Corona aktuell: Angespuckt! Kurz danach stirbt Frau an Sars-CoV-2 – Zahlen/News

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Die Ausbreitung von Corona hält Deutschland und die Welt weiterhin in Atem. Mehr als vier Millionen Menschen haben sich bis jetzt mit dem neuartigen Virus-Erreger Sars-CoV-2 infiziert – 171.134 davon in Deutschland. Alle Neuigkeiten zur Coronavirus-Pandamie im News-Ticker von FOCUS Online.

Corona aktuell – die Topmeldungen: Schwedens Gesundheitsboss zu Lockdowns in Europa: “Großes Experiment mit der Bevölkerung” +++ Zahl der positiven Tests steigt um 716 – 108 neue Todesfälle (19.12 Uhr) +++ Frau wird angespuckt und stirbt weniger Tage später an Covid-19-Folgen (16.32 Uhr) +++ Biontech erwartet bis Juli erste Testdaten zu Covid-Impfstoff (15.39 Uhr)

TOP-NEWS: Schwedens Gesundheitsboss zu Lockdowns in Europa: “Großes Experiment mit der Bevölkerung”

21.44 Uhr: Johan Carlson, Generaldirektor der schwedischen Behörde für Volksgesundheit hat die Schließung von Schulen kritisiert. “Ich bin nicht einmal sicher, ob es notwendig war, bei uns die Oberstufen zu schließen”, sagte der 64-Jährige gegenüber “Spiegel Online”. Es habe sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme gehandelt. “Schulen zu schließen ist überflüssig und verursacht viele Nebenwirkungen”, so Carlson weiter.

Der Schwede, der formal auch der Chef von “Staatsepidemiologe” Anders Tegnell ist, der für die Behörde arbeitet, glaubt, dass man die Herdenimmunität noch nicht erreicht habe, aber sie bald erreichen werde. “Wir nähern uns ihr hoffentlich an, vielleicht im Juni.”

Kritikern im eigenen Land, die seine Behörde dafür kritisieren, mit der Bevölkerung zu experimentieren, kontert Carlson entschieden. “Eine Maßnahme wie das wochenlange Einsperren der Menschen in ihrer Wohnung haben wir vermieden – eine beispiellose Maßnahme, die ich für ein großes Experiment mit der Bevölkerung halte.” Auf die Frage, ob Schweden jemals kurz vor einem Lockdown gestanden habe, antwortete er kurz, aber deutlich mit “Nein”.

Spahn zu Schutzmasken: “Der Hof ist voll”

21.24 Uhr: Die Lage auf dem Markt medizinischer Masken hat sich nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) entspannt. Die Beschaffung habe mühsam angefangen, sagte der CDU-Politiker am Dienstagabend im Interview mit der «Zeit». «Mittlerweile gelingt es uns aber, so viel zu beschaffen, dass mir die ersten kassenärztlichen Vereinigungen und Länder sagen “der Hof ist voll, stell die Lieferungen ein”». Vor vier Wochen sei das noch schwieriger gewesen, sagte Spahn.

Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen hatten zu Beginn der Corona-Krise kritisiert, dass nicht ausreichend Schutzausrüstung für die Beschäftigten zur Verfügung stehe. Die Bundesregierung hatte daraufhin beschlossen, unter anderem Masken zentral zu beschaffen. In dem Interview warb Spahn um Verständnis: “Hätten wir früher Masken kaufen sollen? Ja! Hab ich mich aktiv dagegen entschieden, Masken zu kaufen, nein!”, erklärte er. Zu dem Zeitpunkt, wo man es hätte tun sollen, sei das Thema nicht im Bewusstsein gewesen. “Im Nachhinein ist man schlauer.”

Mit Blick auf die viel diskutierten Gegenmaßnahmen und Beschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus, die nun schrittweise gelockert werden, sagte Spahn: «Da werden mit Sicherheit nicht immer alle Entscheidungen im Nachhinein richtig gewesen sein.» Gleichzeitig seien sie aber immer nach bestem Wissen und Gewissen getroffen worden.

