Corona-Live-Ticker: Die Olympischen Spiele werden verschoben | Aktuell Welt | DW

0
77
Werbebanner


Das Wichtigste in Kürze:

  • Immer mehr Staaten verhängen Ausgangssperren
  • WHO sieht “erste Hoffnungszeichen” für Italien
  • In der chinesischen Provinz Hubai wurde die Quarantäne weitgehend aufgehoben

 

Die Meldungen im Einzelnen – Alle Zeiten in MEZ:

14.01 Uhr – Die Olympischen Spiele in Tokio erden um ein Jahr verschoben. Nach Japans Premier Shinzo Abe teilte auch das Internationale Olympische Komiztee IOC mit, dass die Spiel erst 2021 stattfinden werden-. Nach Angaben des Gouverneurs von Tokio sollen sie trotzdem “Tokio 2020” heißen.

13.57 Uhr – Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus schränkt Polen die Bewegungsfreiheit weiter ein. Ansammlungen von mehr als zwei Personen seien verboten, sagte Ministerpräsident Mateusz Morawiecki in Warschau. Die Regelungen sollen ab sofort bis zum 11. April gelten.

13.41 Uhr – Auch in Südafrika breitet sich das Coronavirus weiter rasch aus. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen habe sich um mehr als 150 neue Fälle auf 554 erhöht, teilte die Regierung mit. Südafrika ist das am stärksten von der Pandemie betroffene Land in Afrika. Am Montag hatte Präsident Cyril Ramaphosa eine dreiwöchige Ausgangssperre angeordnet, die am Donnerstag beginnen soll.

13.26 Uhr – Japan bittet um die Verschiebung der Olympische Spiele um ein Jahr. Eine entsprechende Bitte richtete Premierminister Shinzo Abe an das IOC. Abe teilte mit, IOC-Chef Thomas. Bach habe bereits “zu 100 Prozent” zustimmend reagiert. Die Olympischen Sommerspiele sind in Friedenszeiten noch nie ausgefallen oder verschoben worden. Zuletzt hatte es während des Zweiten Weltkrieges 1940 und 1944 keine Spiele gegeben. 

13:11 Uhr – In Italien schließen demnächst die ersten Tankstellen. Das kündigen die Betreiberverbände an. Zur Begründung geben die Verbände vor dem Hintergrund der Pandemie an, es sei unmöglich geworden, den Betrieb aufrecht zu halten ohne die Gesundheit zu gefährden.

12:55 Uhr – Die Knappheit von Desinfektionsmitteln hat in Rumänien zu einer neuen Betrugsmethode geführt. Mehrere Verdächtige haben nach Polizeiangaben versucht, Reinigungsmittel für Windschutzscheiben fälschlich als medizinischen Alkohol zu verkaufen. In Rumänien sind bisher acht Menschen nach einer Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2 gestorben. Die Zahl der Infizierten stieg seit Montag um 186 Fälle auf 762. 

12:47 Uhr – In Japan deutet sich eine Verschiebung der Olympischen Spiele an. Nach Medienberichten sprach sich Premierminister Shinzo Abe dafür aus, die Spiele 2021 stattfinden zu lassen. Das IOC Exekutivkomitee kündigte für diesen Dienstag eine Dringlichkeitssitzung an.

12.39 Uhr – Australien weitet die Einschränkungen des öffentlichen Zusammenlebens aus. Premierminister Scott Morrison kündigt an, dass die Zahl der Teilnehmer an Hochzeiten, Beerdigungen und Zusammenkünften im Freien begrenzt wird, um die Ansteckungsgefahr einzudämmen.

12.25 Uhr – Die ägyptische Regierung kündigt eine zweiwöchige nächtliche Ausgangssperre an. Zwischen 19 und 6 Uhr müssten die Menschen zu Hause bleiben, sagte Ministerpräsident Moustafa Madbouly. 

12.17 Uhr – Die Anleger an Europas Börsen fassen wieder etwas Mut. Die wichtigsten Aktienindizes zogen stark an und erholten sich damit ein wenig von den jüngsten Verlusten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stieg um 6,17 Prozent, der Londoner FTSE 100 notierte 3,94 Prozent höher und der DAX gewann bis zu 6,3 Prozent.

11.48 Uhr – In Spanien wächst die Zahl der Virustoten innerhalb von Tagesfrist um mehr als 500 auf knapp 2700. Die Zahl der Infizierten stieg nach Angaben der Gesundheitsbehörden von 33.089 auf 39.673.

11.17 Uhr – Europa und die USA sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO jetzt das Zentrum der Coronavirus-Pandemie. 85 Prozent der neuen Infektionsfälle in den vergangenen 24 Stunden seien in Europa oder den USA gemeldet worden, sagt eine Sprecherin. Die WHO erwarte, dass die Zahl der Toten von derzeit 14.510 “erheblich” steigen werde. In Italien sieht die WHO sieht erste Hoffnungszeichen, dass die strikten Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus Wirkung zeigen.

