Corona-Live-Ticker: Die ganze Welt im Kampf gegen Covid-19 | Aktuell Welt | DW

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Alle Zeiten in MEZ

14.45 Uhr – Immer mehr Kriminelle nutzen nach Angaben der britischen Polizei die Corona-Pandemie für ihre Machenschaften aus. So würden Apps und Webseiten zu dem neuartigen Erreger angeboten, die nur das Ziel hätten, an persönliche Daten und finanzielle Informationen heranzukommen, warnte die Polizeibehörde National Crime Agency (NCA) in London. Es gibt den Ermittlern zufolge auch Berichte über Betrüger, die sich als Gesundheitsbeamte ausgeben.

14.41 Uhr – In Rumänien sind erstmals Menschen an den Folgen einer Infektion mit dem neuen Coronavirus gestorben. Bei den zwei Patienten, deren Tod die Behörden bestätigten, handelt es sich um ältere Männer mit Vorerkrankungen. Von Samstag bis Sonntag stieg die Zahl der mit dem Virus Sars-CoV-2 infizierten Menschen in Rumänien um 66 auf 433 Fälle. Am Sonntagabend sollen nächtliche Ausgangssperren und weitere Einschränkungen der Bewegungsfreiheit in Kraft treten.

14.34 Uhr – Auch die Schweizer Kantone Jura, Basel-Stadt und Basel-Land wollen Frankreich jetzt bei der Versorgung mit Schwerst-Corona-Kranken helfen. Es habe eine entsprechende Anfrage aus Frankreich gegeben. Derzeit habe man noch genügend Kapazitäten, um Patienten aus Frankreich zu versorgen.

14.30 Uhr – In den Niederlanden steigt die Zahl Corona-Infizierten binnen Tagesfrist um 573 auf 4204 Fälle. Die Zahl der dem Virus erlegenen Menschen erhöht sich um 43 auf 179, teilen die Gesundheitsbehörden mit.

14.16 Uhr – Der palästinensische Regierungschef Mohammed Schtaje hat eine weitgehende Ausgangssperre im Westjordanland verkündet. Die Maßnahme sollte am Abend in Kraft treten und zunächst 14 Tage lang gelten, teilte er mit. Ausnahmen seien etwa Lebensmitteleinkäufe und Arztbesuche. Banken und Apotheken sollten auch geöffnet bleiben. Im Westjordanland gibt es nach Angaben des Gesundheitsministeriums bisher 57 bekannte Infektionsfälle mit dem Coronavirus. Todesfälle wurden bisher nicht bekannt.

13:48 Uhr – Venezuela trifft die Corona-Pandemie schwer. Seife ist Mangelware, Desinfektionsmittel erst recht – und selbst den Kliniken fehlt es an Wasser.

13:36 Uhr –  In Tunesien müssen sich alle Bürger wegen des Coronavirus zu Hause in Isolation begeben. Ministerpräsident Elyes Fakhfakh sagte, alle Berufstätigen, die nicht zwingend gebraucht würden, sollten bis zum 4. April zuhause bleiben. “Viel Weisheit, Verantwortung und Disziplin” seien nötig. Der Staat werde gefährdete Unternehmen und entlassene Arbeiter finanziell unterstützen und für Bankkredite Aufschub gewähren. Die Zahlungen für Strom, Wasser und Telefon würden zwei Monate ausgesetzt.

14.19 Uhr – Zum Weltwassertag am heutigen Sonntag schlägt das UN-Kinderhilfwerk Unicef Alarm: Nach aktuellen Schätzungen der Vereinten Nationen haben 40 Prozent der Weltbevölkerung, also rund drei Milliarden Menschen, zu Hause keine Möglichkeit, sich die Hände mit Wasser und Seife zu waschen. Auch der am Sonntag veröffentlichte Weltwasserbericht der UNO beklagt, dass der Zugang zu sauberem Trinkwasser für Milliarden Menschen weltweit gefährdet sei. Gerade in Zeiten der weltweiten Corona-Krise sei dies katastrophal, erklärte Christian Schneider, Geschäftsführer von Unicef Deutschland.

UN-Weltwassertag 22.03.2018 (Getty Images/AFP/M. Abdiwahab)

Auch dieses Mädchen aus Somalia muss weit laufen, um zum nächstgelegenen Brunnen zu gelangen

12.40 Uhr – Die tschechischen Grenzen sollen wegen der Coronavirus-Gefahr “viele Monate” für Ein- und Ausreisende geschlossen bleiben, mindestens aber ein halbes Jahr. Das sagte der Leiter des tschechischen Coronavirus-Krisenstabs, der Epidemiologe Roman Prymula, im Fernsehsender “Prima”. Ausländer dürfen ausreisen, aber nicht wieder einreisen. Ausnahmen gelten für grenznahe Berufspendler, die in Sachsen, Bayern und Österreich arbeiten. 

12.30 Uhr – Nach Baden-Württemberg will auch das Saarland schwerstkranke COVID-19-Patienten aus der von der Pandemie stark betroffenen französischen Nachbarregion Grand Est aufnehmen. Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans habe dies dem französischen Regionalratspräsidenten Jean Rottner in einem Telefonat angeboten, teilt die Staatskanzlei in Saarbrücken mit. Es gehe um Notfall-Patienten, die dringend auf Beatmung angewiesen seien. “Wir gewinnen den Kampf gegen das Virus nur gemeinsam”, erklärt Hans.

