Corona-Krise hat alte Mining-Geräte im Q1 2020 unrentabel gemacht

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Das Krypto-Marktforschungsinstitut TokenInsight hat eine neue Studie veröffentlicht, in der die Lage der Mining-Branche im ersten Quartal 2020 betrachtet wird. Dabei kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass der vorübergehende Kursabsturz von Bitcoin (BTC) ältere Mining-Hardware und deren Betreiber teilweise vom Markt verdrängt hat.   

Besonders die chinesischem Miner waren davon betroffen, dass die Mining-Geräte des Modells Antminer S9 im März wenig rentabel waren.

Alte ASICs werden durch Corona unrentabel

Zunächst stellt die Studie fest, dass die Hashrate, ein Maß für die insgesamt vorhandene Mining-Power im Bitcoin-Netzwerk, in den ersten Monaten des Jahres 2020 „extrem schwankend“ war, wobei sie sich ungefähr zwischen 70 – 100 Exahashes pro Sekunde (EH/s) bewegte. Demnach deutet eine geringere Hashrate darauf hin, dass die Anzahl der Miner zurückgegangen ist.

Laut Studie ist dies darin begründet, dass die Rentabilität älterer ASIC-Miner „von den neueren Mining-Geräten untergraben wird“.

So lag die Rentabilität der Bitmain Antminer S9 in den Anfangsmonaten von 2020 noch bei 35 %, während sie durch den Crash des Bitcoin-Kurses im März zwischenzeitlich sogar in den negativen Bereich abgerutscht war. Im April hat die Rentabilität der S9-Miner wegen der steigenden Kurse allerdings wieder zugenommen und liegt jetzt bei 20 %.

Chinesische Miner müssen Betrieb einstellen

TokenInsight bemerkt, dass die Corona-Krise „negative Auswirkungen auf die Mining-Unternehmen der ganzen Welt“ hatte, jedoch waren die chinesischen Miner insgesamt am stärksten von der Krise betroffen, da die westlichen Mining-Firmen ihren Betrieb schneller umstellen konnten.

Wie Cointelegraph Anfang April berichtet hatte, mussten in China knapp 40 Mining-Unternehmen ihren Betrieb einstellen, da ihre Mining-Hardware schlicht unrentabel geworden war. Seit dem 10. März sollen dementsprechend knapp 2,3 Mio. Mining-Geräte vom Netz genommen worden sein.

Zudem verzögert sich die Anlieferung neuer Mining-Hardware durch die Krise, was die Situation noch verschlimmert hat.

Hersteller steigen auf neue Modelle um

Obwohl die Anzahl der neuen Mining-Geräte im Vergleich zum vorherigen Quartal um 60 % zurückgegangen ist, wurde im Q1 2020 die höchste Anzahl an aktiven ASIC-Minern seit drei Jahren verzeichnet.

Wie die Studie aufzeigt, sind die Mining-Geräte, die auf den SHA-256 Algorithmus von Bitcoin eingestellt sind, nicht mehr in der Überzahl. Denn während es noch 86 SHA-256 Miner gibt, sind inzwischen 97 ASIC-Miner für verschiedenste Altcoins verfügbar.


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