Corona-Krise: 12.300 Infizierte in Deutschland – Tiroler Gemeinden in Quarantäne

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In der Corona-Krise kommt das öffentliche Leben mehr und mehr zum Erliegen. In Deutschland gibt es derzeit 31 Todesfälle und bereits mehr als 12.000 bestätigte Corona-Infizierte. Weltweit sind es bereits fast 196.000 Infizierte. Alle Informationen zur Corona-Krise finden Sie im News-Ticker von FOCUS Online.

Corona-Krise: Tirol verhängt Ausgangssperre über alle Gemeinden

Topmeldung (22.30 Uhr): Das österreichische Bundesland Tirol hat eine Ausgangssperre über alle 279 Gemeinden in der Region verhängt. Das erklärte Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) via Facebook am Mittwochabend. Die Quarantäne soll ab Mitternacht gelten.

„Die Gemeinde darf nur dann verlassen werden, wenn es um die Deckung der Grundversorgung geht, um die Daseinsvorsorge oder um zur Arbeit zu kommen – und dann nur zum nächstgelegenen Ort“, teilte Platter mit. „Sofern es einen Arzt, eine Apotheke, einen Lebensmittelhandel und eine Bank im Ort gibt, darf die Gemeinde für diese Zwecke nicht verlassen werden.“

Tirol wird sich zudem als einzelnes Bundesland noch stärker von seinen Nachbarn isolieren. „Das heißt, dass nur jene nach Tirol einreisen können, die in Tirol zu Hause sind oder in der kritischen Infrastruktur oder Versorgung arbeiten“, schrieb Platter bei Facebook. Der Warenverkehr sei unter bestimmten Voraussetzungen gestattet. „Dass sich Tirol selbst isoliert, ist absolut notwendig. Weil wir verhindern wollen, dass einerseits das Virus von Tirol aus weiterverbreitet wird und wir uns andererseits auch zusätzlich schützen können.“

In Tirol wurden laut dem Landeschef bisher 474 bestätigte Fälle von Sars-CoV-2-Infektionen gezählt – mehr als in jedem anderen österreichischen Bundesland. Zuletzt wurde Kritik laut, dass Tirol zu zaghaft und nicht konsequent genug gehandelt habe, um das Virus einzudämmen. Vor allem durch den Skitourismus, der am Sonntag eingestellt wurde, dürfte sich das Virus schnell verbreitet haben.

Italien: Fast 500 Corona-Tote an einem Tag

Topmeldung (18.38 Uhr): In Italien gibt es inzwischen mehr als 35.700 nachweislich mit dem Coronavirus infizierte Menschen. Die Zahl der Toten im Zuge der Pandemie stieg um mehr als 470 auf rund 3000. Diese Zahlen gab der Zivilschutz in Rom am Mittwoch bekannt. Damit kamen innerhalb eines Tages mehr als 4000 Nachweise hinzu. Die Dunkelziffer nicht erfasster Infektionen dürfte Experten zufolge allerdings sehr hoch sein.

Italien ist in Europa derzeit am härtesten von der Ausbreitung der Lungenkrankheit Covid-19 getroffen. In einigen norditalienischen Regionen wie Veneto steigt die Ansteckungsrate zwar mittlerweile langsamer an, für den Rest des Landes gilt das aber noch nicht.

Erster bayerischer Ort führt Ausgangssperre ein

Topmeldung (16.36 Uhr): Erstmals gibt es in Bayern eine Ausgangssperre im Kampf gegen das Coronavirus. Das Landratsamt Tirschenreuth verhängte sie für die Stadt Mitterteich mit sofortiger Wirkung. Sie soll bis zum 2. April dauern, wie die Behörde am Mittwoch mitteilte. Nach Angaben der Stadt informiert die Feuerwehr die Bürger mittels Durchsagen. Zusätzlich sollen vom Landratsamt Flugblätter verteilt werden.

