Bundesliga-News: Hoeneß offenbar Wunschkandidat bei der TSG Hoffenheim

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Die Bundesliga-Saison ist beendet – der FC Bayern ist im Geisterpiel-Endspurt Meister geworden. Die neue Saison soll am 18. September 2020 beginnen, wie die DFL bekannt gab. Alles zur Bundesliga und zur 2. Liga im News-Ticker von FOCUS Online.

  • Kicker: Sebastian Hoeneß Favorit bei Hoffenheims Trainersuche
  • BVB verzichtet auf zusätzliche Kontrolltechnik bei Zuschauern
  • Lewandowski top, Götze flop: So haben die Bundesliga-Profis gewählt

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Kicker: Sebastian Hoeneß Favorit bei Hoffenheims Trainersuche

09.15 Uhr: Sebastian Hoeneß ist offenbar Favorit auf den Trainerposten beim Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim. Das berichtet das Fachmagazin kicker. Der 38 Jahre alte Hoeneß, Sohn von Ex-Nationalspieler Dieter und Neffe von Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß, hatte in der vergangenen Saison die zweite Mannschaft von Bayern München überraschend zur Meisterschaft in der 3. Liga geführt. Nach kicker-Informationen mache man sich beim Rekordmeister bereits Gedanken über die Nachfolge.

Hoffenheim ist nach der Entlassung des Niederländers Alfred Schreuder als einziges Bundesliga-Team auf Trainersuche. Uli Hoeneß hatte zuletzt im Sonntags-Stammtisch des Bayerischen Rundfunks gesagt, dass bezüglich eines Abgangs oder Verbleibs seines Neffen “noch nichts entschieden” sei. Der langjährige Bayern-Manager wolle sich aber nicht einmischen, er könne “so oder so”  mit allen Entscheidungen leben.

Mainz-Boss: “Aufpassen, dass uns unsere Fans nicht verloren gehen”

Dienstag, 21. Juli, 09.00 Uhr: Vorstandschef Stefan Hofmann vom Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 fürchtet den Verlust von Anhängern, wenn die Stadien nicht bald wieder für Zuschauer geöffnet werden. “Es ist wichtig für den kompletten Fußball in Deutschland, die Fans wieder näher heranzuholen. Dauerhaft müssen wir im Fußball aufpassen, dass uns unsere Zuschauer und Fans im Stadion nicht verloren gehen”, sagte Hofmann der VRM-Gruppe.

Für den 57-Jährigen macht in diesem Kontext selbst “ein Nullsummenspiel” Sinn, zu der es bei einer Teilöffnung der Ränge für die Fans wohl kommen würde.

Borussia Dortmund verzichtet auf zusätzliche Kontrolltechnik bei Fan-Rückkehr

19.05 Uhr: Bei einer möglichen Rückkehr von Zuschauern in die Fußballstadien wird Bundesligist Borussia Dortmund keine zusätzliche Kontroll- und Sicherheitstechnik einsetzen. “Wir haben festgestellt, dass diese Technik nichts ist, was uns im Fußballumfeld entscheidend nach vorne bringt. Die Nutzung zusätzlicher technischer Hilfsmittel scheint aktuell nicht erforderlich zu sein”, sagte BVB-Geschäftsführer Carsten Cramer der Düsseldorfer “Rheinischen Post”.

Beim letzten Heimspiel der abgelaufenen Saison hatte der BVB ein System getestet, dass kamerabasiert Temperaturmessungen, Maskenerkennung, Personenzählung und Abstandsmessung bei Stadionbesuchern durchführte. Stattdessen setzt man in Dortmund auf großzügigen Abstand auf den Tribünen und Kontrollen durch den Ordnungsdienst. Außerdem sollen die Zuschauerströme vor und nach dem Spiel gesteuert werden, um Schlangen und größere Menschenansammlungen rund ums Stadion zu vermeiden.

“Wir denken an verschiedene Zeitfenster beim Ein- und Auslass, sodass jeder Stadionbesucher weiß, wann er kommen und gehen kann. Wenn man sieht, wie die Kontrollen am Flughafen funktionieren, bin ich optimistisch, dass es auch uns gelingen wird, eine Lösung zu finden”, sagte Cramer. Über konkrete Zuschauerzahlen wollte Cramer keine Angaben machen. Nach Informationen der “Rheinischen Post” kalkuliert der Verein zunächst mit maximal 20.000 Fans..

