Corona-Live-Ticker: 832 Tote mehr in Spanien in 24 Stunden | Aktuell Welt | DW

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Das Wichtigste in Kürze: 

– Bisher stärkster Anstieg der Corona-Todesfälle in Spanien

– Kanzlerin Merkel lobt Disziplin der Bürger bei Corona-Einschränkungen

– Isolation der chinesischen Millionenmetropole Wuhan beendet

 

Die Meldungen im Einzelnen – Alle Zeitangaben in MEZ: 

14.54 Uhr – Ein Medevac-Airbus der Bundeswehr ist mit sechs italienischen COVID-19-Patienten an Bord in Köln gelandet. Die Kranken würden in zivile Kliniken in Köln, Bonn und Bochum gebracht, sagt ein Sprecher der Luftwaffe. Während des Fluges wurden die Patienten von drei Ärzten und drei Pflegern des Sanitätsdienstes versorgt.

14.45 Uhr – In der Schweiz ist die Zahl der Corona-Todesfälle auf 235 gestiegen. Am Freitag wurden 197 Todesfälle gemeldet. Die Regierung teilt weiter mit, dass 13.213 Infizierte gezählt wurden, gut 1000 mehr als einen Tag zuvor.

14.39 Uhr – Die Hilfsorganisation “Save the Children” hat vor dramatischen Folgen des Coronavirus in Entwicklungsländern gewarnt. Die Ausbreitung von COVID-19 könne in Afrika und Südasien zu Millionen Toten führen, teilte die Organisation in London mit. Sie forderte die internationale Gemeinschaft auf, schnell zu handeln, um die Gesundheitssysteme in Entwicklungsländern, die bereits heute überlastet seien, zu stützen. “Eine Verzögerung von Präventionsmaßnahmen und Tests führt nicht nur zu weiteren Corona-Toten, sondern erhöht auch das Risiko, an ganz gewöhnlichen Krankheiten zu sterben”, sagte die Vorstandsvorsitzende der deutschen Niederlassung, Susanna Krüger.

14.16 Uhr – Der Präsident des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Christoph Unger, warnt in der Corona-Krise vor einem vorschnellen Zeitplan zur Lockerung der Restriktionen. Wegen vieler Ungewissheiten sei es derzeit noch zu früh, um über einen konkreten Zeitpunkt zur Lockerung der Ausgangsbeschränkungen nachzudenken, sagte er der Tageszeitung “Die Welt”. Um eine Diskussion, wie das Alltagsleben in den kommenden Monaten trotz der Pandemie normalisiert werden könne, komme man aber nicht herum.

13.55 Uhr – In Pakistanhat sich die Provinz Punjab zu einem Zentrum von Covid-19-Erkrankungen entwickelt. Dort seien 497 Corona-Infektionen festgestellt worden, die meisten bei Rückkehrern von einer schiitischen Pilgerfahrt in den Iran, berichten pakistanische Medien. Mit mehr als 1.400 offiziell bestätigten Ansteckungen ist Pakistan das derzeit am stärksten von der Pandemie betroffene Land auf dem indischen Subkontinent. Die Regierung hatte sich zuletzt nach Beratungen mit führenden islamischen Klerikern gegen eine Schließung der Moscheen entschieden. Jedoch ordnete sie eine Teilnehmerbeschränkung bei Gottesdiensten und einen Mindestabstand an. Christliche Kirchen in Pakistan haben angesichts der Pandemie ihre Gotteshäuser geschlossen.

13.40 Uhr – Angesichts der Corona-Krise haben UN-Ermittler zu einem Waffenstillstand in Syrien aufgefordert. Dies sei nötig, um “die Katastrophe nicht zu verschlimmern”, erklärte der Leiter der UN-Untersuchungskommission für Syrien, Paulo Pinheiro, in Genf. In dem Bürgerkriegsland wurden bisher fünf Infektionsfälle mit dem neuartigen Coronavirus gemeldet. Die Coronavirus-Pandemie sei eine “tödliche Bedrohung für die syrische Zivilbevölkerung”, erklärte Pinheiro. Der seit neun Jahren andauernde Bürgerkrieg hat das Gesundheitssystem in Syrien erheblich geschwächt. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisationen sind nur noch 64 Prozent der Krankenhäuser und 52 Prozent der sonstigen Grundversorgungszentren in dem Land in Betrieb. 70 Prozent der einst tätigen Mitarbeiter im Gesundheitswesen sind geflüchtet.