Bürgermeister Roland Grillmeier teilte mit, es handele sich um eine zusätzliche Vorsorgemaßnahme wegen der hohen Fallzahlen in der 6500-Einwohner-Stadt Mitterteich und im Landkreis Tirschenreuth, wo es laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit 38 bestätigte Fälle gibt. „Denkt an Eure Gesundheit und die Eurer Mitmenschen und nehmt die Bitte und Aufforderung ernst.“

Bereits am Dienstag sei die Feuerwehr mit einem Lautsprecherfahrzeug durch Mitterteich gefahren und habe die Menschen aufgefordert, daheim zu bleiben, sagte ein Sprecher. Da sei es noch eine freiwillige Maßnahme gewesen.

Am späten Mittwochnachmittag rückten die FFWler erneut aus – nun mit einer Anordnung. „Das Verlassen der häuslichen Unterkunft ohne triftigen Grund ist untersagt“, heißt es in der Allgemeinverfügung, die das Landratsamt ausgegeben hat. Damit solle auf „den Ernst der Lage“ hingewiesen werden, so Bürgermeister Grillmeier.

Die Polizei werde mit zusätzlichen Streifenwagen in Mitterteich unterwegs sein, sagte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Oberpfalz. Es solle gewährleistet werden, dass die Allgemeinverfügung eingehalten wird. Wie die Kontrollen von Menschen auf der Straße konkret aussehen sollen, war zunächst noch unklar.

Ein Sprecher des bayerischen Gesundheitsministeriums in München erklärte auf Anfrage, die Ausgangssperre sei in Abstimmung mit den Ministerien für Gesundheit und Inneres verhängt worden. Demnach sollen die Betroffenen das Haus oder die Wohnung unter anderem nur für unaufschiebbare Arztbesuche, zum Arbeiten oder zum Einkaufen verlassen. Ziel der Maßnahme sei es, die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus zu verringern und die Fortsetzung von Infektionsketten zu unterbrechen.

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, haben Bund und Länder umfangreiche Maßnahmen vereinbart. Eine weitgehende Ausgangssperre wie in anderen Staaten sieht das Paket derzeit nicht vor. Sie wäre aber denkbar, falls die bisher beschlossenen Schritte sich als nicht ausreichend erweisen, um einen raschen Anstieg der Infektionen zu verhindern.

Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 12.300 – 31 Todesfälle

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

Baden-Württemberg: 2184 (8 Todesfälle) 

Bayern: 1798 (7 Todesfälle) 

Berlin: 519

Brandenburg: 171

Bremen: 75

Hamburg: 414 (1 Todesfall)

Hessen: 547 (1 Todesfall)

Mecklenburg-Vorpommern: 100

Niedersachsen: 740

Nordrhein-Westfalen: 4268 (13 Todesfälle/Landkreis Heinsberg besonders betroffen) 

Rheinland-Pfalz: 608

Saarland: 169

Sachsen: 296

Sachsen-Anhalt: 133

Schleswig-Holstein: 196 (1 Todesfall)

Thüringen: 87

Gesamt (Stand 18.03., 20.35 Uhr): 12.300 (31 Tote, mindestens 105 Geheilte)

Stand vom Vortag (17.3. – 21.00 Uhr): 9036 (26 Tote, mindestens 67 Geheilte)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien, Quelle zu Geheilten: John Hopkins University, Corona Resource Center

Wichtige Telefonnummern bei Coronavirus-Verdacht

Die Regierung empfiehlt: Bei Covid-19-Symptomen ist es besser anzurufen, statt im Wartezimmer zu sitzen.

Alles Weitere zur Corona-Epidemie lesen Sie hier im Ticker von FOCUS Online

China vermeldet zum ersten Mal keine Neu-Infizierten – dafür aber immer mehr “importierte Fälle”

Donnerstag, 19. März, 03.12 Uhr: Zum ersten Mal seit dem Ausbruch des neuartigen Coronavirus Anfang Januar hat China landesweit keine lokalen Neuinfektionen mehr gemeldet. Allerdings stieg die Zahl der Infizierten, die aus dem Ausland zurück in die Volksrepublik kamen – was Ängste vor einer möglichen zweiten Ausbreitungswelle schürt. Wie die Pekinger Gesundheitskommission am Donnerstag mitteilte, wurden 34 neue “importiere Fälle” registriert, also Erkrankungen, die bei Menschen auf der Einreise nach China nachgewiesen wurden. Es war der bisher höchste Anstieg von Erkrankten, die aus dem Ausland eingereist waren.