Corona aktuell: Laschet will rasches Ende der Grenzschließungen

20.32 Uhr: Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) will ein rasches Ende der Grenzschließung. “Es tut mir in der Seele weh, wenn ich sehe, dass die Schlagbäume in Europa wieder unten sind”, sagte er der “Süddeutschen Zeitung” (Mittwoch). “Deshalb sollten wir in dieser Woche die Grenzschließung beenden und Europa wieder herstellen”, sagte Laschet.

“Wir stehen in Nordrhein-Westfalen in engem Austausch mit unseren Nachbarn in Belgien und den Niederlanden, um gemeinsam gegen die Pandemie zu kämpfen und hier perspektivisch den grenzüberschreitenden Tourismus wieder zu ermöglichen”, sagte Laschet, der auch CDU-Bundesvize ist.

Ob touristische Reisen wieder stattfinden könnten, müsse im Lichte der Infektionszahlen europäisch abgestimmt entschieden werden. “Wir brauchen schnell eine Lösung auch für die Grenze zu Frankreich und Luxemburg, um die offenen Grenzen im Schengenraum wiederherzustellen.” Die Quarantäne-Regeln sollten zeitnah auf außereuropäische Reisen beschränkt werden.

Surftipp: Affäre um das “Heinsbergprotokoll” – Heinsberg-Studie: Explosiver ARD-Bericht! Hat NRW-Chef Laschet gelogen? 

TOP-NEWS: Reproduktionsrate wieder unter 1 – Zahl der positiven Corona Tests steigt auf 171.134

19.12 Uhr: Die Zahl der positiven Corona-Tests in Deutschland ist am Dienstag um 716 auf 171.134 gestiegen. Die Zahl der Todesfälle stieg auf 7617, das sind 108 mehr als am Vortag.

Die Zahl der genesenen Corona-Infizierten hat sich laut RKI derweil auf 147.200 erhöht. Die Reproduktionszahl liegt laut neusten Berechnungen wieder unter dem Wert von 1 mit 0,94.

Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 171.134, 7617 Todesfälle

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 33.478 (1596 Todesfälle)
  • Bayern: 44.933 (2202 Todesfälle)
  • Berlin: 6294 (170 Todesfälle)
  • Brandenburg: 3152 (160 Todesfälle)
  • Bremen: 1079 (35 Todesfälle)
  • Hamburg: 4964 (200 Todesfälle)
  • Hessen: 9031 (415 Todesfälle)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 735 (20 Todesfälle)
  • Niedersachsen: 10.949 (518 Todesfälle)
  • Nordrhein-Westfalen: 35.315 (1455 Todesfälle)
  • Rheinland-Pfalz: 6351 (207 Todesfälle)
  • Saarland: 2639 (149 Todesfälle)
  • Sachsen: 4992 (190 Todesfälle)
  • Sachsen-Anhalt: 1650 (52 Todesfälle)
  • Schleswig-Holstein: 2955 (125 Todesfälle)
  • Thüringen: 2617 (123 Todesfälle)

Gesamt: Stand 12.05., 171.134 (7617 Todesfälle)

Vortag: Stand 11.05., 20.55 Uhr, 170.418 (7509 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund 147.200

Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl: 0,94 (Stand 12.05.)

113 Jahre alt: Spaniens wohl älteste Frau überlebt Coronavirus-Infektion

18.35 Uhr: Eine 113 Jahre alte Spanierin hat eine Coronavirus-Infektion wohlbehalten überstanden. Maria Branyas habe die Lungenkrankheit Covid-19 überwunden, teilte eine Sprecherin der Seniorenresidenz im nordspanischen Olot mit, in der Branyas seit 20 Jahren lebt. “Sie hat die Krankheit überwunden, und es geht ihr sehr gut.” Branyas gilt als älteste Frau Spaniens.

