Corona-Live-Ticker: Mehr als 10.000 Tote weltweit | Aktuell Welt | DW

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Das Wichtigste in Kürze:

– Die EU-Kommission kündigt die Aussetzung der Defizitregeln an

– Immer mehr deutsche Bundesländer schränken die Bewegungsfreiheit ein

– Weltweit sind mehr als 10.000 Menschen an dem Virus gestorben

 

Die Meldungen im Einzelnen – alle Zeiten in MEZ

18:41 Uhr – Die deutschen Autohersteller und weitere Unternehmen wollen mehrere Hunderttausend dringend benötigte Atemschutzmasken bereitstellen. Die Masken, die teils in der jetzt ruhenden Produktion eingesetzt worden wären und aus eigenen Beständen stammen, sollen Kliniken, Arztpraxen, Gesundheitsämtern und städtischen Behörden zur Verfügung gestellt werden. VW will mit 3D-Druckern zudem Medizintechnik-Teile etwa für Beatmungsgeräte fertigen.

18:28 Uhr – US-Präsident Donald Trump hat im Kampf gegen das Coronavirus ein Gesetz aus Kriegszeiten wieder in Kraft gesetzt. Der Defense Production Act stattet ihn mit weitreichenden Befugnissen aus, im Interesse der nationalen Sicherheit in die Privatwirtschaft eingreifen zu dürfen. Die US-Regierung kann damit etwa die Produktion von Atemmasken, Beatmungsgeräten, Ventilatoren und anderem Equipment beschleunigen.

18:20 Uhr – In Italien haben die Behörden in nur einem Tag rund 600 neue Corona-Tote registriert. Damit stieg die Zahl der Todesopfer der Virus-Pandemie auf 4032. Das teilte der Zivilschutz in Rom am Freitag mit. In dem Land gibt es inzwischen rund 47.000 nachweislich infizierte Menschen. Damit kamen im Vergleich zum Vortag erneut Tausende Infektionen hinzu

18:17 Uhr – Der britische Premierminister Boris Johnson hat die Schließung aller Pubs, Bars, Kinos und Sportstudios angekündigt. Er appellierte dringend an die Briten, zu Hause zu bleiben.  Es sei vollkommen klar, dass soziale Zusammenkünfte um 75 Prozent reduziert werden müssten. Am Freitag konnte erstmals ein Krankenhaus in London nicht mehr alle mit dem Virus infizierten Patienten aufnehmen. 

17:59 Uhr – Wegen der Corona-Krise will die EU-Kommission in einem nie dagewesenen Schritt die europäischen Regeln für Haushaltsdefizite der Mitgliedstaaten bis auf Weiteres aussetzen. Erstmalig aktiviere die Behörde “die allgemeine Ausweichklausel” im EU-Stabilitätspakt, sagte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. “Der Schritt bedeutet, dass nationale Regierungen so viel Liquidität wie nötig in die Wirtschaft pumpen können”

17:41 Uhr – US-Präsident Donald Trump erklärt, er erwäge derzeit keine Ausgangssperre. Er glaube auch nicht, dass eine Ausgangssperre jemals nötig sein werde.

17:37 Uhr – Nur einen Tag, nachdem der Brexit-Chefunterhändler der EU seine Corona-Infektion bekanntgegeben hat, hat sich auch sein britischer Gesprächspartner in heimische Quarantäne begeben. Der britische Brexit-Verhandlungsführer David Frost habe “leichte Symptome” einer Infektion, sagte ein Sprecher von Premierminister Boris Johnson. Am Donnerstag hatte EU-Chefunterhändler Michel Barnier mitgeteilt, er sei positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. 

17:31 Uhr – Präsident Kais Saied  verkündet eine Ausweitung der landesweiten Ausgangsbeschränkung in Tunesien, die bislang nur nachts galt. Zudem wurde der Verkehr zwischen den Städten weitgehend untersagt.

Tunesien Tunis | Coronavirus | leere Straße (picture-alliance/Xinhua News Agency/A. Ezzine)

Leere Straßen in der tunesischen Hauptstadt Tunis

17:25 Uhr – Die USA schließen wegen der Ausbreitung des Coronavirus ihre gemeinsame Grenze mit Mexiko weitestgehend für den Personenverkehr. Der Austausch von Waren sei davon jedoch nicht betroffen, sagte Außenminister Mike Pompeo. Die neue Regelung gelte ab Mitternacht Ortszeit. Die Grenze zu Mexiko ist rund 3200 Kilometer lang. Täglich überqueren sie mehr als eine Million Menschen und Hunderttausende Fahrzeuge. Die Regelung sei die gleiche wie für die nördliche Grenze mit Kanada und werde zunächst für 30 Tage gelten, sagte US-Präsident Donald Trump.

16:59 Uhr – Hunderte unbegleitete Minderjährige müssen wegen der Corona-Krise länger als zunächst geplant in den Flüchtlingslagern der griechischen Inseln ausharren. Ein Sprecher der EU-Kommission begründete das damit, dass  sichergestellt werden müsse, dass niemand reise, der bereits infiziert sei. Mehrere EU-Staaten, darunter Deutschland, hatten zugesagt, Griechenland mindestens 1600 unbegleitete Kinder und andere Migranten aus den Flüchtlingscamps auf den Ägäis-Inseln aufzunehmen.

16:40 Uhr Beim Versuch, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, entlässt Norwegen Strafgefangene. In den vergangenen Tagen seien 126 Häftlinge vorzeitig auf freien fuß gesetzt worden, weitere sollen demnächst freikommen. Es gehe darum, Doppelbelegungen in Zellen zu vermeiden, sagte ein Sprecher der Justizbehörden.

