 Mal für die Cottbuser auf und erzielte dabei 29 Tore. In Deutschland stand er von 2011 bis 2013 außerdem beim heutigen Drittligisten MSV Duisburg unter Vertrag.

Wie “sport.ro” berichtet, soll sich Jula unwohl gefühlt haben und den Notarzt alarmiert haben. Dieser habe ihm Tabletten verschrieben, nach deren Einnahme er in seinem Bett an einem Herzinfarkt verstorben sein soll.

 

Bundesliga 2020/21: Erste acht Spieltage terminiert – Bayern eröffnet Saison jetzt doch

Freitag, 21. August, 15.14 Uhr: Der FC Bayern eröffnet jetzt doch die neue Bundesliga-Saison am 18. September gegen Schalke 04. Wie die DFL mitteilte, hätten die Münchner “trotz des Einzugs ins Champions-League-Finale ihr Anliegen erklärt, als aktueller Titelträger traditionell den Auftakt der Spielzeit zu bestreiten und dafür auf zusätzliche Vorbereitungszeit vor dem ersten Spieltag zu verzichten”.

Damit steigt das Spiel zwischen Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach am 19. September. Es wird das erste Topspiel der neuen Saison am Samstag um 18.30 Uhr sein. Insgesamt terminierte die DFL die ersten acht Spieltage. Darunter das Derby zwischen Dortmund und Schalke 04 (24. Oktober) sowie das das Duell des BVB gegen Bayern (7. November). Beide Partien sind ebenfalls als Topspiel am Samstag um 18.30 Uhr angesetzt.

Zweimal wird an den ersten acht Spieltagen auch am Samstagabend um 20.30 Uhr gespielt. Am vierten und am achten Spieltag entfallen jeweils die Freitagabend-Partien. Hintergrund: die um einen Tag verlängerten Abstellungsperioden der Fifa in den Länderspielpausen im Oktober und November. So spielen zunächst Gladbach und Wolfsburg, später dann Hertha BSC und Dortmund zur ungewohnten Anstoßzeit um halb neun gegeneinander.

DFB-Mediziner rät zur schrittweisen Öffnung der Stadien

21.04 Uhr: DFB-Chefmediziner Tim Meyer rät in der Debatte um die Rückkehr von Zuschauern in die Fußballstadien zu einer vorsichtigen Öffnung. “Ein kontrollierter, verantwortbarer Zuschauerzustrom ist für die Gesellschaft auch was Gutes”, sagte der Arzt der deutschen Nationalmannschaft in einem Seminar der TU München.

“In ganz vorsichtigen, kleinen Schritten sollte man dies probieren, weil es für die Gesellschaft Spannungen nehmen könnte”, erklärte Meyer. Der 52-Jährige verwies aber darauf, dass die Gesundheitsminister der Bundesländer zuletzt eine Rückkehr der Fans in die Stadien bis zum 31. Oktober geschlossen abgelehnt hatten.

Meyer war als Leiter einer Taskforce für das weltweit beachtete, strenge Hygienekonzept verantwortlich, mit dem die Saison der Bundesliga und 2. Liga sportlich zu Ende gespielt werden konnten. Die Überlegungen für die nächste Saison seien noch nicht komplett abgesegnet: „Wir hoffen, dass das in den kommenden Tagen passiert.“

Wegen Bayern-Finale gegen Paris: BVB und Gladbach eröffnen Liga

Donnerstag, 20. August, 08.22 Uhr: Nach dem Einzug des FC Bayern München in das Champions-League-Finale gegen Paris Saint-Germain wird der deutsche Meister doch nicht die neue Bundesligasaison eröffnen. Der Titelverteidiger wird sein Heimspiel gegen den FC Schalke 04 nun zum Abschluss des ersten Spieltages am Montag, 21. September, bestreiten.

Die Saison beginnt stattdessen am Freitagabend, 18. September, mit der Partie zwischen Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach. Dieses Vorgehen hatte die Deutsche Fußball Liga bereits bei der Bekanntgabe des Spielplans für den Fall angekündigt, dass die Bayern beim Finalturnier der Champions League in Portugal das Endspiel erreichen sollten.

Nach dem 3:0 am Mittwochabend im Halbfinale gegen Olympique Lyon treffen die Münchner am Sonntag (21.00 Uhr) in Lissabon auf PSG. Die spätere Austragung der Bayern-Partie gegen Schalke erfolgt laut DFL “im Sinne der Vorbereitungszeit zwischen beiden Wettbewerben””

Nur drei Tage nach dem Start in die Bundesliga würde für die Bayern als Champions-League-Sieger zudem in Ungarn das Finale um den UEFA-Supercup auf dem Programm stehen. Gegner am Donnerstag, 24. September, in der Puskás Aréna von Budapest wäre der Gewinner der Europa League, FC Sevilla oder Inter Mailand. Diese beiden Clubs bestreiten am Freitag in Köln das Finale des Europa-League-Turniers.