Mehrere andere Bewohner des Seniorenheims sind an Covid-19 gestorben. Spanien zählt zu den am schwersten von der Corona-Pandemie betroffenen Ländern der Welt. Branyas habe sich im vergangenen Monat infiziert, die Krankheit habe bei ihr aber einen leichten Verlauf gehabt, teilte die Sprecherin weiter mit.

Angesichts einer Harnwegsinfektion und erhöhter Temperatur sei sie untersucht und positiv auf das Coronavirus getestet worden. Vor einer Woche sei sie dann noch einmal getestet und als geheilt eingestuft worden. Die alte Dame verbrachte in der Zwischenzeit mehrere Wochen auf ihrem Zimmer in der Residenz verbracht. Nur eine Pflegerin in Schutzkleidung hatte Zutritt, wie der TV-Sender TV3 berichtete. Auf ihre Langlebigkeit angesprochen antwortete Branyas, sie habe eben Glück und verfüge über eine robuste Gesundheit.

Merkel nennt Perspektiven für schrittweise Grenzöffnungen

17.43 Uhr: Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat in der Corona-Krise Hoffnung auf eine schrittweise Öffnung der Grenzen zu den Nachbarländern gemacht. Veränderungen bei den Grenzkontrollen müssten immer in Kooperation mit den Nachbarn gemacht werden, sagte Merkel am Dienstag nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen in einer virtuellen Sitzung der Unionsfraktion im Bundestag. Dabei werde es häufig einen zweistufigen Prozess geben. Ihr sei wichtig, dass die Kontrollen nicht «bis ultimo» fortgesetzt würden, wurde Merkel zitiert.

Wenn es das Infektionsgeschehen hergebe, habe man eine klare Perspektive zur Wiederherstellung der Schengen-Systems offener Binnengrenzen in der EU, sagte Merkel demnach. Das Allernotwendigste sei die Öffnung der Grenzübergänge insgesamt. Es werde an vielen Stellen aber ein zweistufiger Prozess sein. Das Thema werde an diesem Mittwoch im Kabinett besprochen. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) wolle sich bis Freitag zu dem Thema äußern.

Der französische Präsident Emmanuel Macron habe in einem Telefonat am Montag erklärt, dass sein Land noch bis Mitte Juni Grenzkontrollen fortsetzen wolle. An der deutsch-französischen Grenze sollten aber Schritte hin zu einer Normalisierung gegangen werden mit dem Ziel, im Juli, wenn die Infektionslage das hergebe, wieder zu dem alten Schengen-System offener Binnengrenzen zurückzukehren. Frankreich werde zu keinem einzigen seiner Nachbarländer schon am 15. Mai die Grenzkontrollen aufgeben. Es gebe aber eine Vielzahl von Möglichkeiten für Erleichterungen, sagte Merkel.

Ähnliches gelte für Österreich und für die Schweiz, sagte die Kanzlerin. Zu den Niederlanden und Belgien habe es nie Grenzkontrollen gegeben, dies werde auch so bleiben. Polen und Tschechien hätten von sich aus Grenzkontrollen eingeführt. Bei Dänemark und Luxemburg werde es wahrscheinlich in Absprache mit den Ministerpräsidenten und der dänischen Regierung noch einen weiteren Schritt gehen könne. Konkreter wurde Merkel hier nicht. Wichtig sei zudem, dass nicht gegen den Wunsch der Länder-Ministerpräsidenten sondern in enger Abstimmung mit ihnen vorgegangen werde.

Surftipp:  Kontrollen bis 15. Mai verlängert – Bericht: Merkel und Macron planen Lockerungen an deutsch-französischer Grenze

TOP-NEWS: Frau wird angespuckt und stirbt wenige Tage später an Corona

16.39 Uhr: In Großbritannien ist eine Bahnhofsangestellte an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, die von einem mutmaßlich mit dem Coronavirus infizierten Mann bespuckt und angehustet wurde. Die 47-jährige Belly Mujinga sei wenige Tage nach dem Angriff am 22. März auf dem Londoner Bahnhof Victoria erkrankt und Anfang April im Krankenhaus gestorben, erklärte die Verkehrsgewerkschaft TSSA am Dienstag. Das neuartige Coronavirus überträgt sich unter anderem über Speichel.

