Corona-Live-Ticker: Bundestag beschließt Nachtragshaushalt | Aktuell Welt | DW

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Das Wichtigste in Kürze:

– Der Bundestag beschließt einen Nachtragshaushalt Höhe von 156 Milliarden Euro

–  Spanien hat nun mehr Corona-Tote als China zu beklagen

– Prinz Charles ist positiv auf Corona getestet worden

Die Meldungen im Einzelnen – Alle Zeiten in MEZ:

 

17.46 Uhr – In den Palästinensergebieten hat es den ersten registrierten Todesfall durch das Coronavirus gegeben. Eine 61-Jährige aus dem Westjordaland sei der Krankheit erlegen, teilte die Autonomiebehörde mit. Derzeit gibt es 62 bestätigte Coronavirus-Fälle im Westjordanland und zwei im Gazastreifen.

17.32 Uhr – In den USA ist die Zahl der Virus-Toten binnen eines Tages drastisch auf 737 gestiegen. Am Dienstag seien es noch 544 Todesfälle gewesen, teilen die Gesundheitsbehörden mit. Mittlerweile seien 54.453 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden, am Vortag seien es noch zehntausend weniger gewesen. Besonders schwer betroffen ist New York City. Gouverneur Andrew Cuomo kündigt Straßensperrungen an.

17.32 Uhr – Der Einzelhändler El Corte Ingles, einer der größten Arbeitgeber Spaniens, kündigt an, vorübergehend 22.000 Mitarbeiter zu entlassen. Die Läden der Kaufhauskette sind landesweit geschlossen.

17.21 Uhr – Bangladeschs Premierminister Scheich Hasina hat alle Bürger aufgerufen, zu Hause zu bleiben. Insbesondere forderte sie Hunderttausende von Bangladeschern auf, die erst vor kurzem ins Land zurückgekehrt sind, sich für 14 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben. Bis zum 4. April werde der gesamte öffentliche Verkehr eingestellt, sagte sie. In dem asiatischen Land gibt es  39 bestätigte Corona-Fälle und fünf Todesfälle.

17.00 Uhr – Auch der zweite Test bei Bundeskanzlerin Angela Merkel auf das Coronavirus ist negativ ausgefallen. Das teilte ein Regierungssprecher in Berlin mit. Merkel arbeitet nach wie vor aus der Quarantäne heraus.

16.44 Uhr – Tunesien hat 59 neue Fälle des Coronavirus bestätigt. Gesundheitsminister Abdelatif el-Mekki teilte mit, dass sich die Gesamtzahl der Erkrankten damit auf 173 erhöht habe. Zur Eindämmung der Pandemie hatte die Regierung eine nächtliche Ausgangssperre verhängt.

16.39 Uhr – In Chile sind erstmals mehr als tausend Infizierte seit Beginn des Corona-Ausbruchs registriert worden. Das Gesundheitsministerium bestätigte insgesamt 1142 Fälle und teilte mit, dass drei Menschen gestorben seien. Das südamerikanische Land meldete 220 neue bestätigte Fälle in den letzten 24 Stunden.

16.33 Uhr – Die Weltbank und der Internationale Währungsfonds (IWF) haben dazu aufgerufen, von den ärmsten Ländern wegen der Coronavirus-Pandemie vorerst keine Schuldenrückzahlung zu verlangen. Die Pandemie werde voraussichtlich “schwerwiegende wirtschaftliche und soziale Konsequenzen” für die ärmsten Länder der Welt haben, erklärten die beiden Finanzinstitutionen in Washington. Alle bilateralen Geldgeber sollten deswegen bis auf Weiteres auf Kredit-Rückzahlungen dieser Länder verzichten.

16.25 Uhr – Der Bundestag hat für die Hilfspakete in der Corona-Krise die Notfallregelung der Schuldenbremse in Kraft gesetzt. Damit ermöglichte er der Bundesregierung, neue Kredite in Höhe von 156 Milliarden Euro aufzunehmen.

16.18 Uhr – Landwirte in Deutschland müssen wegen der Corona-Krise weiter ohne die viele Erntehelfer aus dem Ausland auskommen. Wie das Bundesinnenministerium mitteilte, wird den Saisonarbeitskräften die Einreise im Rahmen der bestehenden Grenzkontrollen “bis auf Weiteres” nicht mehr gestattet. Der Deutsche Bauernverband forderte, der Einreisestopp müsse so kurz wie möglich gehalten werden.

16.14 Uhr – Angesichts des geplanten Notstand-Gesetzes in Ungarn schlagen mehrere EU-Politiker Alarm. Der CDU-Europaabgeordnete Daniel Caspary nannte die Pläne von Ministerpräsident Viktor Orban unerträglich und inakzeptabel. Vor dem Hintergrund der Pandemie will Orban sich quasi unbeschränkte Vollmachten geben lassen. Das Gesetz wird voraussichtlich Anfang nächster Woche beschlossen.

