Corona-Live-Ticker: Coronavirus hält die Welt weiter in Atem | Aktuell Welt | DW

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Alle Zeiten in MEZ

08.32 Uhr  – In Thailand wird in der Corona-Krise das öffentliche Leben weiter eingeschränkt. In Bangkok werden ab diesem Sonntag bis zum 12. April die für die Hauptstadt sehr prägenden Einkaufszentren und die Restaurants geschlossen. Ausgenommen sind Supermärkte und Drogerien. Alle Bildungseinrichtungen und Ausstellungen der Stadt machen dicht. Restaurants dürfen nur noch Essen außer Haus anbieten. In dem südostasiatischen Land wurden 89 neue Virusfälle bestätigt, damit sind es nach Angaben des Gesundheitsministerium insgesamt 411. Der Billigflieger Thai AirAsia kündigte an, alle internationalen Flüge in Thailand vom 22. März bis zum 25. April auszusetzen.

06.35 Uhr – Der weltbekannte Bondi Beach bei Sydney ist von den Behörden gesperrt worden, nachdem sich dort wegen des schönen Herbstwetters in den vergangenen Tagen immer wieder größere Menschenmengen versammelt hatten. “Das machen wir nicht, weil wir die Spaßpolizei sind”, sagte der Polizeiminister von New South Wales. “Hier geht es um Menschenleben”. In Australien, wo es bisher 874 Corona-Infizierte und sieben Todesfälle gibt, sind wegen der Ansteckungsgefahr Versammlungen von mehr als 500 Personen verboten.

05.49 Uhr – In Thailand sind binnen 24 Stunden 89 neue Coronavirus-Infektionen festgestellt worden. Das ist der bislang größte Anstieg an einem Tag, wie die Gesundheitsbehörden mitteilen. Von den bisher 411 Infizierten seien 44 bereits genesen, 366 würden noch behandelt. Zudem gab es einen Todesfall.

05.09 UhrSingapur meldet die beiden ersten Coronavirus-Todesopfer in dem asiatischen Stadtstaat. Dabei handele es sich um eine 75-jährige einheimische Frau und einen 64-jährige Mann aus Indonesien, teilt das Gesundheitsministerium mit. Bislang gibt es in Singapur 385 bestätigte Infektionen.

05:01 Uhr – Auf den Intensivstationen auch in Deutschland werden immer öfter junge mit dem Coronavirus infizierte Patienten behandelt. Das habe sich in Italien gezeigt – und “das ist ein Bild, das sich auch in Deutschland ergibt”, sagte der Chefarzt Clemens Wendtner von der Klinik für Infektiologie in der München Klinik Schwabing. “Die jüngsten symptomatischen Covid-19-Patienten waren Anfang 20 Jahre alt. Insgesamt sehen wir das ganze demografische Altersspektrum, egal ob auf Normalstation oder Intensivstation.” 

Deutschland Bonn Coronavirus (DW/Z. Ilic)

Viele Jugendliche halten sich noch immer nicht an den Mindestabstand von 1,5 Metern – wie hier in einem Park in Bonn

05.00 Uhr – Seit Mitternacht Ortszeit haben die USA ihre Grenzen zu Mexiko und Kanada weitgehend für den Personenverkehr geschlossen. Es betrifft alle nicht notwendigen Reisen. Die Regelung soll 30 Tage in Kraft bleiben und dann überprüft werden. Der Austausch von Waren ist nach Angaben von US-Präsident Donald Trump nicht betroffen. 

04.31 UhrKolumbien verhängt im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus eine knapp dreiwöchige Ausgangssperre. Die Einschränkung der Bewegungsfreiheit trete am Dienstagnacht in Kraft und solle bis zum 13. April dauern, kündigt Präsident Ivan Duque an. In dem südamerikanischen Land sind bislang 158 Infektionsfälle bestätigt.

04.10 Uhr – Die Verhandlungen im US-Kongress mit Vertretern der Regierung von Präsident Donald Trump über ein Konjunkturprogramm im Kampf gegen die Corona-Krise in Höhe von einer Billion Dollar sind auf Samstag vertagt worden.

2.34 UhrSüdkorea hat 147 neue Infektionen mit dem Coronavirus registriert, wie die zuständige Gesundheitsbehörde miteilt. Damit legte zwar die Zahl der Ansteckungen am Freitag wieder auf über die Marke von 100 zu, nachdem am Donnerstag nur 87 Fälle gemeldet worden waren. Der grundsätzliche Abwärtstrend seit dem Höhepunkt mit 909 Neuinfektionen am 29. Februar hält aber an. Insgesamt sind in Südkorea nun 8799 Infektionsfälle bestätigt.

02.20 UhrVolkswagen wird seine Werke in den mexikanischen Bundesstaaten Puebla und Guanajuato wegen der Coronavirus-Pandemie vorübergehend schließen. Dies geschehe aus Gründen des Gesundheitsschutzes, kündigt die Mexiko-Sparte des Wolfsburger Autobauers an. Die Maßnahme gelte vom 30. März bis zum 12. April, hieß es. Auch in Argentinien stellt VW seine Produktion vorübergehend ein. An den beiden argentinischen Standorten in General Pacheco nahe Buenos Aires und in Córdoba werde bis zum 31. März nicht mehr gearbeitet, teilte das Unternehmen mit. Volkswagen hatte bereits am Dienstag angekündigt, die meisten deutschen und europäischen Werke zunächst für zwei bis drei Wochen stillzulegen, weil absehbar sei, dass die Lieferketten wegen der Virus-Ausbreitung reißen.

Volkswagen in Argentinien Arbeiter (picture alliance/dpa Fotografia)

Im VW-Werk im argentinischen Córdoba werden die Bänder erstmal stillstehen

02.07 UhrParaguay hat den ersten Todesfall in dem südamerikanischen Land infolge der Coronavirus-Pandemie gemeldet. Präsident Mario Abdo verlängerte kurz zuvor eine bereits angekündigte Quarantäne-Verordnung bis zum 12. April und forderte für eine Woche eine Politik der sozialen Isolation. Die Gesundheitsbehörden haben bisher 18 Infektionsfälle verzeichnet.

02.02 Uhr – Zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus schließt Kuba für einen Monat seine Grenzen für Besucher aus dem Ausland. Die Maßnahme gelte ab Dienstag, kündigt Präsident Miguel Diaz-Canel an. Kubaner und ausländische Einwohner dürften weiterhin einreisen, müssten aber für 14 Tage in Quarantäne. Der Handel soll aufrecht erhalten werden und ausländische Besucher könnten in ihre Heimat zurückkehren. Kuba ist eines der letzten Länder in der Region, das eine Grenzschließung verhängt, während das Virus sich in Lateinamerika und der Karibik zunehmend ausbreitet. Die Zahl der bestätigten Infektionen in Kuba stieg auf 21, bei zehn handelt es sich um Ausländer.

01.31 UhrChina meldet den dritten Tag in Folge keine neue Ansteckung mit dem Coronavirus im Inland. Allerdings nahm die Zahl der Infizierten, die aus dem Ausland eingereist sind, um 41 zu, wie die Nationale Gesundheitskommission mitteilt. Sie sei damit auf 269 gestiegen. Mit 14 neu eingeschleppten Fällen habe es die meisten in Peking gegeben. Damit stieg die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen in China auf 81.008. Die Zahl der Todesfälle legte um sieben auf 3255 zu. Alle neuen Todesfälle seien in der Provinz Hubei registriert worden, dem Zentrum des Virus-Ausbruchs in China.

as/nob (dpa, rtr, afp, ap)

 




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