Corona: Infektionen steigen sprunghaft – nächste Stadt über kritischem Wert

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Topmeldungen zur Corona-Pandemie: Wiesbaden verbietet Veranstaltungen mit mehr als 50 Menschen (14.38 Uhr) +++ Hanau überspringt kritische Schwelle (11.52 Uhr) +++ AKK bringt Maskenpflicht am Arbeitsplatz ins Spiel (07.57 Uhr)

Siziliens Regierungschef schließt wegen Corona Aufnahmezentren für Migranten

17.08 Uhr: Der Präsident der italienischen Region Sizilien hat sich über die Regierung in Rom hinweggesetzt und die Schließung aller Aufnahmezentren für Flüchtlinge in der Region angeordnet. Bis Montag um Mitternacht müssten sämtliche Flüchtlinge von den Hotspots und Aufnahmezentren auf sizilianischem Gebiet aufs italienische Festland verlegt werden, verfügte Regionalpräsident Nello Musumeci am Sonntag. Zur Begründung verwies er auf die Corona-Pandemie, die sich in den Zentren ausbreiten könne.

Aus dem italienischen Innenministerium hieß es, die Anordnung des Regionalpräsidenten sei ungültig, da die Flüchtlingspolitik Sache der Regierung in Rom sei. Musumeci war mit der Unterstützung einer Allianz aus rechten und rechtsradikalen Parteien ins Amt gekommen. Im Internet schrieb er am Sonntag, er könne nicht zulassen, dass Sizilien gestürmt wird, während Europa wegschaut und die Regierung keinerlei Abschiebungen vornimmt”.

In seiner Anordnung verfügte der Regionalpräsident zudem, kein Migrant dürfe die Region mehr betreten, durchreisen oder dort Station machen. Dies gelte auch für sämtliche kleinen oder großen Flüchtlingsschiffe, “einschließlich derer von Hilfsorganisationen”.

Auf der südlich von Sizilien gelegenen Mittelmeerinsel Lampedusa treffen immer wieder Flüchtlingsboote ein. Am Sonntag lag die Zahl der Migranten auf Lampedusa bei rund 1200, nachdem 300 weitere am Freitag in Einrichtungen auf Sizilien gebracht worden waren. Das Rettungsschiff “Sea-Watch 4” hatte nach Angaben der Hilfsorganisation am Sonntag 104 nahe der libyschen Küste gerettete Flüchtlinge an Bord.

Timoschenkos Zustand ernst: Ex-Regierungschefin der Ukraine an Corona erkrankt

17.04 Uhr: Die ukrainische Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Das bestätigte die Sprecherin Marina Soroka von Timoschenkos Vaterlands-Partei am Sonntag bei Facebook. Ein Test sei positiv ausgefallen. Der Gesundheitszustand der 59-Jährigen sei ernst. “Leider ist das die Wahrheit”, schrieb Soroka. Timoschenko kämpfe, hieß es. Auch weitere Familienmitglieder der Politikerin sind Berichten zufolge infiziert.

Timoschenko war zweimal Regierungschefin des osteuropäischen Landes. Bekannt wurde sie 2004 international – damals noch mit geflochtenem Haarkranz – als Gesicht der prowestlichen Orangenen Revolution. Timoschenko saß auch bereits zweimal im Gefängnis. Die Politikerin trat 2019 zum dritten Mal bei der Präsidentenwahl in der Ukraine an, unterlag aber bereits im ersten Wahlgang den Konkurrenten.

In der Ukraine gibt es nach offiziellen Angaben rund 105 000 Corona-Fälle. Mehr als 2270 Menschen sind mit dem Virus gestorben.

Nach türkischer Groß-Hochzeit in Groß-Gerau: Zahl der Infizierten auf 33 gestiegen

15.52 Uhr: Nach einer Hochzeitsfeier im Kreis Groß-Gerau ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen um drei auf 33 Menschen gestiegen. Die Personen hätten zum Teil selbstständig einen Test veranlasst, sagte Ute Kepper vom Kreisgesundheitsamt. “Die Testungen wurden in verschiedenen Testzentren oder auch beim Hausarzt durchgeführt. Deshalb dauert es auch unterschiedlich lang, bis die Ergebnisse eintreffen. Die positiven Ergebnisse werden uns umgehend gemeldet”, sagte Kepper.

