Bundesliga will wohl Schnelltests – bei 15 gesunden Profis muss gespielt werden

0
133
Werbebanner


Coronavirus in der Sportwelt : Bericht: Bundesliga will Corona-Schnelltests – bei 15 gesunden Profis muss gespielt werden

Das Coronavirus bringt den Sport durcheinander. Die Fußball-EM wird auf 2021 verschoben, die Bundesliga verlängert ihre Zwangspause aufgrund der Pandemie bis mindestens 30. April – was danach kommt, ist völlig offen. Alle aktuellen Entwicklungen im News-Ticker von FOCUS Online.

Bericht: Bundesliga soll Corona-Schnelltests bekommen

(Topmeldung, 16.55 Uhr:) Aufgrund der Corona-Krise ist der Spielbetrieb in Bundesliga und 2. Liga bis mindestens Ende April ausgesetzt, selbst Mannschaftstraining findet derzeit nicht statt. Am Dienstag hatte die DFL die Einrichtung einer medizinischen Task Force angekündigt – und wie der MDR berichtet, gibt es bereits erste Resultate bzw. daraus folgende Pläne.

Demnach sollen die Spieler jeden dritten Tag durch Corona-Schnelltests auf das Virus geprüft werden. Bei positivem Befund soll nicht mehr die gesamte Mannschaft, sondern nur der einzelne Profi unter Quarantäne gestellt werden.

Weiter meldet der MDR, dass die Klubs in Bundesliga und 2. Liga zu Partien antreten müssen, sofern sich bis zu 13 gesunde Feldspieler und zwei Torhüter im Kader befinden. Bei Nichterscheinen, so der Bericht, werde das Spiel für das andere Team gewertet.

“Die Taskforce hat ihre Arbeit aufgenommen, es liegen aber noch keine Ergebnisse vor. Der Fußball wird immer alle behördlichen Vorgaben einhalten”, sagte ein DFL-Sprecher zu dem Bericht.

Lehren aus Corona-Krise: Fortuna-Boss fordert Notfalltöpfe für die Bundesliga

18.25 Uhr: Thomas Röttgermann von Fortuna Düsseldorf hält eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der Fußball-Bundesliga im Mai trotz der anhaltenden Corona-Krise unter bestimmten Bedingungen für realistisch. “Wir reden über Veranstaltungen mit insgesamt 50 Menschen, die so vorbereitet und untersucht werden können, dass sie nicht über das Lebensrisiko im gegenwärtigen Alltag hinausgehen”, sagte der Vorstandsvorsitzender von Fortuna Düsseldorf am Donnerstag der Zeitschrift “Sponsors”. “Ich glaube, dass die Vorkehrungen, die dann getroffen werden, so gut sein werden, dass ein Spielbetrieb umgesetzt werden kann”, fügte der 59-Jährige an.

Nach seiner Einschätzung machen die von der DFL angedachten Geisterspiele nicht nur aus finanziellen Gründen Sinn. “Es ist wichtig, wieder Bundesliga-Fußball zu spielen, aber nicht deshalb, weil die Bundesliga sonst Geld verliert. Es ist wichtig, den Menschen zu zeigen, dass Normalität auch wieder greifbar ist. Ein Fußballspiel zu sehen heißt auch, mal wieder ein anderes Thema im Alltag zu haben.”

Die Ausbreitung des Corona-Virus habe die Anfälligkeit des Profifußballs offenbart. Deshalb müsse nun geklärt werden, “welche Schlussfolgerungen wir für die Zukunft daraus ziehen.” Röttgermann sprach sich für “Notfalltöpfe” aus: “Für zukünftige Krisen müssen wir es schaffen, dass Solidartöpfe in der Bundesliga vorhanden sind.” Um die Liga ausgeglichener zu gestalten und wirtschaftlich widerstandsfähiger zu machen, dürfe es dabei “keine Denkverbote” geben.

“Nicht machbar und unverantwortlich”: Brescia-Präsident über UEFA-Pläne

16.26 Uhr: Der Präsident des italienischen Erstliga-Vereins Brescia Calcio, Massimo Cellino, hat sich gegen die Wiederaufnahme der Serie-A-Spiele im Juni ausgesprochen. Dieser Plan der UEFA sei “nicht machbar und unverantwortlich”, sagte Cellino der Zeitung “La Gazzetta dello Sport” am Donnerstag.