Fan-Rückkehr: Keller spricht sich für Massen-Präventivtests aus

13.00 Uhr: Mithilfe von Massen-Präventivtests will DFB-Boss Fritz Keller (63) schon beim Länderspiel gegen Spanien am 3. September in Stuttgart Zuschauer im Stadion wieder möglich machen. “Es muss einen Weg geben, über Tests wieder eine gewisse Normalität zu erlangen”, sagte der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) der Badischen Zeitung. Diese Corona-Präventivtests kämen “nicht dem Fußball zugute, sondern allen”, sagte er weiter und beugte möglicher Kritik an einer Sonderrolle des Fußballs vor.

Zusammen mit Experten und Wissenschaftlern arbeite der Verband an einem Konzept, “wie der DFB mit seinen rund 25.000 Vereinen die Logistik für Präventivtests übernehmen” könne, dies käme der gesamten Gesellschaft zugute. “Wenn von 7,1 Millionen Mitgliedern im Idealfall jedes fünf bis zehn Menschen aus seinem Verein zum Testen bewegt, kann man sich ausrechnen, wie viel wir erreichen könnten”, betonte Keller.

In jedem Verein gebe es Personen mit medizinischer Erfahrung, die die Tests anleiten könnten, meinte Keller. Die Proben würden abends weggeschickt, am nächsten Morgen erscheine das Ergebnis auf dem Handy. Keller zufolge gingen Wissenschaftler davon aus, “dass man bis zu 48 Stunden nach einem Test mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit niemanden anstecken kann”. Deshalb sei es “möglich, innerhalb dieses Zeitraums ein Höchstmaß an Sicherheit für andere zu gewährleisten”, sagte er.

Götze von Kollegen zum Absteiger der Saison gewählt

10.00 Uhr: Rio-Weltmeister Mario Götze (28) ist für die Kollegen in der Fußball-Bundesliga der Absteiger der Saison. In einer kicker-Umfrage stimmten 30 Prozent der 270 teilnehmenden Profis für den ehemaligen Spieler von Borussia Dortmund, dessen Zukunft nach dem Vertragsende beim BVB noch offen ist. Auf Platz zwei landete der frühere Schalker Torwart Alexander Nübel (11,5 Prozent), der nun bei Rekordmeister Bayern München unter Vertrag steht.

Meistermacher Jürgen Klopp wurde von den Spielern aus der Bundesliga zum besten Trainer der Welt gewählt. Für den Teammanager des FC Liverpool, der den Klub zum ersten Titel in der Premier League seit 30 Jahren geführt hatte, stimmten 74,8 Prozent der Teilnehmer.

Dazu beurteilte eine Mehrheit der Profis den Restart der Bundesliga als “vorbildlich” (66,3 Prozent). Die zunehmende Kritik am Profifußball aus der Gesellschaft halten fast zwei Drittel dagegen für “übertrieben” (65,6 Prozent).

Kompliment von den Kollegen: Lewandowski zum besten Feldspieler gewählt

08.30 Uhr: Torschützenkönig Robert Lewandowski vom deutschen Meister Bayern München ist von seinen Kollegen in der Fußball-Bundesliga zum besten Feldspieler gewählt worden. 42,6 Prozent der 270 teilnehmenden Profis stimmten in einer kicker-Umfrage für den polnischen Stürmer. Zuletzt war Lewandowski bei der Wahl der Spielergewerkschaft VDV bereits zum besten Spieler der Saison gekürt worden.

Auf den Plätzen zwei und drei landeten Jadon Sancho (14,1) von Borussia Dortmund und Lewandowskis Teamkollege Joshua Kimmich (12,2).

Boateng: Offen gegen Diskriminierung vorgehen

Montag, 20 Juli, 08.00 Uhr: Sportler müssten bei gesellschaftlichen Themen wie Rassismus aus Sicht des einstigen Fußball-Weltmeisters Jérôme Boateng noch öfter ihre Stimme erheben. “Sportler haben eine große Reichweite, und es gehört bei einem Vorbild dazu, dass man Verantwortung übernimmt”, sagte der Abwehrspieler des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München in einem am Montag veröffentlichten Interview des Vereinsmagazins “51”.

Zivilcourage sei für eine “funktionierende Gesellschaft gerade in diesen bewegten Zeiten vielleicht wichtiger denn je. Es ist falsch, zuhause auf der Couch zu sitzen und zu sagen: Mich geht das nichts an. Kampf gegen Diskriminierung bedeutet auch, sich offen dagegen auszusprechen.”