Bei diesen Rückkehrern handelt es sich zu einem großen Teil nicht um Ausländer, sondern um Chinesen, die unter anderem wieder in ihre Heimat kommen, weil sie annehmen, dass dort das Schlimmste nun überstanden ist. Insgesamt seien bislang 189 importierte Fälle festgestellt worden, wie die Kommission mitteilte. 

Spahn: Können morgen die ersten zehn Millionen Schutzmasken liefern

22.04 Uhr: Ärzte und Kliniken sollen ab morgen eine Lieferung von insgesamt zehn Millionen dringend benötigter Schutzmasken erhalten. „Es hat lange gedauert, wir haben viel auch auf der Welt nach Lieferanten suchen müssen“, sagte Gesundheitsmimister Jens Spahn (CDU) am Mittwochabend in der RTL-Sendung „Stern TV“. „Vor allem wollte ich auch sicher sein, dass es auch bei uns angekommen ist, damit wir es verteilen können.“ Wie lange diese Lieferung dauern wird, ist noch unklar. Die Bundesländer werden aber bei der Verteilung behilflich sein, sagte Spahn.

Mit Blick auf Engpässe bei den Testverfahren räumte der Gesundheitsminister ein: „Wir können und schaffen es nicht, hunderttausende Bundesbürger jeden Tag zu testen. Das geben die Kapazitäten nicht her, obwohl wir mit die meisten Testkapazitäten auf der ganzen Welt haben. Gleichwohl müssen wir uns auf die konzentrieren, wo es tatsächlich auch sinnvoll ist. Und das sind diejenigen, die aus Risikogebieten kommen, gerade in diesen Tagen auch aus den Skigebieten und die dann insbesondere auch Symptome zeigen, um zu wissen, ob sie infiziert sind mit dem Coronavirus oder nicht.“

Mehr als 100 Tote in den USA – hohe Dunkelziffer befürchtet

21.03 Uhr: Das Coronavirus breitet sich auch in den USA schnell aus. Inzwischen wurden dort mehr als 7300 Infektionen und mindestens 115 Tote gemeldet. Die tatsächliche Zahl der Infektionen dürfte deutlich höher liegen. In den USA waren Coronavirus-Tests zunächst Mangelware.

Um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern, machen die USA und Kanada ihre gemeinsame Grenze für Reisende weitgehend dicht. Die Grenze werde für jeglichen “nicht unbedingt nötigen” Verkehr geschlossen, sagte Trump. Davon ausgenommen sei der Güterverkehr. Die Maßnahme sei gemeinsam mit Kanada beschlossen worden, betonte Trump. Er äußerte die Hoffnung, die Grenze könne in einem Monat wieder geöffnet werden.

600 Tote in Spanien, rapider Anstieg der Zahlen in Frankreich

20.47 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Infektionen ist in Spanien am Mittwoch um etwa 2000 auf fast 14.000 (13.716) gestiegen. Innerhalb von 24 Stunden sei die Zahl der Toten von 525 auf 598 gestiegen, teilte das Gesundheitsministerium in Madrid mit. Nach Italien ist Spanien das Land in Europa, das derzeit am stärksten von der Corona-Krise in Mitleidenschaft gezogen wird.

Am stärksten betroffen ist in Spanien die Region Madrid. Dort hatten die Behörden bis Mittwochabend mehr als 5600 Menschen gezählt, die sich mit dem Covid-19-Erreger Sars-CoV-2 infiziert haben. Die Zahl der Toten lag bei 390.

Der Leiter der Behörde für Gesundheitliche Notfälle (CCAES), Fernando Simón, stellte am Mittwoch dennoch etwas Positives fest: Die Geschwindigkeit der Zunahme der Infektionen habe sich zuletzt verlangsamt. Man müsse aber alle Daten und Statistiken weiterhin mit Vorsicht genießen, betonte der Experte auf seiner täglichen Pressekonferenz.