Die Lombardei, und dort die Provinzen Brescia und Bergamo, ist weltweit eines der am schlimmsten vom Coronavirus betroffenen Gebiete. Aus Respekt vor den Bürgern der Stadt und ihren durch das Virus getöteten Angehörigen wolle er lieber nicht mit seiner Mannschaft antreten. “Ich bin in Brescia. Wir haben hier Lastwagen, die Tote transportieren. Wir sind im Zentrum der Epidemie”, sagte Cellino.

Nachdem Italiens Regierung am Mittwoch Maßnahmen wie Ausgangssperren bis zum 13. April verlängert hatte, hatte der italienische Fußballverband (FIGC) seine Hoffnung wiederholt, Ende Mai wieder zu starten. Die Serie A war am 9. März mit noch zwölf verbleibenden Spieltagen unterbrochen worden.

Für Freitag sei ein Treffen von 20 Spitzenclubs geplant. Er erwarte aber «das übliche Durcheinander», sagte Cellino. Die meisten Vereinspräsidenten kümmerten sich nicht um die Gesundheit, sondern nur um ihre eigenen Interessen. Brescia Calcio ist vom Abstieg bedroht.

Belgien bricht Fußball-Liga ab – Brügge ist Meister

14.25 Uhr: Belgiens erste Fußball-Liga bricht ihre Saison wegen der Coronavirus-Pandemie als erste größere europäische Spielklasse vorzeitig ab. Der FC Brügge solle zum Meister proklamiert werden, empfahl der Verwaltungsrat der Pro League am Donnerstag nach einer Videokonferenz.

Es sei “höchst unwahrscheinlich”, dass vor dem 30. Juni noch Wettkämpfe mit Publikum gespielt werden könnten, erklärte die Liga unter Berufung auf den führenden belgischen Virologen Marc Van Ranst und die Regierung. Die Vollversammlung, in der alle 24 Profi-Vereine des Landes vertreten sind, muss der Empfehlung des Verwaltungsrats am 15. April noch zustimmen.

Die Liga hatte 29 von 30 regulären Spieltagen gespielt, als der Spielbetrieb Mitte März eingestellt wurde. Er soll nach aktuellem Stand bis zum 1. Mai ruhen. Brügge steht mit 70 Punkten klar an der Spitze der Tabelle, vor Gent mit 55 Punkten. Der letzte Spieltag und die Playoffs sollen der einstimmig gefallenen Entscheidung des Verwaltungsrats zufolge ausfallen.

“Die heutige Situation macht es höchst ungewiss, ob und wann überhaupt nach eine Wiederaufnahme des gemeinsamen Trainings angepeilt werden kann”, erklärte die Liga. Außerdem drohe die mögliche Ansteckung eines Spielers den sportlichen Verlauf des Wettbewerbs auf inakzeptable Weise zu beeinflussen.

Zu Auf- und Abstieg soll den Angaben zufolge eine Arbeitsgruppe einen Vorschlag erarbeiten, der dann auch von der Vollversammlung verabschiedet werden muss. Eine erste Meldung, laut der aus der 1. Division in dieser Saison kein Verein absteigen solle, hatte die Nachrichtenagentur Belga berichtigt.

Käme es so, würde die 1. Liga mit zwei Aufsteigern aus der 2. Liga von derzeit 16 auf dann 18 Vereine aufgestockt werden. Alle anderen europäischen Fußball-Ligen – darunter auch die Bundesliga – hoffen weiter darauf, die Saison noch beenden zu können.

Wolfsburg-Profis verzichten auf Gehalt und helfen im Supermarkt

12.20 Uhr: Der VfL Wolfsburg hat während der Corona-Krise gleich mehrere Solidaritätsmaßnahmen verkündet. Die Spieler, der Trainerstab und die Geschäftsführung verzichten auf Teile ihres Gehalts, gab der VfL bekannt, ohne weitere Details zu nennen.

Außerdem wollen insgesamt sechs Wolfsburger Profis an diesem Freitag dabei helfen, in zwei Supermärkten der Region die Regale aufzufüllen. Angesichts der Ausbreitung der Corona-Pandemie will der VfL unter dem Motto “Wir danken den Helden des Alltags” auch in den kommenden Wochen noch mehrere soziale Aktionen dieser Art starten.