Auch ein Kollege Mujingas, der bei dem Vorfall dabei war, hatte sich mit dem Virus infiziert. Die beiden waren nach Angaben der TSSA in der Bahnhofshalle vor dem Fahrkartenschalter, als sie von dem Mann bespuckt wurden. “Der Mann hustete sie an und sagte ihnen, er habe das Virus”, hieß es in der Erklärung der Gewerkschaft. 

Einige Tage später wurde Mujinga der TSSA zufolge von ihrem Arzt krankgeschrieben. Ihr Zustand verschlechterte sich, woraufhin sie am 2. April ins Krankenhaus gebracht und an ein Beatmungsgerät angeschlossen wurde. Drei Tage später starb die Mutter einer elfjährigen Tochter.

Die britische Verkehrspolizei BTP nahm laut TSSA Ermittlungen auf. TSSA-Generalsekretär Manuel Cortes sagte, Mujinga sei eine “von viel zu vielen Mitarbeitern, die ihr Leben durch das Coronavirus verloren haben”. Er forderte, dass die Familien der Verstorbenen eine staatliche Entschädigung erhalten, die bisher nur den Betroffenen im Gesundheitswesen versprochen wurde.

Coesfeld: Mittlerweile 260 Westfleisch-Mitarbeiter positiv auf Corona getestet

16.15 Uhr: Nach dem Corona-Ausbruch in einer Fleischfabrik im westfälischen Coesfeld ist die Zahl der positiv auf das Virus getesteten Arbeiter auf 260 gestiegen. Mit Stand Dienstmittag waren 1012 der rund 1200 Beschäftigen der Firma Westfleisch getestet worden, 571 mit einem negativen Ergebnis, wie der Kreis Coesfeld am Mittag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Am Montag hatte der Kreis 254 infizierte gemeldet. In deutschen Schlachthöfen waren zuletzt vermehrt Corona-Infektionen aufgetreten.

Als Konsequenz aus dem Corona-Ausbruch hatte der Kreis Coesfeld in Abstimmung mit der NRW-Landesregierung einen Großteil der geplanten Lockerungen der Corona-Auflagen um eine Woche verschoben. Außerdem sollen die bis zu 20 000 Mitarbeiter aller Schlachtbetriebe in Nordrhein-Westfalen auf das Coronavirus getestet werden.

TOP-NEWS: Biontech erwartet bis Juli erste Testdaten zu Covid-Impfstoff

15.39 Uhr: Das Mainzer Biopharma-Unternehmen Biontech erwartet für Ende Juni oder Juli erste klinische Daten zu klinischen Tests eines möglichen Impfstoffs gegen die Lungenerkrankung Covid-19. Bei den Tests in Europa und den USA gehe es darum, Sicherheit, Wirksamkeit und optimale Dosierung von vier verschiedenen Impfstoffkandidaten zu ermitteln, sagte Vorstandschef Ugur Sahin am Dienstag in einer Telefonkonferenz.

In Europa sind Tests mit insgesamt vier Impfstoffkandidaten an etwa 200 gesunden Probanden im Alter von 18 bis 55 Jahren geplant. Tests mit dem ersten Kandidaten hätten bereits im April begonnen, sagte Sahin. Um die optimale Dosis für weitere Studien zu finden, würden Dosen von 1 bis 100 Mikrogramm verabreicht. Für einen zweiten Teil der Studie seien auch Probanden mit einem höheren Risiko für einen schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung vorgesehen. In den USA sind zunächst Tests an bis zu 360 gesunden Probanden in zwei Altersgruppen geplant – von 18 bis 55 sowie von 65 bis 85 Jahren.