Das Brautpaar hatte nach Angaben des Kreises am 7. und 14. August in Kelsterbach zweimal gefeiert – einmal mit 100, einmal mit 160 Gästen. Dabei hätten ein oder mehrere Infizierte unwissentlich andere angesteckt.

TOP-NEWS: Wiesbaden verbietet Veranstaltungen mit mehr als 50 Menschen

14.38 Uhr: Aufgrund erhöhter Corona-Fallzahlen hat die Stadt Wiesbaden Veranstaltungen und Zusammenkünfte mit mehr als 50 Menschen verboten. Wie die Stadt am Sonntag mitteilte, gilt die Regelung ab Dienstag vier Wochen lang.

Veranstaltungen ab 50 Personen müssten nun bis mindestens einschließlich 21. September durch das Gesundheitsamt genehmigt werden. Darunter fielen neben Privatfeiern im öffentlichen und nicht-öffentlichen Raum beispielsweise auch Kulturangebote wie Theater und Kinos. Ob die Allgemeinverfügung dann noch einmal verlängert oder gar verschärft werde, hänge von den gemeldeten Neuinfektionen ab. Auch weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie könnten folgen.

TOP-NEWS: Corona-Infektionszahlen in Hanau deutlich über kritischer Schwelle

11.44 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hanau nach Angaben eines Stadtsprechers weiter sprunghaft gestiegen. Mittlerweile liege die Zahl der Neuinfektionen bei 60 pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, sagte der Sprecher der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag.

Die Stadt mit zuletzt knapp unter 100.000 Einwohnern gehört zum Main-Kinzig-Kreis, strebt aber die Kreisfreiheit an. An diesem Montag werde man mit dem Landkreis Maßnahmen beraten, um die Covid-19-Pandemie einzudämmen.

Die Stadt hatte bereits eine für den Vortag geplante Demonstration zum Gedenken an die Opfer des rassistisch motivierten Anschlags vom 19. Februar mit Tausenden erwarteten Teilnehmern wegen der Corona-Entwicklung untersagt. Bei einer Kundgebung, die stattdessen veranstaltet wurde, war die Teilnehmerzahl auf 249 beschränkt worden.

Zuvor hatte bereits die Stadt Offenbach ihre Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus Sars-CoV-2 verschärft. Dort gelten nun strengere Kontaktbeschränkungen und eine nächtliche Sperrstunde in der Gastronomie.

TOP-NEWS: AKK bringt Maskenpflicht am Arbeitsplatz ins Spiel

07.57 Uhr: CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer plädiert dafür, im Fall steigender Corona-Zahlen eine bundesweite Maskenpflicht am Arbeitsplatz und im Schulunterricht zu prüfen. Viele Unternehmen hätten die Maskenpflicht am Arbeitsplatz ja schon eingeführt, sagte sie der “Welt am Sonntag”. “Das könnte auf jeden Fall ein Schritt sein, der auch bundesweit verpflichtend wird, jedenfalls wenn damit die Schließung ganzer Branchen verhindert werden könnte.”

Das gelte auch für die Schulen. “Wenn das obligatorische Tragen von Masken im Unterricht dazu führt, dass wir die Schließung der Schulen umgehen, dann sollten wir darüber nachdenken. Die Erfahrungen in Nordrhein-Westfalen scheinen nicht so schlecht zu sein”, sagte Kramp-Karrenbauer.

NRW ist das erste Bundesland, das eine Maskenpflicht im Schulunterricht eingeführt hat. Zum Schutz vor Infektionen müssen seit Beginn dieses Schuljahres alle Schüler der weiterführenden und berufsbildenden Schulen einen Mund-Nasen-Schutz auch in der Klasse am Platz tragen. In Frankreich soll künftig eine Maskenpflicht in Unternehmen gelten, ausgenommen sind Einzelbüros.

Mehr als 60.000 Corona-Tote in Mexiko

Sonntag, 23. August, 07.13 Uhr: In Mexiko ist die Zahl der Corona-Toten auf mehr als 60.000 gestiegen. In den vergangenen 24 Stunden seien 644 Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben, teilte das Gesundheitsministerium am Samstag (Ortszeit) mit. Insgesamt gebe es damit landesweit 60.254 nachgewiesene Todesfälle durch das neuartige Coronavirus.