“Wir wollen als Mannschaft unseren Beitrag leisten, das ist eine Selbstverständlichkeit”, sagte der Wolfsburger Kapitän Josuha Guilavogui. “Es ist ein Zeichen der Solidarität mit unserem Mutterkonzern Volkswagen, der über 40 Millionen Euro für medizinische Geräte gespendet hat, und unseren Kolleginnen und Kollegen bei VW und beim VfL, die zum großen Teil in Kurzarbeit gegangen sind.”

Corona-Krise: Reiterliche Vereinigung rechnet mit 3-Millionen-Minus

Donnerstag, 2. April, 08:45 Uhr: Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) rechnet durch die Corona-Krise mit einem Minus von drei Millionen Euro. Bei einem Haushalt von 23 Millionen Euro kalkuliere der Verband mit Einnahme-Einbußen von fünf Millionen Euro, wie FN-Generalsekretär Sönke Lauterbach im Interview der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” vorrechnete. Dem seien noch geringere Kosten aufzurechnen, wodurch noch ein Loch von ungefähr drei Millionen Euro blieben.

Die Existenz der FN sei aber nicht gefährdet, wie Lauterbach betonte: “Wenn wir davon ausgehen, dass uns das jetzt nicht drei Jahre hintereinander passiert, trifft es uns zum Glück nicht in der Existenz, denn wir haben in den letzten Jahrzehnten kostenbewusst gewirtschaftet und finanzielle Reserven, mit denen wir das in diesem Jahr abfangen können.”

FC Bayern bestraft Boateng – dieser reagiert mit Unverständnis

20.22 Uhr: Jérôme Boateng ist vom FC Bayern München mit einer Geldbuße belegt worden. Der Klub bestrafte den Verteidiger, weil er sich trotz der geltenden Corona-Ausgangsbeschränkungen von seinem Wohnort entfernt hatte. Wie der deutsche Rekordmeister mitteilte, habe der 31-Jährige am Dienstag ohne Genehmigung des Vereins München verlassen. Über die Höhe der Geldstrafe ist nichts bekannt.

“Mit dieser Entfernung von seinem Wohnort handelte Boateng den Vorgaben des Vereins zuwider. Diese Vorgaben regeln die Verhaltensweisen der Spieler des FC Bayern in der aktuellen Situation in Einklang mit den Vorgaben zur Ausgangsbeschränkung der Bayerischen Staatsregierung und den Empfehlungen der Gesundheitsämter”, hieß es in der Vereinsmitteilung.

Der FC Bayern sehe sich hier in einer Vorbildrolle. “Als Konsequenz für diese Zuwiderhandlung hat der Verein entschieden, Boateng mit einer Geldstrafe zu belegen”, hieß es. Die Summe wird der Verein Münchner Krankenhäusern spenden.

Laut “Bild” habe Boateng seinen erkrankten Sohn in Sachsen besucht. Er wisse, “dass es sicherlich ein Fehler war, den Verein nicht über meine Fahrt zu informieren”, sagte der Weltmeister von 2014 gegenüber der Zeitung – reagierte aber auch mit Unverständnis.

“In dem Moment hatte ich nur meinem Sohn in Kopf. Ihm ging es gesundheitlich nicht gut. Wenn ein Sohn seinen Vater ruft, dann fahre ich natürlich noch los, egal zu welcher Uhrzeit”, sagte Boateng. “Für ihn nehme ich jede Strafe in Kauf, das ist schließlich mein Sohn. Ich möchte den Vater sehen, der in so einem Moment nicht losfährt, um an der Seite seines vierjährigen Sohnes zu sein. Wenn es dafür eine Strafe gibt, dann Respekt. Ich finde das traurig.”

Lesen Sie auch: Jetzt steht es fest: Olympische Spiele in Tokio auf 2021 verschoben!

Weitere Infos zu den Sportevents erfahren Sie auf Seite 2.

 

Wo tritt Coronavirus auf? Echtzeit-Karte zeigt die Verbreitung der Krankheit

 

Anzeige

 
 


Dieser Beitrag ist ein öffentlicher RSS Feed. Sie finden den Original Post unter folgender Quelle (Website) .

Krypto-Nachrichten ist ein RSS-Nachrichtendienst und distanziert sich vor Falschmeldungen oder Irreführung. Unser Nachrichtenportal soll lediglich zum Informationsaustausch genutzt werden.

Werbebanner

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

5 × zwei =