Der in Berlin geborene Boateng, dessen Vater aus Ghana kommt, ist selbst immer wieder mit Rassismus konfrontiert worden. “Ich denke, für viele ist es schwer, nachzuempfinden, was für ein Schmerz ausgelöst wird, wenn man wegen seiner Hautfarbe oder auch wegen seiner Religion anders behandelt wird”, sagte Boateng.

Der 31-Jährige will sich in Zukunft für antirassistische, integrative Projekte mit Kindern engagieren – er führe dazu bereits Gespräche. Seinen neunjährigen Töchtern versucht er vor allem Selbstbewusstsein zu vermitteln. “Und dass sie eine Stimme haben. Werden sie oder Freunde von ihnen angefeindet, sollen sie das nicht in sich reinfressen, sondern versuchen, das in einem vernünftigen Austausch zu lösen”, sagte Boateng.

FC Bayern: Sané besteht Knie-Test im Training

12.52 Uhr: Leroy Sané hat einen Knie-Test im Training des FC Bayern bestanden. Wie die “Bild” berichtet, hat der Flügelstürmer eine intensive Trainingseinheit mit Sprints, schnellen Richtungswechseln, Stangenläufen sowie Torabschlüssen aus der Drehung hinter sich gebracht.

Das Resultat: Das Knie hält! Der 24-Jährige konnte alle Übungen schmerzfrei absolvieren und hat den ersten Härtetest damit bestanden. Auch Niklas Süle unterzog sich allen Übungen – und konnte ebenfalls ohne Probleme mitwirken.

Hertha möchte “Tesla” oder “Amazon” als Hauptsponsor

Samstag, 18. Juli, 12.00 Uhr: Wie die “Berliner Zeitung” berichtet, will Hertha BSC “Tesla” oder “Amazon” als neuen Hauptsponsor gewinnen. Dem Hauptstadtklub soll dadurch eine Einnahme-Steigerung von 12,5 Millionen Euro im Jahr winken.

Bei dem Plan gehe es darum, den Verein nach den Vorstellungen von Investor Lars Windhorst, der bis Oktober bereits 374 Millioen Euro in den Klub gesteckt haben wird, attraktiver und globaler zu machen.

Borussia Dortmund löst Vertrag mit André Schürrle auf

Mittwoch, 15.07., 12:00 Uhr: Bundesligist Borussia Dortmund und Ex-Nationalspieler André Schürrle haben sich einvernehmlich auf eine Auflösung seines Vertrages geeinigt. Ursprünglich wäre der Kontrakt noch bis 2021 gegangen. Das erklärte der BVB in einer Mitteilung.

Schürrle, der 2014 den entscheidenden Pass im WM-Finale auf Torschütze Mario Götze spielte, konnte sich beim BVB nie durchsetzen. 2016 war Schürrle für etwa 30 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg nach Dortmund gewechselt, wo er 2016 und 2017 fast nur auf der Bank saß.

2018 wurde er an den FC Fulham und 2019 an Spartak Moskau ausgeliehen. Nach seiner Rückkehr spielt der 29 Jahre alte Mittelfeldspieler in den Planungen von BVB-Trainer Lucien Favre keine Rolle mehr. Angeblich soll der italienische Zweitligist Benevento Calcio an Schürrle interessiert sein.

Vorstoß um Spiele mit Fans: Lauterbach und Bosbach gegen Massentests

Dienstag, 14.07., 09.00 Uhr: Aus der Politik kommen ablehnende Stimmen zum Vorstoß aus der Fußball-Bundesliga, mit Hilfe von Corona-Massentests bei Zuschauern schon zu Saisonbeginn Spiele mit Publikum zu ermöglichen. Es sei “nicht der richtige Zeitpunkt, bereits über Lockerungen in den Stadien zu sprechen”, warnte der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach (57) im “Kölner Stadt-Anzeiger” (Dienstag). “Eine Lockerung im September kommt zu früh.”

Ähnlich äußerte sich der frühere CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach (68) in der Zeitung: “Die DFL und der DFB sollten jetzt im Hochgefühl des Neustarts aufpassen, dass sie nicht überziehen. Alles muss ganz eng mit Virologen und Epidemiologen abgestimmt werden.” Nur ein Spiel mit Infizierten reiche, “dass das Infektionsgeschehen wieder steigt und es neue Restriktionen geben muss”.

