China will USD nicht mit digitalem Yuan ersetzen

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Die chinesische Regierung will bestehende Fiat-Währungen nicht durch eine eigene digitale Währung ersetzen, so ein ehemaliger Gouverneur der chinesischen Zentralbank (PBoC).

Zhou Xiaochuan, der Präsident der chinesischen Finanzvereinigung und ehemalige Gouverneur der PBoC, behauptete, dass Chinas digitaler Yuan nicht dazu gedacht sei, globale Fiat-Währungen wie den US-Dollar und den Euro zu ersetzen, wie die South China Morning Post am 14. Dezember berichtete.

Der Digital Currency Electronic Payment, oder DCEP, wie Chinas digitaler Yuan auch genannt wird, ist rein darauf ausgelegt, den grenzüberschreitenden Handel und Investitionen zu erleichtern, so Zhou. Zhou verglich Chinas digitale Währung mit dem Facebook-Kryptowährungsprojekt:

“Wenn man bereit ist, ihn zu nutzen, kann der Yuan für Handel und Investitionen verwendet werden. Aber wir sind nicht wie Libra und wollen bestehende Währungen nicht ersetzen.”

Zhou erklärte weiter, dass China eine Lehre aus dem regulatorischen Widerstand gegen das Libra-Projekt gezogen habe. Die Regulierungsbehörden befürchteten, dass das Projekt dem Finanzsystem und der monetären Souveränität schaden würde. Zhou sagte, China verfolge einen vorsichtigeren Ansatz:

“Einige Länder sind besorgt über die Internationalisierung des Yuan. Wir können sie bei sensiblen Angelegenheiten nicht drängen und wir können ihnen nicht unseren Willen aufzwingen. Wir müssen den Eindruck eines Großmacht-Chauvinismus vermeiden.”

Zhou merkte an, einer der Hauptvorteile beim DCEP sei, dass er sowohl Zahlungen als auch Währungsumrechnungen in Echtzeit ermögliche. “Wenn der Währungsumtausch im Moment einer Einzelhandelstransaktion realisiert wird und es eine Aufsicht über diesen Umtausch gibt, bringt das neue Möglichkeiten für den Umgang miteinander mit sich”, wie er weiter erklärte.

Zhou betonte auch, dass die meisten grenzüberschreitenden Zahlungen im Einzelhandel, an denen chinesische Verbraucher beteiligt sind, bereits bargeldlos und über Kreditkarten oder Zahlungsdienste wie Alipay und WeChat Pay abgewickelt werden. Aber ein digitaler Yuan habe zusätzliche Vorteile, wie etwa Echtzeitverarbeitung und Transparenz.

China macht aktiv Fortschritte bei der Arbeit an seinem digitalen Währungsprojekt. Einige Finanzexperten in anderen Ländern haben allerdings Bedenken geäußert, dass sie bei der Entwicklung eigener digitaler Zentralbankwährungen hinterherhinken würden. Im Oktober 2020 warnte Japans Vize-Finanzminister für internationale Angelegenheiten die Weltgemeinschaft vor den potenziellen Risiken von Chinas digitalem Yuan. Er sagte auch, es bestehe die Gefahr, dass China einen Vorteil erlangen könnte, wenn es als erstes Land eine solche Währung herausbringe.


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