Zusammen mit dem US-Pharmaunternehmen Pfizer würden Produktionskapazitäten aufgebaut, «um eine mögliche weltweite Impfstoffversorgung» zu gewährleisten, sagte Sahin. Damit werde erwartet, dass bis Ende dieses Jahres Millionen von Impfstoffdosen zur Verfügung gestellt werden könnten, sofern die Zulassungsbehörden die Genehmigung erteilten.

Biontech stellte am Dienstag die Finanzdaten für das erste Quartal vor. Demnach verfügt das Unternehmen zum Stichtag Ende März über liquide Mittel von 451,6 Millionen Euro. Den Umsatz sei im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,7 Prozent auf 27,7 Millionen Euro gestiegen. Der Großteil der Entwicklungskosten für das Covid-19-Impfstoff-Programm werde über Beteiligungen von Pfizer und des chinesischen Partners Fosun Pharma, Kapitalbeteiligungen und Vorauszahlungen finanziert.

“Historischer Tag”: Sachsen zieht Lockerungen vor

14.41 Uhr: Sachsen will die meisten der bereits angekündigten Corona-Lockerungen schon auf diesen Freitag vorziehen. Das kündigte die Regierung am Dienstag nach einer Kabinettssitzung an. Nach der neuen Schutzverordnung sollen dann etwa Theater, Kinos und Freibäder wieder öffnen. Ursprünglich war das für kommenden Montag vorgesehen. In Ausnahmefällen dürfen auch Angehörige in Alten- und Pflegeheime besucht werden. Voraussetzung sind Hygiene-Konzepte.

Kitas und Schulen öffnen aber erst ab Montag. Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) sprach von einem “historischen Tag”. Es gehe um die bundesweit größten Lockerungen. Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) nannte die Lockerungen einen “mutigen Schritt”: “Aus Mut darf kein Leichtsinn werden”, appellierte er an die Vernunft.

Putin-Sprecher Peskow mit Corona infiziert

14.35 Uhr: Der Sprecher von Kremlchef Wladimir Putin, Dmitri Peskow, hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Der 52-Jährige bestätigte dies der russischen Staatsagentur Tass am Dienstag. Er werde behandelt, sagte der Vertraute von Putin zu seinem Gesundheitszustand. Details waren nicht bekannt. Peskow arbeitet seit einiger Zeit von zu Hause aus.

Peskow zählt zum engsten Kreis des russischen Präsidenten. Er hatte immer wieder bestätigt, dass Putin gesund sei und auch regelmäßig getestet werde. Putin lenkt die Staatsgeschäfte von seiner Moskauer Vorstadtresidenz Nowo-Ogarjowo aus.

Vor gut zwei Wochen war die Erkrankung von Regierungschef Michail Mischustin bekannt geworden. Auch der Bauminister und die Kulturministerin haben sich infiziert. Mischustin befinde sich jedoch auf dem Weg der Besserung, hieß es.

Berlin setzt eigene Obergrenze bei Neu-Infektionen mit Coronavirus

14.01 Uhr: Das Land Berlin setzt abweichend von den jüngsten Bund-Länder- Vereinbarungen auf ein eigenes Warnsystem in der Corona-Pandemie. Dabei sollen die Reproduktionsrate, die Zahl der Neuinfektionen und die Belegung der Intensivbetten mit Covid-19- Patienten eine Rolle spielen, teilten Regierungschef Michael Müller und Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (beide SPD) am Dienstag mit. Werden bei zwei der Indikatoren kritische Marken erreicht, will der Senat bestehende Lockerungen auf den Prüfstand stellen oder geplante weitere Lockerungen gegebenenfalls verschieben.

Bei der Obergrenze geht Berlin einen eigenen Weg: “Wir würden bei 20 schon die Ampel auf Gelb stellen, bei 30 auf Rot“, wird Kalayci beim “rbb” zitiert. Bund und Länder hatten zuletzt eine Quote von 50 pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche als Obergrenze festgelegt.

Hinsichtlich des R-Werts springt die Ampel bereits bei 1,1 auf Gelb und bei 1,2 auf Rot. Aktuell liege der Wert in Berlin bei 0,79, so Kalayci.