Auch in Frankreich ist die Zahl der Coronavirus-Infektionen erneut massiv gestiegen. Die Zahl der positiv auf Sars-CoV-2 getesteten Menschen liege bei 9134, sagte Gesundheitsdirektor Jérôme Salomon am Mittwochabend. Innerhalb von 24 Stunden ist das ein Anstieg um mehr als 1400. Die Zahl der Toten ist um 89 auf 264 gestiegen. Der Zustand von 931 Patientinnen und Patienten sei ernst. Die Hälfte der Patienten auf Intensivstationen sei jünger als 60 Jahre alt, so Salomon. Unter den Todesopfern seien sieben Prozent jünger als 65.

„Jeder von Ihnen, der Masken hat, die er nicht benutzt – zögern Sie nicht, diese an Krankenhäuser, Gesundheitszentren oder Apotheken abzugeben“, sagte Salomon. Um die Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie einzudämmen, gilt in Frankreich seit Dienstagmittag eine Ausgangssperre. Die Menschen dürfen nur noch aus dem Haus, wenn es unbedingt notwendig ist.

Trotz Erlaubnis: Aldi, Rewe und Penny werden nicht am Sonntag öffnen

19.20 Uhr: Aldi und die Rewe-Gruppe einschließlich ihres Discounters Penny wollen ihre Geschäfte nicht am Sonntag öffnen. Rewe-Chefs Lionel Souque schrieb am Mittwoch in einem Brief an die selbstständigen Rewe-Kaufleute: „Mit dem gegenwärtigen Pensum verlangen wir den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Märkten bereits Erhebliches ab. Und wir haben aktuell wenig Grund zu der Annahme, dass sich daran binnen sehr kurzer Frist etwas verändert.“ Deshalb wolle Rewe auf die Sonntagsöffnung verzichten. Die bestehende Öffnung an sechs Tagen in der Woche erlaube es bereits, die Kunden bedarfsgerecht zu bedienen.

Auch eine Aldi-Sprecherin betonte am Mittwoch, angesichts der aktuell hohen Belastung bräuchten die Mitarbeiter Ruhephasen, um Kräfte zu sammeln. Deshalb plane der Discounter weder verlängerte Öffnungszeiten noch einen Sonntagsverkauf.

Deutschland weitet Einreisebeschränkungen für EU-Bürger aus

19.11 Uhr: Deutschland weitet die bereits an fünf Landesgrenzen geltenden Einreisebeschränkungen wegen der Ausbreitung des Coronavirus nun auch auf Flüge und den Schiffsverkehr aus. Wie das Bundesinnenministerium am Mittwochabend mitteilte, dürfen auch EU-Bürger künftig nicht mehr per Flugzeug oder Schiff aus Österreich, Spanien, Italien, der Schweiz, Luxemburg und Dänemark nach Deutschland reisen. Wer aus einem EU-Staat kommt, darf aber noch auf einem deutschen Flughafen landen, wenn er von dort aus weiter in sein Heimatland reist.

Österreich kontrolliert ab Mitternacht Grenze zu Deutschland

18.09 Uhr: Österreich kontrolliert ab Donnerstag, 00.00 Uhr, aufgrund der Ausbreitung des neuen Coronavirus die Grenze zu Deutschland. Das bestätigte das österreichische Innenministerium am Mittwoch in Wien.

Trump will vorsorglich Gesetz aus Kriegszeiten aktivieren

17.54 Uhr: US-Präsident Donald Trump will in der Coronakrise im Notfall auf ein ursprünglich für Kriegszeiten vorgesehenes Gesetz zurückgreifen. Der Defense Production Act (Verteidigungs-Produktions-Gesetz) stattet den Präsidenten bei Bedarf mit weitreichenden Befugnissen aus, im Interesse der nationalen Sicherheit in die Privatwirtschaft eingreifen zu können.

Angeordnet werden kann zum Beispiel die Produktion essenzieller Materialien und Waren, um angemessen auf die Krise zu reagieren. „Nur für den Fall, dass wir es brauchen“, sagte Trump am Mittwoch bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Als Beispiele führte er Schutzmasken an, die in der globalen Gesundheitskrise rar geworden sind. „Wir haben Millionen davon angefordert, und wir brauchen Millionen mehr“, sagte Trump.