12.19 Uhr – Die Bundesregierung ringt nach Angaben aus Koalitionskreisen um die Voraussetzungen für die geplanten 50-Milliarden-Euro Hilfen. Es sei noch nicht entschieden, ob die Hilfen für Kleinselbständige bis zehn Mitarbeiter gewährt werden sollten, oder ob man eine höhere Schwelle wähle, heißt es. Außerdem sei nicht klar, ob der Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) für Firmen ab 2000 Mitarbeitern gelten solle oder ob ein niedrigerer Wert bestimmt werden solle. Es könnte am Ende eine Reihe von Unternehmen geben, die weder von dem einen noch dem anderen Programm profitieren.

12.15 Uhr  – In Spanien wächst die Zahl der Corona-Toten unvermindert schnell. Am Sonntag wurden 1720 Todesopfer gemeldet, fast 400 mehr als bis zum Vortag – als der Zuwachs gut 300 betragen hatte. Die Zahl der insgesamt bestätigten Infektionsfälle stieg weiter auf 28.572 von 24.926 am Vortag.

12.10 Uhr Frankreichs Präsident Emmanuel Macron droht Großbritannien nach einem Zeitungsbericht mit einer Grenzschließung. Hintergrund sei die Unzufriedenheit damit, dass die britische Seite weniger drastische Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus ergriffen habe, schreibt die französische Zeitung “Liberation”. Macron und der britische Premierminister Boris Johnson hatten am Freitag miteinander telefoniert. Ähnliche Debatten über Grenzschließungen gab es in den vergangenen Tagen auch zwischen EU-Staaten.

11.59 Uhr – Die Bundesregierung plant Verbesserungen beim KfW-Sonderprogramm für mittelständische und große Unternehmen. Vor allem solle die Haftungsfreistellung bei den Betriebsmitteln für kleine und mittlere Unternehmen von 80 auf 90 Prozent erhöht werden, erfährt Reuters aus Regierungskreisen. Dies soll die Bonität von Unternehmen verbessern und es Banken erleichtern, Darlehen zu geben. Details würden derzeit finalisiert, heißt es weiter.

Logo der Kreditanstalt für Wiederaufbau (AP)

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau soll noch mehr Kredite für in Not geratene Betriebe vergeben

11.55 Uhr – Die Bundesregierung hat einem Bericht zufolge bei Autobauern angefragt, ob sie medizinische Ausrüstung herstellen können. Die Entscheidung darüber liege bei den Firmen, zitiert die Agentur “Bloomberg” das Bundeswirtschaftsministerium. Über solche Sonderproduktionen wird seit einigen Tagen diskutiert, unter anderem sprechen General Motors (GM) und Ford mit der US-Regierung über die Produktion von Beatmungsgeräten.

11.50 Uhr – Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnt Regierungen davor, im Kampf gegen das Coronavirus vor allem auf die Einschränkung des gesellschaftlichen Lebens zu setzen. “Worauf wir uns wirklich konzentrieren müsse ist es, die Kranken mit Infektionen zu finden und sie zu isolieren”, sagt der WHO-Experte Mike Ryan in der BBC. “Die Gefahr mit den Ausgangsbeschränkungen ist: Wenn wir keine starken Gesundheitsmaßnahmen beschließen, droht sich der Virus wieder zu verbreiten, wenn die Bewegungseinschränkungen wieder aufgehoben werden”, warnt er.

11.32 Uhr – In den USA schnellte die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten binnen nur einer Woche um mehr als das Zehnfache auf mehr als 26.000 Fälle in die Höhe. Diese Zahlen gibt die amerikanische Johns Hopkins Universität an. Fast ein Viertel der US-Bevölkerung, 80 Millionen von 330 Millionen Einwohnern, sind inzwischen von mehr oder weniger harschen Ausgangssperren betroffen. Solche Einschränkungen gab es in Kalifornien, Illinois, New York, New Jersey und Connecticut.

11.10 UhrVizekanzler Olaf Scholz sieht eine Ausgangssperre in Deutschland kritisch. “Gerade in der gegenwärtigen Situation haben alle ein Bedürfnis nach frischer Luft”, sagt der SPD-Politiker der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”. “Ich zumindest hoffe, dass uns der Gang in die Natur nicht verwehrt wird. In einer Zeit, in der die meisten Freizeitbeschäftigungen wegfallen”, sagt der Finanzminister vor der Telefonschalte der Bundesregierung mit den Ministerpräsidenten. Es gehe jetzt nicht um Gesten, sondern Maßnahmen, die helfen.

10.10 Uhr – Eine ungebremste Ausbreitung des Virus in Großbritannien würde nach den Worten von Premierminister Boris Johnson das staatliche Gesundheitssystem NHS überfordern. “Wenn wir nicht zusammenarbeiten, wenn wir nicht die heldenhafte und gemeinsame nationale Leistung vollbringen, die Ausbreitung zu verlangsamen – dann ist es nur zu wahrscheinlich, das unser NHS in ähnlicher Weise überfordert wird”, sagte Johnson mehreren Sonntagszeitungen zufolge mit Verweis auf die Lage in Italien. “Wir sind nur Wochen – zwei oder drei – hinter Italien”, fügte er hinzu.

09.05 Uhr – In Deutschland hat sich der Anstieg der Infektionen und Todesfälle durch das Virus verlangsamt. Das Robert-Koch-Institut meldete am Sonntag 18.610 Infizierte, das waren 1948 mehr als am Vortag. Am Samstag war die Zahl der Krankheitsfälle noch um 2705 gewachsen. Die Zahl der Toten nannte das Institut am Sonntag mit 55, verglichen mit einem für den Samstag gemeldeten Anstieg um 15 auf 46. Dazu teilte das Institut noch mit, ein Patient sei am Samstag fälschlicherweise als verstorben gemeldet worden.

as/hf (dpa, afp, rtr)

 




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