Der Unterstaatssekretär im Gesundheitsministerium, Hugo López-Gatell, hatte Anfang Juni gesagt, dass es im Falle eines “sehr katastrophalen Szenarios” mehr als 60.000 Tote durch das neuartige Coronavirus in Mexiko geben könne. Zuletzt hatte sich López-Gatell mit Blick auf die Fortschritte bei der Pandemie-Bekämpfung optimistisch geäußert. Am Dienstag erklärte er, die Pandemie befinde sich in einer “Phase des Niedergangs”.

Experten gehen indes von einer sehr hohen Dunkelziffer bei den Infektions- und Todesfallzahlen aus. Die offiziell gemeldeten Todesfälle seien allesamt nachgewiesene Todesfälle, betonte der Experte Malaquias López. Möglich sei aber, dass viele weitere Todesfälle fälschlicherweise nicht auf das Coronavirus zurückgeführt worden seien. 

Mexiko ist das am drittschwersten von der Corona-Pandemie betroffene Land nach den USA und Brasilien. Schätzungen der Universität Oxford zufolge wird in dem Land im internationalen Vergleich sehr wenig getestet. Nur knapp acht von 100.000 Einwohnern erhalten in Mexiko demnach einen Corona-Test.

TOP-NEWS: 1433 neue Fälle in Deutschland, aber vier Bundesländer melden keine neuen Zahlen

21.00 Uhr: In Deutschland gibt es 1433 neue Corona-Fälle. Das sind zwar weniger als in den Vortagen, allerdings haben wieder mehrere Bundesländer am Samstag keine neue neuen Zahlen gemeldet. Aus Bremen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein gab es kein Update. Zudem wurden sechs neue Todesfälle in Folge einer Covid-19-Ansteckung in den vergangenen 24 Stunden gemeldet.

Nachdem der R-Wert in den Tagen zuvor um einen Wert von 1,0 verharrte, gab es nun einen etwas deutlicheren Anstieg auf 1,13. Die Zahl der aktiven Fälle – also die Zahl der Menschen, die eine Coronainfektion noch nicht überwunden haben – stieg erneut um mehrere Hundert auf 16.611 an.

In der Zusammenfassung im RKI-Lagebericht heißt es: “Die kumulative Inzidenz der letzten 7 Tage lag deutschlandweit bei 10,2 Fällen pro 100.000 Einwohner und ist damit weiter angestiegen. Aus nur noch 17 Landkreisen wurden in den letzten 7 Tagen keine Fälle übermittelt.”

Vor allem die Bundesländer Hessen, Bayern und Nordrhein-Westfalen befinden sich weiterhin im roten Bereich. Die 7-Tage-Inzidenzen liegen dort “deutlich über dem bundesweiten Durchschnittswert”.

Weiter heißt es im Lagebericht, es falle auf, “dass sich vermehrt jüngere Personen infizieren und die Inzidenz bei jüngeren Altersgruppen vielfach höher ist als in höheren Altersgruppen. Bundesweit gibt es eine große Anzahl kleinerer Ausbruchsgeschehen in verschiedenen Landkreisen, die mit unterschiedlichen Situationen in Zusammenhang stehen, z.B. größeren Feiern im Familien- und Freundeskreis. Hinzu kommt, dass Covid-19-Fälle zu einem großen Anteil unter Reiserückkehrern, insbesondere in den jüngeren Altersgruppen, identifiziert werden. Die Zahl der täglich neu übermittelten Fälle ist seit der Kalenderwoche 30 angestiegen. Diese Entwicklung ist sehr beunruhigend und nimmt an Dynamik zu. Eine weitere Verschärfung der Situation muss unbedingt vermieden werden.”

TOP-NEWS: Zahl der Neuinfektionen in Italien erstmals wieder über 1000

19.11 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen in Italien ist zum ersten Mal seit dem Ende des Lockdowns am 3. Juni wieder auf über 1000 gestiegen. Das staatliche Gesundheitsministerium meldete am Samstag 1071 Neuinfektionen. Am Vortag waren es noch 947 gewesen, berichtet der “Corriere della Sera”. Drei Menschen starben an oder mit dem Coronavirus.

Der mit 2,7 Prozent mit großem Abstand stärkste Zuwachs wurde in einer jener Regionen registriert, die bisher die niedrigsten Infektionswerte und Opferzahlen vermeldet hatten: Sardinien. Nur in vier weiteren Regionen liegt der Zuwachse zwischen ein und zwei Prozent, bei den restlichen 15 unter einem Prozent. In Sardinien sind die Zahlen vor allem wegen vereinzelter Hotspots in Zusammenhang mit Diskothekenbesuchen in die Höhe geschnellt.