Rummenigge für Rückkehr der Fans in die Stadien: “Es kann gelingen”

11.30 Uhr: Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat sich vehement und mit Leidenschaft für eine moderate Rückkehr von Fans in die Fußballstadien ausgesprochen. „Wir müssen weggekommen von der Diskussion, dass wir Zuschauer nur aufgrund des finanziellen Aspekts ins Stadion bringen. Der primäre Aspekt muss sein, Atmosphäre und Emotionen zurück ins Stadion zu holen“, sagte der 64-Jährige in einem Interview der „Sport Bild“ (Mittwoch).

Dennoch müssten in Corona-Zeiten die gesundheitlichen Aspekte „über allem“ stehen, forderte Rummenigge. Nach dem ersten Corona-Konzept der Deutschen Fußball Liga halte er auch das aktuelle zweite Konzept „wieder für außerordentlich seriös, verantwortungsvoll und gut. Dementsprechend glaube ich, dass wir damit erneut unter Beweis stellen können: Es kann gelingen“, betonte der Bayern-Chef.

Rummenigge warb für einen Stufenplan zur Rückkehr der Fans. „Wir müssen nicht mit 25 000 Zuschauern anfangen, sondern mit weniger. Um den Beweis zu erbringen, dass das geregelt möglich ist“, argumentierte er. „Vielleicht wäre es sinnvoll, 20 bis 25 Prozent der Stadionkapazität zu erlauben. Das wären bei uns 15 000 bis 18 000 Fans“, sagte er und sprach sich trotz der Unterschiede in der Bundesliga dafür aus, „dass alle 18 Clubs das gemeinsam umsetzen. Das wäre im Sinne der Harmonie und Loyalität, die wir schon beim Corona-Konzept 1 erlebt haben.“

Bis zum Bundesliga-Start sei noch über ein Monat Zeit. „Die Problematik im Moment sind die steigenden Fallzahlen, dadurch steigt auch die Vorsicht der Politik“, sagte Rummenigge. Aber: „Wir sind bereit, wenn man uns die Chance gibt.“

VfB-Sportdirektor Mislintat: Talente-Markt “enorm explodiert”

Mittwoch, 19. August, 10.50 Uhr: Laut Sportdirektor Sven Mislintat vom Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart wird der Kampf der Vereine um Top-Talente zwischen 16 und 18 Jahren immer härter. “Es ist eindeutig und einfach erkennbar, dass die meisten Clubs dieses Modell als das nachhaltigste für sich entdeckt haben”, sagte der 47-Jährige der “Sport Bild” (Mittwoch). “Dortmund, Leipzig und Gladbach sind schon lange und erfolgreich so unterwegs, und selbst die Bayern intensivierten ihre Bemühungen um internationale Top-Talente zuletzt sehr.”

Zwischen den Teams sei ein “knallharter Wettbewerb entstanden”, sagte Mislintat, der besonders RB Leipzig für die Verpflichtung von Christopher Nkunku sowie den FC Bayern München für die von Alphonso Davies und Tanguy Nianzou Kouassi lobte. “In Sachen Gehalt und Unterschrifts-Bonus sind wir bei diesen absoluten Top-Jungs inzwischen in Dimensionen vorgestoßen, die es vor drei, vier Jahren nicht gab”, stellte Mislintat fest. “Dieser Markt ist enorm explodiert.” Allerdings wären die meisten Bundesligisten aber auch darauf angewiesen, die Talente später möglichst gewinnbringend weiter zu transferieren.

Schalke verliert gegen Uerdingen, BVB-Legende Großkreutz trifft

20.23 Uhr: Schalke 04 hat in der Vorbereitung auf die neue Saison gegen den nächsten Drittligisten den Kürzeren gezogen. Schalke 04 hat in der Vorbereitung auf die neue Fußball-Saison gegen den nächsten Drittligisten den Kürzeren gezogen. Drei Tage nach der Niederlage gegen Aufsteiger SC Verl (4:5) setzte es im Parkstadion ein 1:3 (0:2) gegen den KFC Uerdingen.

Kolja Pusch (4.), Peter van Ooijen (23.) und der frühere Dortmunder Kevin Großkreutz (73., Foulelfmeter) trafen für die Gäste, Ahmed Kutucu konnte spät verkürzen (87.). Weston McKennie fehlte Schalke wegen Knieproblemen.

Ex-DFL-Chef Rettig fordert einheitliche Regeln für Fan-Rückkehr

Dienstag, 18. August, 17.55 Uhr: Der frühere DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig hat vor nicht einheitlichen Regelungen bei einer möglichen Rückkehr der Fans in die Stadien der Fußball-Bundesliga gewarnt.