16.06 Uhr – Mehrere Krankenhäuser in Manila nehmen wegen Kapazitätsengpässen keine Covid-19-Patienten mehr auf. Manilas Bürgermeister Isko Moreno kündigte an, das städtische Santa Ana Hospital werde zum speziellen Corona-Krankenhaus erklärt. Nach Angaben des philippinischen Gesundheitsministeriums waren zuletzt 636 Corona-Fälle registriert, doppelt so viele wie vor drei Tagen.

Coronavirus in Philippinen San Juan Slum Frau mit Einkäufen (Getty Images/E. Acayan)

Eine Frau kauft in Manila ein

16.02 Uhr Bundeskanzlerin Angela Merkel und Chinas Präsident Xi Jinping haben sich über eine Zusammenarbeit in der Corona-Krise ausgetauscht. Ein Regierungssprecher in Berlin sagte, Deutschland und China würden sich bei der Bekämpfung der Pandemie weiter abstimmen. Am Donnerstag wollen die Staats- und Regierungschefs der führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) zu einem Video-Sondergipfel zusammenkommen.

15.52 Uhr – Nach Informationen der Vereinten Nationen gibt es weltweit mehr als 16.000 Todesfälle, mehr als 400.000 Menschen haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Unter den betroffenen Ländern seien viele, “die sich aufgrund von Konflikten, Naturkatastrophen und dem Klimawandel bereits in einer humanitären Krise befinden”. Diesen Staaten solle mit dem geplanten Nothilfe-Fonds besonders geholfen werden, heißt es in einer Erklärung.

15.40 Uhr – Angesichts der raschen Ausbreitung der Pandemie hat der Vatikan seine Anweisungen zur Karwoche und zum Osterfest aktualisiert. Demnach sind katholische Priester in den betroffenen Ländern angehalten, die Gottesdienste ohne Anwesenheit von Gläubigen zu feiern. Auch die gemeinsame Feier mehrerer Geistlicher und der Austausch des Friedensgrußes sollen laut dem Dekret unterbleiben.

15.31 Uhr – Die Corona-Pandemie ist nach Einschätzung von UN-Generalsekretär António Guterres eine “Bedrohung für die gesamte Menschheit”. Guterres startete deshalb einen weltweiten UN-Nothilfe-Aufruf zur Bekämpfung des Erregers der Lungenkrankheit Covid-19 in den ärmsten Ländern der Welt. Bis zum Jahresende sollen zwei Milliarden Dollar (1,8 Milliarden Euro) zusammenkommen.

15.06 Uhr – Der Bundestag hat einen Nachtragshaushalt zur Finanzierung der Hilfspakete in der Corona-Krise beschlossen. Vorgesehen sind darin neue Schulden in Höhe von 156 Milliarden Euro. Der Bundesrat muss den Plänen am Freitag noch zustimmen.

Bundestag Abgeordnete applaudieren medizinischen Helfern (picture-alliance/dpa/K. Nietfeld)

Zum Auftakt der Bundestagssitzung: Abgeordnete applaudieren medizinischen Helfern

15.04 Uhr – In Simbabwe haben Ärzte und Krankenschwestern ihre Arbeit ungeachtet der Corona-Krise eingestellt. Als Grund nannten sie einen Mangel an Schutzkleidung für die Behandlung von Covid-19-Patienten. Das südafrikanische Land leidet bereits seit langem an Versorgungsengpässen aller Art und hat offiziell bisher drei Fälle und einen Toten gemeldet.

15.00 Uhr – Die US-Börsen haben nach der Einigung auf ein billionenschweres staatliches Konjunkturpaket abermals zugelegt. Der Dow-Jones-Index kletterte um rund drei Prozent auf 21.415 Punkte. Der Index der Technologiebörse Nasdaq stieg um 1,6 Prozent auf 7520 Punkte.

14.50 Uhr – Die EU-Seuchenschutzbehörde hält es für unwahrscheinlich, dass das Coronavirus im Sommer verschwinden wird. Mit dieser Warnung dämpft das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten Hoffnungen, dass steigende Temperaturen dem Virus den Garaus machen. Frühere Coronaviren waren in den Sommermonaten nicht aufgetreten.

14.43 Uhr – Brasiliens rechtsradikaler Präsident Jair Bolsonaro wirft Regionalregierungen und Bürgermeistern vor, mit Ausgangssperren die Wirtschaft zu zerstören. “Wenn Unternehmen nicht produzieren, werden sie keine Gehälter zahlen”, twittert Bolsonaro. “Wir müssen Geschäfte öffnen und alles tun, um die Gesundheit der Alten zu erhalten.”

14.36 Uhr – Angesichts der Corona-Krise verschiebt der russische Präsident Wladimir Putin die Abstimmung über die Verfassungsreform, die ihm die Möglichkeit geben soll, nach dem Ende seiner laufenden Amtszeit im Jahr 2024 für zwei weitere Amtszeiten zu kandidieren. Das gab Putin in einer TV-Ansprache bekannt. Eigentlich sollten die Wähler 22. April über die Pläne abstimmen. Ansonsten erklärte er die kommende Woche für arbeitsftrei, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen.




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