Lauterbach betonte, Deutschland habe in der Corona-Pandemie bisher viel Glück gehabt und einiges richtig gemacht. “Es ist aus medizinischer und auch aus ökonomischer Sicht absurd, da ein völlig überflüssiges Risiko einzugehen”, meinte der Epidemiologe. Er regte an, dass nicht die etwa 500 000 Fans, sondern mehr Pflegekräfte und Erzieher im Herbst getestet werden sollten.

Bundesligist 1. FC Union Berlin hatte angekündigt, schon beim Start der neuen Saison im September in einem voll besetzten Stadion spielen zu wollen. Alle Stadionbesucher sollen zuvor auf das Coronavirus getestet werden. Auch der Deutsche Fußball-Bund hofft, durch flächendeckende Coronatests die Arenen wieder füllen zu können.

Lauterbach widersprach. Tests, wie sie im Gespräch sind, seien nicht aussagekräftig.”Es kann vorkommen, dass bei einem Infizierten das Virus zum Zeitpunkt des Tests noch nicht nachweisbar ist, er aber später beim Spiel bereits ansteckend ist.” Auch könnten bis zu 30 Prozent der Tests falsche negative Ergebnisse liefern.

DFL: Alle 36 Profiklubs erhalten Lizenz

13.45 Uhr: Trotz der Coronakrise haben alle 36 Klubs der Fußball-Bundesliga und 2. Bundesliga die Lizenz für die kommende Saison erhalten. Dies teilte die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Montag mit.

Die Überprüfung finanzieller Kriterien war dabei nach den Beschlüssen der DFL-Mitgliederversammlung vom 31. März für dieses Jahr ausgesetzt worden. Im Zuge des Lizenzierungsverfahrens seien sportliche, rechtliche, personell-administrative, infrastrukturelle und medientechnische Kriterien gemäß DFL-Lizenzierungsordnung überprüft worden, teilte die DFL mit.

Die Mitgliederversammlung der DFL hatte am Ende März beschlossen, im Lizenzierungsverfahren für die kommende Spielzeit bei den Vereinen auf die Überprüfung der Liquidität zu verzichten, da die Unterbrechung des Spielbetriebs aufgrund der Coronakrise viele Klubs vor ernsthafte Schwierigkeiten stellt.

Die nächste Prüfung der finanziellen Kriterien findet erst während der kommenden Spielzeit 2020/21 statt, alle 36 Klubs der Bundesliga und der 2. Liga müssen die notwendigen Unterlagen spätestens bis zum 15. September bei der DFL einreichen.

Helmes löst Vertrag mit Bayer Leverkusen auf und wird Cheftrainer der Admira-Junioren

09.00 Uhr: Der österreichische Bundesligist FC Flyeralarm Admira hat den ehemaligen deutschen Nationalspieler Patrick Helmes als Co-Trainer für die Bundesliga-Mannschaft sowie als neuen Cheftrainer für die Juniors gewinnen können. „Ich brenne für meine neuen Aufgaben. Die neue Strategie und Zielsetzung des FC Flyeralarm haben mich keine Sekunde zögern lassen, bei diesem Projekt mitwirken zu wollen“, so der 177-malige Bundesliga-Spieler (88 Tore), der am gestrigen Sonntag eine Auflösungsvereinbarung mit Bayer 04 Leverkusen erzielen konnte. „Ich möchte mich bei den Verantwortlichen von Bayer 04 herzlich bedanken, dass sie meinem Wunsch nachgekommen sind, mit dem FC Flyeralarm Admira das neue Projekt zu starten.“

Helmes, der bereits heute seinen Dienst in der Wiener Südstadt aufnehmen wird, freut sich auf die Zusammenarbeit mit Chef-Trainer Zvonimir Soldo. „Neben solch einem internationalen Top-Star als Co-Trainer arbeiten zu dürfen, ist für mich eine Auszeichnung. Ich werde versuchen, meine bisher gesammelten Erfahrungsschätze einzubringen.“ Der gebürtige Kölner arbeitete zuletzt zwei Jahre im Nachwuchsbereich von Bayer 04 Leverkusen, war zuletzt für die U15-Mannschaft mitverantwortlich. Zuvor sammelte er bereits zwei Mal im Herrenbereich als Co-Trainer (1. FC Köln II, 201

DFB-Präsident Keller über Zuschauer in Stadien, Gehaltsobergrenzen, Rassismus und Nachhaltigkeit

08.30 Uhr: Im Gespräch mit SWR Sport hat sich der DFB-Präsident Fritz Keller in einigen aktuellen Fragen klar positioniert.

