“Bus Babes”: Kabel eins zeigt Busfahrerinnen in ihrem Arbeitsalltag

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TV-Kolumne “Bus Babes”: 26 Tonnen schwer und “arschlang”: So geht Feminismus mit 500 PS

Gerne hört man von manchem Mann zum Thema Gleichberechtigung: Sollen die Frauen halt auch bei der Müllabfuhr arbeiten! Lustig. Beim Sender Kabel eins zeigt man, wie weiblich es inzwischen in manchem Männerberuf zugeht. Deshalb gibt es nun eine neue Staffel „Bus Babes“, obwohl die erste Runde im vergangenen Jahr eher mäßig anrollte und zum Erfolg des beliebten Schwesterformats „Trucker Babes“ nicht aufschließen konnte.

Damit gleich klar ist, wie die Damen sich positionieren, erhalten sie im TV prägnante Beinamen. Jule ist das Rocker Babe, weil sie im Schlafbus Künstler chauffiert. Mehr als 100.000 Kilometer ist die 29-Jährige pro Jahr unterwegs – immer von Marktredwitz in Oberfranken aus, quer durch die Republik. Manchmal muss sie schnell aussteigen, um bei einer Unterführung die Passform ihres Gefährts in Augenschein zu nehmen. Dabei ist ihr Nightliner nicht nur hoch, sondern auch „arschlang“. Da wird das Parkmanöver in Berlin-Mitte zum Millimeter-Spiel. Oder wie Jule sagt: „Das ist Nervenkitzel.“ Ihr scheint es zu gefallen.

Nicole, wegen ihrer feuerfarbenen Haare genannt die rote Rampenfrau, hat lange in der Altenpflege gearbeitet und erst vor fünf Jahren auf Bus umgeschult. Jetzt fährt sie Deutsche in den Urlaub. Die italienische Adria ist dieses Mal das Ziel. Von ihren „Mädels“ daheim kommt da gerne: „Bring’ doch mal nen Italiener mit!“ Schwarze Haare, braungebrannt soll das Mitbringsel sein. Nicole erlebt bei der Tour nach Jesolo indes eine weitere Seite des typischen Italieners – im Verkehr, also im Straßenverkehr. Rüde schneidet sie einer. Die rote Rampenfrau befindet anerkennend: „Die haben Feuer im Arsch!“

Heldinnen-Taten klingen so – „Bitte fahren Sie zwei Kilometer rückwärts!“

Viel passiert nicht bei der Doku „Bus Babes“ – außer Rangieren und Erzählungen von früheren Heldinnen-Taten, die dann so groß auch wieder nicht sind. Wie Jule einst durch den Wahnsinnsverkehr von Paris fuhr oder aber Nicole mal in einer Sackgasse landete. Und das Navi dann freundlich aufforderte: „Bitte fahren Sie zwei Kilometer rückwärts!“

Moni, die Chefin der Nacht, lenkt einen ehemaligen US-Schulbus durch Niedersachsen. Motto: „Wir feiern nicht, wir eskalieren.“ Die passende Erkenntnis: „Wer noch zu nüchtern ist, ist auch zu schüchtern.“ Das kann sich schnell ändern nach genug Bacadi und Bier. Wenn die ersten dann an der Stripper-Stange im Bus abhängen, dann lächelt die Chefin der Nacht. Die erste Eskalationsstufe ist erreicht. Die zuweilen spontanen Heiratsanträge an die Busfahrerin Moni sind am nächsten Tag leider immer vergessen, berichtet die Singlefrau mit den extralangen, nachtschwarzen Krallen.

Der Stoßdämpfer, zweite Achse, links – „Du machst mich irre, Alter!“

Bleibt Diesel Diva Petra. Seit 35 Jahren im Geschäft – und damit angeblich die erste Busfahrerin Norddeutschlands. Was sie neben Fahren gut kann, ist Nörgeln. Zu viel Stau, zu wenig Wendemöglichkeit. Dann spricht sie auch noch der Ehemann im Sitz hinter ihr an. „Du machst mich irre, Alter!“, schimpft sie, die auch gut Zeter-Petra heißen könnte. Irre macht die Diesel Diva auch, wenn was nicht funktioniert. Der Stoßdämpfer, zweite Achse, links. Der Gatte vermutet dagegen die erste Achse. Eine Diagnose ohne das Brumm-Babe! Da wird aus schlechter Laune rasch ganz miese Stimmung in Petras ganz eigener Diesel-Diven-Doku. Wobei: Da zeigt sich sehr anschaulich immerhin ein gutes Stück Gleichberechtigung. Warum sollen nur Männer maulen und muffig sein dürfen.

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soctv


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