“Auch wenn es Ländersache ist, ist das für mich gerade unter dem Gesichtspunkt der Integrität des Wettbewerbs ein echtes Problem”, sagte Rettig dem TV-Sender Sky mit Blick auf die Zuständigkeit der Gesundheitsämter und Länder in dieser Frage. “Ich weiß nicht, ob das richtig und fair ist”, ergänzte der 57 Jahre alte frühere Bundesliga-Manager.

Rettig forderte “einen einheitlichen Rahmen und Bedingungen für alle Vereine”, die sich an den bundesweit striktesten Auflagen orientieren müssten. “Und wenn an dem einen Standort 20 Prozent Kapazität von der Kapazität erlaubt sind und dem anderen – dem schwächsten Glied der Kette – nur zehn Prozent, dann dürfen zehn Prozent insgesamt für alle ins Stadion gelassen werden”, forderte er.

Bürki stärkt Favre: “Natürlich kann er Titel gewinnen”

Montag, 17. August, 10.55 Uhr: Borussia Dortmunds Torhüter Roman Bürki hat seinem Trainer Lucien Favre den Rücken gestärkt. “Natürlich kann Favre Titel gewinnen”, sagte Bürki im Interview mit dem “kicker”. “Das hat er doch in Zürich schon bewiesen, wo er die Meisterschaft gleich zweimal geholt hat. Wenn wir mal über eine gesamte Saison konstant spielen, kriegen wir das als Mannschaft auch hin. Davon bin ich überzeugt.”

Favre war in der Vergangenheit immer wieder kritisiert worden. Die Verantwortlichen des BVB unterstützten den Schweizer zuletzt deutlich. Sein Vertrag endet im Juni 2021. “Dass wir gegen Mainz zuhause verlieren, hat nichts mit dem Trainer zu tun. Oder: Wir liefern in Leipzig eine Top-Leistung ab und gehen eine Woche später mit fast derselben Mannschaft gegen Hoffenheim unter”, betonte Bürki: “Das ist nicht seine Schuld. Schade, dass so etwas immer auf ihn zurückfällt.”

BVB-Trainer Favre kritisiert Medien für “unprofessionellen” Umgang

19.33 Uhr: Borussia Dortmunds Trainer Lucien Favre hat einen “unprofessionellen” und “übertriebenen” Umgang der deutschen Medien mit ihm beklagt. “Natürlich ist es für die Presse heute sehr, sehr schwer”, sagte der Schweizer am Rande des BVB-Trainingslagers in Bad Ragaz der ARD. “Aber es war sehr, sehr übertrieben.” Es seien auch, “das muss ich klar sagen, Dummheiten” berichtet worden. Dem Trainer sei es bei der Kritik zu wenig um die Analyse seines Teams gegangen.

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BVB-Boss Watzke warnt vor zu hohen Erwartungen an Bellingham und Moukoko

Freitag, 14. August, 10.38 Uhr: Hans-Joachim Watzke hat vor zu großen Erwartungen an die Top-Talente Jude Bellingham und Youssoufa Moukoko gewarnt. “Wir sollten sie nicht mit Erwartungen überfrachten. Wir haben gewisse Vorstellungen, was daraus werden könnte, aber wir wissen auch, dass man den Jungs jetzt erst mal ein bisschen Freude am Fußball lassen muss”, sagte der Geschäftsführer des Bundesligisten Borussia Dortmund im Interview mit der RTL/ntv-Redaktion und ergänzte: “Es gibt auch mal Rückschläge, aber es ist schön, beide dabei zu haben.”

Bellingham war für 25 Millionen Euro vom englischen Zweitligisten Birmingham City zum BVB gewechselt. “Wir werden viel Freude an ihm haben”, hatte Lizenzspielerchef Sebastian Kehl im SID-Interview im Trainingslager in Bad Ragaz/Schweiz erklärt.

Der zwei Jahre jüngere Moukoko ist erst nach seinem 16. Geburtstag im November spielberechtigt. “Wir müssen ihm die nötige Ruhe und Zeit geben. Ich kann mir trotzdem sehr gut vorstellen, dass wir schon in dieser Saison einen Einsatz von ihm bei den Profis erleben werden”, so Kehl.

TV Gelder: Schiedsgericht erklärt Eurosport-Kündigung für unwirksam

Donnerstag, 13. August, 2020, 18.18 Uhr: Die Deutsche Fußball Liga hat im Rechtsstreit mit dem TV-Sender Eurosport nach eigenen Angaben einen Erfolg erzielt. Wie die DFL mitteilte, habe ein Schiedsgericht der Deutschen Institution für Schiedsgerichtsbarkeit (DIS) die Kündigung des laufenden Vertrages für unwirksam erklärt. Der Verwertungsvertrag bestehe daher fort.

