Corona-Live-Ticker: Esper verweigert Evakuierung von US-Flugzeugträger | Aktuell Welt | DW

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6.25 Uhr – In Deutschland ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) die Zahl der bestätigten Infektionen auf 67.366 gestiegen. Insgesamt seien bislang 732 Menschen infolge einer Ansteckung mit dem Coronavirus gestorben. Im Vergleich zum Vortag wurden 5453 Neuinfektionen gemeldet. Die Zahl der Todesopfer stieg um 149.

5.41 Uhr – Trotz Alarms durch den Kapitän eines US-Flugzeugträgers, auf dem sich das Coronavirus ausgebreitet hat, hat Verteidigungsminister Mark Esper die Evakuierung des Schiffs verweigert. Der Punkt, an dem die “USS Theodore Roosevelt” evakuiert werden müsse, sei nicht erreicht, sagte Esper im US-Sender CBS. Stattdessen würden zusätzliches medizinisches Personal und weitere Test-Sets auf das Schiff geschickt. Niemand auf dem Flugzeugträger sei “ernsthaft krank”, betonte Esper. Kapitän Brett Crozier hatte hingegen in einem Brief Alarm geschlagen und um die Evakuierung des Schiffs mit mehr als 4000 Besatzungsmitgliedern gebeten. 

Brasiliens Staatschef Jair Bolsonaro: Das Virus ist eine Realität (Foto: Reuters/U. Marcelino)

Brasiliens Staatschef Jair Bolsonaro: “Das Virus ist eine Realität”

5.35 Uhr –  Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hat seinen Ton im Hinblick auf das Coronavirus geändert, nachdem er es wochenlang heruntergespielt und Einschränkungen des öffentlichen Lebens kritisiert hatte. “Das Virus ist eine Realität. Wir stehen vor einer der größten Herausforderungen unserer Generation”, sagte Bolsonaro in einer Fernsehansprache – der vierten zur Corona-Krise, in der er sich ungewohnt empathisch gab. Erneut betonte der Staatschef, dass er sich Sorgen um das Leben und auch um den Erhalt der Arbeitsplätze mache. Das Mittel gegen die Pandemie könne jedoch nicht schlimmer sein als deren Auswirkungen. 

5.17 Uhr Kalifornien will wegen der Corona-Krise vorzeitig bis zu 3500 Häftlinge aus den Gefängnissen entlassen. Nach Mitteilung der Gefängnisbehörde haben sich nachweislich vier Insassen und 25 Angestellte mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert. Zur Entlastung der Anstalten wolle man unter anderem Inhaftierte mit geringen Reststrafen auf Bewährung freilassen. Ausgenommen seien Gefangene, die wegen Gewaltverbrechen, häuslicher Gewalt oder Sexualstraftaten einsäßen. Mit mehr als 120.000 Insassen sind die Gefängnisse in dem US-Westküstenstaat stark überfüllt.

ml/sti (afp, ap, dpa, rtr, epd, kna, sid) 




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