 11.05 Uhr – Die Zahl der Corona-Toten im Iran hat sich nach Angaben des Gesundheitsministeriums innerhalb eines Tages um 122 auf 1934 erhöht. Die Zahl der bestätigten Infektionen stieg demnach um 1762 auf 24.811

Japan Desinfektion der Hände (Getty Images/AFP/P. Fong)

Desinfektion: eine wichtige Maßnahme gegen das Virus – wie hier in Japan

10.55 Uhr  – Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus hat jetzt auch Zypern weitreichende Maßnahmen verhängt, die den Ausgang der Bürger beschränken. Die Menschen dürfen nur noch das Haus verlassen, um Lebensmittel einzukaufen, zum Arzt, zur Apotheke oder zum Sport zu gehen sowie den Hund auszuführen. Auch zur Arbeit, soweit sie nicht von zuhause aus erledigt werden kann, dürfe das Haus verlassen werden. Bislang wurden im Süden der Republik Zypern 116 Corona-Infektionen diagnostiziert. Ein Mensch starb daran. In der nur von der Türkei anerkannten Türkischen Republik Nordzypern (KKTC) sind bislang nach offiziellen Angaben 40 Menschen am Coronavirus erkrankt.

10.50 Uhr – Indien hat seine Ausgangssperren ausgeweitet – und zwar auf 32 der 36 Bundesstaaten und Bundesterritorien. Das teilte die Regierung auf Twitter mit. Aus nahezu allen Landesteilen seien Infektionen gemeldet worden, hieß es zur Begründung. Damit sind nun mindestens eine Milliarde Menschen von den Maßnahmen betroffen. In den übrigen Staaten gelten zunächst nur teilweise Einschränkungen. Bisher wurden 482 Menschen in Indien nach Angaben des Gesundheitsministeriums positiv auf das Coronavirus getestet, 75 allein binnen der vergangenen 24 Stunden. Neun Menschen sind bereits an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben.

10.46 Uhr – Nordrhein-Westfalen will zehn Corona-Patienten aus Italien  zur Behandlung in Krankenhäusern aufnehmen.  Ministerpräsident Armin Laschet, sagte, man brauche “eine grenzenlose Solidarität in Europa”. Außerdem gab er bekannt, dass die Grenzen zu den Niederlanden und Belgien offen bleiben soll.

10.17 Uhr – In Deutschland hat es beim Einkauf dringend benötigter Schutzmasken durch die Bundeswehr eine schwere Panne gegeben.Sechs Millionen bestellte Masken der Schutzstufe FFP2 seien auf einem Flughafen in Kenia “spurlos verschwunden”, bestätigte eine Sprecherin des Bundesverteidigungsministeriums einen entsprechenden Bericht des Nachrichtenmagazins “Der Spiegel”.

10.04 Uhr – Laos meldet die ersten zwei Ansteckungen. Betroffen seien ein Hotel-Angestellter und eine Fremdenführerin, berichtet das staatliche Medium MCOT unter Berufung auf das Gesundheitsministerium.

9.45 UhrThailand  verhängt ab Donnerstag den Ausnahmezustand. Das gab der Premierminister, General Prayut Chan-o-cha, in einer Fernsehansprache bekannt. Im Zuge der Maßnahmen würden die Menschen aufgefordert, zu Hause zu bleiben. Gelten sollten die Regelungen in Gebieten, in denen die Gefahr einer Ausbreitung des Coronavirus besteht. Weitere Maßnahmen würden am Donnerstag bekanntgegeben. Das südostasiatische Land hat das öffentliche Leben bereits deutlich eingeschränkt. In Bangkok sind bis zum 12. April Einkaufszentren und Restaurants geschlossen. Auch alle Bildungseinrichtungen und Ausstellungen der Stadt sind zu. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Montag stieg die Zahl der bekannten Corona-Infektionen thailandweit 721.

9.40 UhrRussland verstärkt seine Hilfe für Italien. Drei weitere Frachtmaschinen hätten Ausrüstung zur Diagnose und Desinfektion nach Rom geliefert, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Außer Russland sind weitere Staaten in Italien engagiert, um das dortige Gesundheitssystem vor dem Kollaps zu bewahren. Unter anderem haben China und Kuba Ärzte geschickt. Kliniken in Deutschland und in der Schweiz nehmen Patienten aus Italien auf. Mit rund 64.000 gemeldeten Infektionen und mehr als 6000 Toten ist Italien in Europa das am stärksten von der Corona-Pandemie betroffene Land.

9.13 Uhr– Am deutschen Aktienmarkt beruhigt sich die Lage weiter. Der DAX stieg zur Eröffnungum fast sechs Prozent auf mehr als 9200 Punkte. Mut macht den Anlegern offenbar die Aussicht auf weitere Geldspritzen der US-Notenbank und Anzeichen für eine Entspannung der Corona-Krise in China und Italien.

8.54 Uhr – In Frankreich ist der Saxofonist und Afro-Jazz-Star Manu Dibango  an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Er wurde 86 Jahre alt. Dibango starb nach Angaben seines Verlegers am frühen Dienstagmorgen in einem Krankenhaus bei Paris. Der in Kamerun geborene Dibango ist der erste weltweit bekannte Prominente, der an den Folgen des Coronavirus gestorben ist.




Dieser Beitrag ist ein öffentlicher RSS Feed. Sie finden den Original Post unter folgender Quelle (Website) .

Krypto-Nachrichten ist ein RSS-Nachrichtendienst und distanziert sich vor Falschmeldungen oder Irreführung. Unser Nachrichtenportal soll lediglich zum Informationsaustausch genutzt werden.

Werbebanner

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

neun − 9 =