Dank Putin: Warnungen vor „Massensterben“ in Syrien wegen Coronavirus

16.06 Uhr: Hilfsorganisationen warnen vor dramatischen Folgen, sollte sich das Coronavirus unter Vertriebenen im Nordwesten Syriens ausbreiten. „Dann muss man, so brutal sich das anhört, fast schon mit einem Massensterben rechnen“, sagte Dirk Hegmanns, Regionaldirektor der Welthungerhilfe für Syrien, der Deutschen Presse-Agentur. „Da die russische Luftwaffe systematisch Klinken zerstört hat, gibt es dort keine Gesundheitsversorgung.“ So gebe es im gesamten Nordwesten Syriens ganze 50 Beatmungsgeräte.

Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO zeigte sich am Mittwoch wegen der Lage im Nordwesten Syriens „extrem besorgt“. Die Bevölkerung in der Region sei besonders gefährdet, unter anderem wegen eingeschränkter Gesundheitsversorgung, erklärte WHO-Sprecher Hedinn Halldorsson. Die WHO arbeite daran, Ausrüstung für Coronatests in die Region zu bringen. Tests sollten in der kommenden Woche beginnen.

Die Region um die Stadt Idlib ist das letzte große Rebellengebiet des Bürgerkriegslands. Seit Dezember sind nach UN-Schätzungen fast eine Million Menschen vor Bombardierungen und den Truppen der Regierung geflohen. Die humanitäre Lage ist Hilfsorganisationen zufolge ohnehin dramatisch. Es fehlt akut an Lebensmitteln, Unterkünften und Heizmaterial. Seit fast zwei Wochen gilt eine Waffenruhe, die die Schutzmächte Russland und Türkei vereinbart hatten.

Moskau unterstützt im Bürgerkrieg die Regierung. In den vergangenen Monaten wurden mehrfach Krankenhäuser in dem Rebellengebiet getroffen. Aktivisten und Menschenrechtler werfen Russland und Syrien vor, gezielt lebenswichtige Infrastruktur zu bombardieren.

Syrien hat bisher offiziell noch keine Coronavirus-Infektionen gemeldet. Hegmanns erklärte, es lägen auch aus den Regionen unter Kontrolle von Regierungsgegnern keine Zahlen vor.

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) warnte, eine Ausbreitung des Coronavirus im Norden Syriens könnte ohne zusätzliche Hilfe zu einer kritischen Lage führen: „Die Erkrankung würde sich sehr schnell ausbreiten, vor allem in Lagern.“ Klinken und Gesundheitszentren wären von einem Patientenansturm überfordert.

Schweiz rationiert Abgabe von Fiebermedikamenten

15.40 Uhr: Der Schweizer Bundesrat hat am Mittwoch die Abgabe von bestimmten Fiedermedikamenten eingeschränkt. Das beschloss der Bundesrat am Mittwoch. Demnach dürfen Ärzte und Apotheker an jeden Kunden nur noch noch eine Packung bestimmter Wirkstoffe abgeben. Für chronisch Kranke gibt es Ausnahmen. Betroffen sind unter anderem Aspirin, Ibuprofen, Paracetamol und Fiebersenker wie Calcium carbasalat.

Ryanair streicht wegen Corona-Krise fast alle Flüge

14.55 Uhr: Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair streicht wegen der Coronavirus-Pandemie ab dem 24. März fast alle Flüge. Ab kommendem Dienstag werde es nur noch eine sehr kleine Zahl von Verbindungen zwischen Großbritannien und Irland geben, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Ryanair begründete den Schritt mit den massiven Einschränkungen für Reisen in Europa im Kampf gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus.

Die Pandemie und ihre Auswirkungen auf das Reisen zwingt Fluggesellschaften weltweit derzeit zu drastischen Einschnitten. Nach Angaben von Ryanair sollen die Flugpläne um mehr als 80 Prozent zusammengestrichen werden. Von dieser „schwerwiegenden“ Reduzierung betroffene Passagiere sollten nun auf eine E-Mail-Benachrichtigung durch die Fluggesellschaft warten, um die Telefonzentralen des Unternehmens nicht zu überlasten.

Schutz gegen das Coronavirus

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