So ist für den ehemaligen Freiburger Manager eine zeitnahe Rückkehr der Zuschauer in die Stadien der Fußball-Bundesliga unabdingbar. “Wir müssen alles daran setzen, dass wir wieder Zuschauer in die Stadien reinkriegen”, sagte der 63-Jährige. Er und der DFB seien diesbezüglich im regelmäßigen Austausch mit dem Gesundheitsminister und der Bundesregierung. “Mein Traum wäre es, über Testungen, vielleicht irgendwann mal ein volles Stadion zu kriegen.”

Zudem hat er sich klar gegen eine einheitliche Gehaltsobergrenze im deutschen Profifußball ausgesprochen. “Das ist nicht umsetzbar”, stellte Keller klar. Vielmehr müsse eine solche Regelung vom jeweiligen Eigenkapital abhängig gemacht werden. “Wenn du mehr erwirtschaftest, wenn du mehr sparst, kannst du auch mehr ausgeben. Aber du kannst nur so viel ausgeben, wie du einnimmst”, sagte der DFB-Präsident. In seiner Zeit beim SC Freiburg habe man für schwierige Zeiten immer eine gewisse Summe “unters Kopfkissen gelegt”, doch nicht in jedem Verein werde vorausschauend gewirtschaftet und genug Rücklagen gebildet.

Auch zum Anti-Rassismus-Kampf im deutschen Profifußballhat sich der Badener geäußert: “Wir müssen unsere Sportler im Fußball-Bereich dazu animieren, auch politisch tätig zu sein. Die Zeiten, wo eine Generation sich überhaupt nicht mehr um Politik gekümmert hat, sind Gott sei Dank vorbei. Das begrüße ich.” Dabei müsse es immer um Werte gehen, die mit der DFB-Satzung vereinbar sind, so Keller weiter. Und es dürfe “nicht jede Woche nur noch um politische Statements gehen”.

Zuletzt fordert Keller mehr Nachhaltigkeit. “Für den Fußball ist es sicherlich nicht förderlich, wenn wir immer denselben Meister und immer denselben Pokalsieger haben”, sagte der Chef des Deutschen Fußball-Bunds. Es brauche “mehr Transparenz” und ein Nachhaltigkeitskonzept, das weit über ein Financial Fairplay hinausgehe. “Das schadet übrigens auch Bayern, wenn sie jedes Jahr deutscher Meister und deutscher Pokalsieger werden. Das wird gähnend langweilig, und das will kein Mensch im Fußball.”

Mainzer Club-Chef zu Zuschauern: DFL soll Eckpfeiler festlegen 

Montag, 13. Juli, 08.00 Uhr: In der Diskussion über die Rückkehr von Zuschauern ins Fußball-Stadion hat der Mainzer Vorstandschef Stefan Hofmann einen Leitfaden von der Deutschen Fußball Liga gefordert. “Darin müssen Eckpfeiler festlegt werden, die dann auch mit den Bundesbehörden abgestimmt sind”, sagte der 57-Jährige der “Bild”. Erst wenn dies vorliege, will der 1. FSV Mainz 05 in die detailliertere Planung gehen.

Am Wochenende hatte Bundesligist Union Berlin mit seinem in Deutschland bislang einmaligen Vorhaben für mächtig Wirbel gesorgt. Der Club will “spätestens” ab dem ersten Spieltag der kommenden Saison – also ab Mitte September – wieder eine “Vollauslastung” seines Stadions erreichen. Dazu soll es umfassende Tests auf das Coronavirus für alle Stadionbesucher geben. Das Konzept will der Verein gemeinsam mit dem Berliner Senat und dem zuständigen Gesundheitsamt des Stadtbezirks Treptow-Köpenick ausarbeiten.

Zuschauer-Gedankenspiele gibt es auch bei dem Bundesligisten aus Rheinland-Pfalz, denn der 1. FSV Mainz 05 hat eine Arbeitsgruppe mit Stadionmanager, Geschäftsführung und Sicherheitsexperten gebildet. “Ein solches Konzept ist sehr komplex und betrifft viele Bereiche des Vereins. Wir werden dann auch mit unseren Fans reden, das ist ein ganz wichtiger Punkt”, sagte Hofmann. Sein Wunsch: Rund 13 500 Zuschauer sollen das erste Heimspiel der neuen Saison live im Stadion erleben. “Ich gehe davon aus, dass wir den Kreis der Fans aus unseren Dauerkarten-Inhabern rekrutieren”, sagte Hofmann.

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