Sind mindestens 15 Prozent aller Intensivbetten in den Kliniken ausgelastet, springt die Ampel ebenfalls auf Gelb. Bei einer Auslastung von 25 Prozent und mehr, springt sie auf Rot.

Versammlungen in Thüringen ohne Teilnehmerbegrenzung möglich

13.44 Uhr: In Thüringen sollen ab Mittwoch Demonstrationen wieder ohne Beschränkungen der Teilnehmerzahl möglich sein. Das sieht eine Verordnung vor, auf die sich das Kabinett geeinigt hat, wie das Thüringer Gesundheitsministerium am Dienstag in Erfurt erklärte. Die Verordnung soll am Mittwoch in Kraft treten. Bislang sind wegen der Corona-Pandemie Versammlungen unter freiem Himmel nur mit maximal 50 Teilnehmern erlaubt. In geschlossenen Räumen ist die Zahl auf 30 begrenzt. Weiterhin sollen aber strenge Infektionsschutzregeln gelten.

Dabei überschreiten in Thüringen gleich zwei Landkreise, Sonneberg und Greiz, die Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern. In Sonneberg lag die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner zuletzt bei über 70.

In den vergangenen Tagen kam es immer wieder zu Demonstrationen gegen die Maßnahmen der Regierung zur Eindämmung des Coronavirus, bei denen deutlich mehr Menschen als erlaubt beteiligt waren. Für Schlagzeilen hatte dabei Thüringens FDP-Chef Thomas Kemmerich gesorgt, der an einer solchen Demonstration in Gera teilnahm und seitdem in der Kritik steht.

Mit der neuen Verordnung lockert die Thüringer Landesregierung zahlreiche Verbote und Beschränkungen der vergangenen Wochen. Sie sieht unter anderem vor, dass ab Freitag Restaurants und Kneipen wieder öffnen dürfen.

Zudem sollen die Kommunen selbst entscheiden, ob sie ab 18. Mai die Notbetreuung in den Kindergärten beenden und wieder zu einem eingeschränkten Regelbetrieb übergehen. Bis spätestens 15. Juni aber sollen alle Thüringer Kindergärten einen solchen Regelbetrieb starten. «Ich wünsche mir nichts so sehr, als dass ich alle Schulen und Kindergärten in Thüringen öffnen könnte», sagte Thüringens Bildungsminister Helmut Holter (Linke). Zuständig seien bei den Kindergärten aber die Kommunen.

Nach Lockerungen: Jetzt mehr Corona-Infizierte in Russland als in Spanien

13.01 Uhr: Mit Beginn erster Lockerungen in Russland ist die Zahl der Coronavirus-Infizierten stark gestiegen. Nach Angaben der Behörden von Dienstag gibt es mehr als 232.200 nachgewiesene Fälle. Nach Erhebungen der US-Universität Johns Hopkins auf Grundlage offiziell gemeldeter Daten liegt das flächenmäßig größte Land der Erde bei der Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen nunmehr vor Spanien (228.000). Nur in den USA gibt es noch mehr gemeldete Fälle.

Am Dienstag kamen den Angaben russischer Behörden zufolge fast 10.900 neue Infektionen hinzu. 43.500 Menschen galten demnach als genesen. Die Behörden erklären den starken Anstieg damit, dass deutlich mehr Menschen auf das Virus getestet werden als zu Beginn der Epidemie. Es wird aber mit einer hohen Dunkelziffer gerechnet.

170.418 Corona-Infizierte in Deutschland, 7.509 Todesfälle

Die Zahl der Corona-Infizierten in Deutschland stieg am Montag auf 170.418 Menschen. Das sind 561 mehr als am Sonntag. Die Zahl der Todesfälle erhöhte sich um 66 auf 7509.

Laut Robert-Koch-Institut gelten aktuell rund 145.600 Menschen als geheilt. Die Reproduktionszahl, die sich in den vergangenen Tagen erhöht hatte, sank von 1,13 auf 1,07.

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