CDU-Frau attackiert Grünen-Politikerin wegen Post zu Bismarck-Denkmal in Hamburg

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Zoff um Reinigung: Ironischer Post zum Bismarck-Denkmal: CDU attackiert grüne Bezirksamtschefin von Berg

Dienstag, 25.08.2020, 21:46

Das Bismarck-Denkmal in Hamburg wurde vor einigen Wochen mit Farbe beschmiert. Nun meldet sich Stefanie von Berg, Bezirksamtsleiterin in Altona, zu Wort. Die CDU ist wütend auf die Grünen-Politikerin.

Im Zuge der Black-Lives-Matter-Proteste rückten in Deutschland auch historische Personen in den Fokus, nach denen Straßen und Institutionen benannt sind. Auch der ehemalige deutsche Reichskanzler Otto von Bismarck und dessen Kolonialpolitik wurden dabei sehr kritisch betrachtet.

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“Bismarck ist sehr vielschichtig”: Stefanie von Bergs Facebook-Post sorgt für Wirbel

Nun äußert sich Stefanie von Berg, Bezirkamtschefin von Altona und somit zuständig für das Bismarck-Denkmal an der Königsstraße, zum ehemaligen Reichskanzler. “Bismarck ist sehr vielschichtig. Und das Denkmal im Schleepark ist es seit einer Woche auch”, schreibt sie ironisch in einem Facebook-Post.Surftipp: Alle Neuigkeiten zur Corona-Pandemie finden Sie im News-Ticker von FOCUS Online

Dabei spielt die Grünen-Politikerin darauf an, dass das Denkmal vor einigen Wochen mit Farbe beschmiert wurde. “Impulse wie diese zwingen uns als Gesellschaft dazu, uns mit unserem historischen Erbe zu beschäftigen”, schreibt von Berg weiter. Das verunreinigte Denkmal werde nicht extra gesäubert, sondern erst wieder, wenn die Reinigung turnusgemäß vorgesehen sei.

Die Altonaer Bezirksamtsleiterin schließt ihr Statement mit einem Appell. “Lasst bitte Denkmäler unbeschadet! Macht bitte Aktionen, die auf den Missstand hinweisen, aber keinen dauerhaften Schaden hinterlassen.”

CDU-Politikerin fragt sarkastisch: “Nächstes Jahr? Oder lieber erst in zehn Jahren?”

Dass die Grüne ohne Absprache vorprescht, ärgert CDU-Politikerin Kaja Steffens ebenso wie der Umstand, dass sie die Taten “verniedliche. Kürzlich hat sich die Bezirksamtsleiterin noch deutlich zum Thema Vandalismus und Vermüllung im öffentlichen Raum geäußert. Das war vernünftig und nachvollziehbar, aber wenn es in ihr politisches Weltbild passt, duldet sie offenbar ein solches Vorgehen”, poltert Steffens im “Hamburger Abendblatt”.

Eine Anfrage der CDU-Frau habe außerdem gezeigt, dass für das Denkmal keine Reinigung vorgesehen sei. Diese muss erst gezielt angeordnet werden. “Wann wäre denn der richtige Zeitpunkt für eine solche Reinigung?”, fragt Steffens sarkastisch, “Nächstes Jahr? Oder lieber erst in zehn Jahren? Oder lassen wir das Denkmal ab jetzt immer so beschmutzt und schauen weg?”

Nach Wirbel um Facebook-Post: CDU reicht Antrag auf Reinigung des Bismarck-Denkmals ein

Die Konsequenz: CDU-Politikerin Steffens reichte einen Antrag bei der Bezirksversammlung ein, in dem dem Bezirksamt vorgeschlagen wird, das Denkmal noch 2020 zu reinigen. Auch die Idee, das von SPD-Kultursenator Carsten Brosda intiierte Symposium zum Umgang mit dem Aktivisten übermalen Straßenschild: Bismarckstraße heißt jetzt Black-Lives-Matter-Straße um das Altonaer Standbild zu erweitern, brachte Steffens ein.

Stefanie von Berg hat bislang kein weiteres Statement zum Umgang mit der Bismarck-Statue an der Königsstraße oder deren Reinigung abgegeben. Doch das letzte Wort in dieser Angelegenheit scheint noch nicht gesprochen.

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