Besonders betroffen ist die berühmte Costa Smeralda im Nordosten der Insel, wo es Dutzende Fälle in Porto Rotondo und auch in Porto Cervo und Arzachena gibt. Auch das “Billionaire” von Formel-1-König Flavio Briatore ist von Coronainfetkionen nicht verschont geblieben. Sechs der Mitarbeiter wurde positiv getestet. Seit dem 18. August ist in Italien erneut die Öffnung von Freiluft-Diskotheken verboten. Diskotheken in Innenräumen sind seit Mitte März geschlossen.

Touristen flüchten aus Kroatien

18.33 Uhr: Die steigende Zahl von Corona-Infektionen in Kroatien trifft den dortigen Tourismussektor schwer. Ausländische Gäste fingen an, das Land zu verlassen oder ihre Reservierungen zu stornieren, berichtete der staatliche Rundfunk HRT am Samstag. Österreich, Italien und Slowenien haben Reisewarnungen für das gesamte Urlaubsland an der Adria verhängt, das Auswärtige Amt in Deutschland warnt vor Reisen in zwei Regionen. Touristen aus diesen vier Ländern machen das Gros der ausländischen Besucher in Kroatien aus. Am Samstag kündigte die Regierung neue Einschränkungen an, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

“Leider sehen wir, dass Gäste abreisen, vor allem aus Deutschland, Österreich, Slowenien und anderen Ländern, die uns auf eine rote Liste gesetzt haben”, sagte Filip Kulusic vom Tourismusunternehmen Croatian Adriatic International Club dem Sender. “Die Menschen gehen aus vielen Gründen – Familie, Politik, Arbeit”, sagte Kulusic weiter. “Letztendlich wollen sie zu Hause und sicher sein.”  

Lage in Hessen weiter angespannt

16.43 Uhr: Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Hessen ist bis Samstag innerhalb eines Tages um 149 gestiegen. Das teilte das hessische Sozialministerium mit (Stand Samstag 00.00 Uhr). Am Freitag lag diese Zahl noch bei 231. Insgesamt gibt es nun in Hessen 14 409 bestätigte Corona-Fälle. Die Anzahl der Todesfälle, die mit dem Virus Sars-CoV-2 in Verbindung gebracht werden, blieb am Samstag unverändert bei 528. Das Land bezieht sich bei der Gesamtzahl der Coronavirus-Fälle auf alle registrierten Infizierten seit dem 11. März.

In der Stadt Offenbach übersteigt die Zahl der Neuinfektionen binnen sieben Tagen pro 100 000 Einwohner weiter den kritischen Wert von 50. Nach Angaben des Sozialministeriums vom Samstag lag er bei 53,6. Offenbach hatte am Freitag als erste hessische Stadt wegen des Anstiegs über die kritische Schwelle wieder strengere Kontaktbeschränkungen eingeführt, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Eine von Bund und Ländern vereinbarte Schwelle für verschärfte Beschränkungen des öffentlichen Lebens liegt bei einer 7-Tage-Inzidenz von 50.

Johns Hopkins: Bereits 800 000 Corona-Tote weltweit

16.30 Uhr: Seit Beginn der Corona-Pandemie sind US-Wissenschaftlern zufolge weltweit bereits 800 000 Menschen nach einer Infektion mit dem Virus gestorben. Das ging am Samstag aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Damit ist die Zahl der Todesopfer innerhalb von zweieinhalb Wochen, seit dem 5. August, um 100 000 angestiegen. Die Zahl der bestätigten Infektionen stieg im gleichen Zeitraum von 18,5 Millionen auf 23 Millionen an. Diese Zunahme um gut 24 Prozent in relativ kurzer Zeit zeigt, dass sich die Pandemie in einigen Ländern weiter rasch ausbreitet.

Weltweit entfallen die meisten Infektionen und Todesfälle auf die USA, ein Land mit rund 330 Millionen Einwohnern. Dort gibt es Johns Hopkins zufolge bislang gut 5,6 Millionen bestätigte Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 und rund 175 000 Todesfälle. An zweiter Stelle steht Brasilien mit 3,5 Millionen Infektionen und rund 113 000 Todesfällen. An dritter Stelle kommt Mexiko mit knapp 60 000 Toten, gefolgt von fast 56 000 in Indien.

Weitere News zur Corona-Pandemie finden Sie auf der zweiten Seite.

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