12.21 Uhr –  Im besonders schwer vom Coronavirus betroffenen Spanien sind innerhalb von 24 Stunden 832 neue Todesopfer verzeichnet worden. Das teilte das Gesundheitsministerium in Madrid mit. Es ist der höchste Anstieg, der in dem Land bisher registriert wurde. Insgesamt kletterte die Zahl der Opfer seit Freitag auf knapp 5700. Auch die Zahl der Infizierten stieg weiter an und liegt derzeit bei rund 72.000 – etwa 8000 mehr als am Freitag. 

Das in der Nähe von Freemantle in Australien ankernde Kreuzfahrtschiff MS Artania (Foto: Getty Images/P. Kane)

Das in der Nähe von Freemantle in Australien ankernde Kreuzfahrtschiff “MS Artania”

12.13 Uhr – An Bord des vor Australien ankernden deutschen Kreuzfahrtschiffs “MS Artania” besteht bei mindestens 46 Menschen Verdacht auf das Coronavirus. Es handele sich um 30 Passagiere und 16 Crewmitglieder, sagte der Regierungschef des Bundesstaats von Westaustralien, Mark McGowan. Das Schiff befindet sich in Freemantle südlich von Perth. Die meisten der 832 Passagiere sind Deutsche. An Bord sind zudem mehr als 230 Besatzungsmitglieder. Alle Passagiere sollen mit eigens gecharterten Flugzeugen am Sonntag aus Australien ausgeflogen werden. 

11.56 Uhr – Erstmals ist in Mecklenburg-Vorpommern ein Mensch im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Es handle sich um einen 57-jährigen Mann aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim, der Anfang März Skiurlaub in Österreich gemacht habe, teilte das Gesundheitsministerium in Schwerin mit. 

11.39 Uhr – Strafgerichtliche Hauptprozesse können während der Corona-Krise ab sofort für längere Zeit unterbrochen werden. “Strafprozesse mit vielen Beteiligten in den Gerichtssälen können in nächster Zeit kaum stattfinden”, erklärte Bundesjustizministerin Christine Lambrecht. Nach einer vom Bundestag beschlossenen Regelung ist es künftig erlaubt, Hauptverhandlungen für maximal drei Monate und zehn Tage auszusetzen. Bisher konnten solche Prozesse nur höchstens einen Monat lang unterbrochen werden.

Bloßer Humor oder doch eine ernste Warnung? Eine mit Schutzmaske versehene Statue in der iranischen Stadt Täbris (Foto: picture-alliance/AA/Str)

Bloßer Humor oder doch eine ernste Warnung? Eine mit Schutzmaske versehene Statue in der iranischen Stadt Täbris

11.28 Uhr – Im Iran sind weitere 139 Menschen an den Folgen ihrer Coronavirus-Infektion gestorben. Damit ist die Zahl der Todesfälle laut dem Gesundheitsministerium in Teheran auf mehr als 2500 gestiegen. Die Rate der Neuinfektionen kletterte innerhalb von 24 Stunden um 3076, die Gesamtzahl der Infektionsfälle liegt nun bei 35.408.  

11.19 Uhr – Nach Italien wird auch im schwer von der Coronavirus-Pandemie betroffenen Spanien das Militär beim Transport der Leichen helfen. Die Streitkräfte würden wegen der großen Zahl der Toten und des Fehlens verfügbarer Bestattungsinstitute eingesetzt, teilte das Gesundheitsministerium in Madrid mit. Wegen der vielen Todesopfer war zuletzt bereits die dortige Eishalle zum Leichenhaus umfunktioniert worden. 

10.50 Uhr – Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Bürgern für ihre Disziplin bei der Beachtung der Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie gedankt. “Danke – von ganzem Herzen Danke!”, sagte Merkel in einem Audio-Podcast, den sie telefonisch aus ihrer häuslichen Quarantäne verbreitete. Zugleich warnte Merkel aber auch vor Ungeduld hinsichtlich einer Lockerung der angeordneten Schutzmaßnahmen. “Noch geben uns die täglichen Zahlen der Neuinfektionen leider keinen Grund, die Regeln zu lockern.” Derzeit verdoppele sich die Zahl der Neuinfektionen etwa alle fünfeinhalb Tage.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (Foto: Reuters/J. Geron)

EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen: Keine eigenen Anleihen zur milliardenschweren Schuldenaufnahme

10.12 Uhr – In der Corona-Krise plant die Europäische Kommission keine eigenen Anleihen zur milliardenschweren Schuldenaufnahme. Dies stellte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur klar. “Da gibt es ganz klare rechtliche Grenzen, daran arbeiten wir nicht.” Das Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” hatte berichtet, die EU-Kommission wolle Arbeitslosenversicherungen der Mitgliedstaaten mit Zuschüssen in Milliardenhöhe unterstützen und dazu eigene Anleihen an den Finanzmärkten platzieren, einen Vorläufer für Eurobonds. 




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