Der Eurosport-Mutterkonzern Discovery erklärte dazu in einer Stellungnahme, man nehme die Entscheidung des Schiedsgerichts zur Kenntnis, die Begründung stehe noch aus. “Da es sich hier um rechtliche und wirtschaftliche Fragen handelt, werden wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine weiteren Kommentare geben”, hieß es weiter. In dem Streit geht es darum, ob Discovery/Eurosport wie ursprünglich vereinbart geschätzte 70 Millionen Euro an die DFL zahlen soll. Die DIS war für Details angefragt.

Eurosport hatte sich 2016 die Rechte für 40 Punktspiele der Bundesliga gesichert, dies betraf jeweils 30 Bundesliga-Partien am Freitag sowie jeweils fünf am Sonntag und Montag. Nach zwei Spielzeiten mit mäßigem Zuschauererfolg hatte sich der Spartensender im vergangenen Sommer gegen die weitere Nutzung der Rechte entschieden. Der Streamingdienst DAZN erwarb eine Sublizenz.

In der Corona-Zwangspause kündigte Eurosport den Vertrag und soll sich dabei auf ein Sonderkündigungsrecht berufen haben. Nach der Wiederaufnahme des Spielbetriebs im Mai einigte sich die DFL mit DAZN und dem US-Handelsriesen Amazon auf eine Übertragung von einigen Spielen für den Rest der Saison. Wer in der neuen Saison am Freitagabend die Bundesligaspiele überträgt, ist noch unklar.

BVB siegt souverän im ersten Test gegen Altach

19.53 Uhr: Borussia Dortmund hat im ersten Testspiel in der Vorbereitung auf die neue Saison einen souveränen Sieg gefeiert. Die Mannschaft von Trainer Lucien Favre gewann beim Debüt von Jude Bellingham und Thomas Meunier beim österreichischen Erstligisten SCR Altach mit 6:0 (3:0). Vor 1250 Zuschauern trafen Giovanni Reyna (14.), Erling Haaland (36., Foulelfmeter und 45.+2), Thorgan Hazard (75., Foulelfmeter), Emre Can (86.) und Julian Brandt (90.).

BVB gewinnt Test, Talent Pherai trifft leeres Tor nicht

In Altach waren Fans erlaubt, die Begegnung diente als Testlauf für die am 11. September beginnende Saison in Österreich. Sie soll vor Publikum starten. Die Besucher mussten aber einen Mindestabstand einhalten und beim Verlassen ihrer Sitze einen Mund-Nasenschutz tragen. Die Stehplätze blieben zudem leer.

Am Sonntag (16.00 Uhr/Sport1) wartet in Austria Wien der zweite Testgegner auf den BVB. Damit kommt es zum Wiedersehen mit Ex-Coach Peter Stöger, der seit dieser Saison neben dem Sportdirektorposten auch das Traineramt beim Traditionsklub ausübt.

Erpressungsversuch gegen den FC Bayern: Mann forderte 250.000 Euro

Mittwoch, 12. August 2020, 16.46 Uhr:  Im Juli 2019 verschickte ein Mann eine E-Mail an den FC Bayern München, in welcher er 250.000 Euro forderte – und bei Nichterbringung der Zahlung einen “großen Knall” ankündigte, wie Florian Weinzierl von der Staatsanwaltschaft München nun gegenüber der “Bild” sagt.

Nach Informationen der Zeitung wurde gedroht, Interna zum (letztlich gescheiterten) Transfer von Timo Werner preiszugeben; der damalige Leipziger wechselte in diesem Sommer nach London zum FC Chelsea, zuvor galt Bayern lange als Interessent.

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Rummenigge sieht “gewisse Chance, zeitnah Zuschauer zu begrüßen”

22.15 Uhr: Bayern Münchens Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge hofft trotz der vorläufigen Absage der Politik auf eine zeitnahe Rückkehr der Fans in die Stadien. “Ich kenne das Konzept (der DFL, d. Red.) von A bis Z”, sagte Rummenigge. “Es gibt schon eine gewisse Chance, dass wir zeitnah wieder Zuschauer begrüßen dürfen.”

Die Politiker, allen voran Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sowie dessen Kollegen der Bundesländer, sehen das allerdings anders. Sie hatten sich am Montag relativ deutlich gegen eine schnelle Rückkehr der Fans ausgesprochen. Rummenigge warb indes um einen Vertrauensvorschuss. “Der Fußball hat oft bewiesen, Vorgaben diszipliniert umzusetzen. Er wäre auch in diesem Fall in der Lage”, sagte der 64-Jährige, der allerdings zugab, “dass die momentanen Fallzahlen nicht hilfreich” seien: “Wichtig ist jetzt, konzeptionell perfekt zu arbeiten.”

 

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