16:34 Uhr – Das Europäische Parlament geht nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wegen der Pandemie zu einem elektronischen Abstimmungsverfahren über. Die Entscheidung erlaubt auch abwesenden Abgeordneten die Abstimmung. Zunächst soll bis Ende Juli so verfahren werden. Viele Abgeordnete können wegen der Ansteckungsgefahr und weiterer Einschränkungen infolge von Covid-19 derzeit nicht nach Brüssel oder Straßburg reisen.

16:16 Uhr – Trotz der Ausbreitung des Coronavirus hält Guineas Präsident Alpha Condé an einer umstrittenen Abstimmung über die Verlängerung seiner Amtszeit fest. An diesem Sonntag sollen die Bewohner des westafrikanischen Staats ein neues Parlament wählen und zugleich darüber abstimmen, ob der 82-Jährige für eine dritte Amtszeit antreten darf. Condé regiert das Land seit 2010. Die Opposition protestiert seit Monaten gegen das Vorhaben.

16:06 Uhr – Der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Christoph Unger, erwartet keine Einschränkung bei der Versorgung. Das sagte er in einem Interview der Deutschen Welle. Zu Hamsterkäufen gebe es keinen Anlass. Unger sagte, das Bundesamt empfehle “schon seit Jahren einen gewissen Notvorrat zu Hause zu haben, aber 50 Kilo Mehl oder dutzende Packungen Toilettenpapier” seien “vollkommen unnötig und unsolidarisch”.

15:56 Uhr – In Spanien ist die Zahl der Infizierten auf knapp 20.000 gestiegen – 16 Prozent mehr als noch gestern. Mehr als 1000 Menschen seien bereits an Covid-19 gestorben, sagte der Leiter der Behörde für Gesundheitliche Notfälle. Die Verwaltung von Madrid kündigte an, das Messegelände Ifema am Stadtrand in ein provisorisches Krankenhaus mit 5500 Betten umzufunktionieren. Dort könnten auch Intensivpatienten betreut werden. Im Nachbarland Portugal kletterte die Zahl der bestätigten Fälle auf mehr als 1000 – ein Anstieg von 29 Prozent innerhalb von 24 Stunden. Bislang starben sechs Menschen infolge des Virus.

15:44 Uhr – Im Kampf gegen das Coronavirus verschärfen mehrere arabische Länder ihre Maßnahmen. Marokko verhängte eine landesweite Ausgangssperre ab Freitagabend. In Tunesien sollte nach den letzten Rückholflügen für deutsche Urlauber nach Angaben der Behörden um Mitternacht der Flugverkehr komplett eingestellt werden. Davon seien auch sogenannte Repatriierungsflüge für ausländische Staatsbürger betroffen, hieß es. Saudi-Arabien gab bekannt, neben internationalen auch inländische Flüge für 14 Tage auszusetzen. Zudem werde der Transport mit Bussen und Taxen untersagt. Jordanien verhängte eine landesweite Ausgangssperre. Sie beginnt am Samstagmorgen, wie ein Regierungssprecher erklärte. Alle Läden müssten schließen.

15:32 Uhr – Die Schweiz verschärft die Maßnahmen: Ansammlungen von mehr als fünf Personen verbot die Regierung. Auf ein Ausgehverbot verzichtete die Regierung vorerst. Firmen im Baugewerbe und in der Industrie, die Vorgaben zur Hygiene und zum Abstandhalten nicht einhielten, würden geschlossen.

15:25 Uhr – Die USA stellen weltweit so gut wie keine Visa mehr aus. Botschaften und Konsulate würden bis auf Weiteres nur noch in dringenden und begründeten Einzelfällen Visa-Anträge bearbeiten, teilte das US-Außenministerium mit. Bislang sei nicht absehbar, wann der normale Betrieb wieder aufgenommen werden könne, hieß es weiter. Auch die Ausstellung von Pässen für Amerikaner im Ausland werde weitgehend ausgesetzt.

15:01 Uhr – Immer mehr Bundesländer schränken die Bewegungsfreiheit der Bürger ein. Die Landesregierung von Rheinland-Pfalz ordnete die Schließung von Gaststätten an und untersagte Versammlungen von mehr als fünf Menschen. Baden-Württembergs Regierungschef Winfried Kretschmann verbot Zusammenkünfte auf öffentlichen Plätzen von Gruppen mit mehr als drei Personen und ordnete die Schließung von Restaurants an.

14:51 Uhr – Am Ende einer weiteren verlustreichen Woche an den internationalen Börsen hat der New Yorker Aktienmarkt mit leichen Gewinnen eröffnet. Dow und Nasdaq lagen zum Handelsauftakt leicht im Plus. Auch an der Frankfurter Börse gab es Kurssteigerungen.- zuletzt waren es knapp vier Prozent. Am Donnerstag hatte der Dax zwei Prozent zugelegt.

14:44 Uhr . Auch Hessen schränkt das öffentliche Leben ab Samstag weiter ein: Die Obergrenze für Versammlungen wird auf fünf Menschen reduziert. Nach Angaben des hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier werden auch Restaurants geschlossen.

14:29 Uhr – In den Niederlanden sind 30 weitere Menschen am Coronavirus gestorben, 534 Menschen haben sich angesteckt. Insgesamt seien damit 106 Patienten gestorben, teilen die Gesundheitsbehörden mit. 2994 Infektionsfälle seien bislang bestätigt. Die Personen, die der Krankheit erlegen seien, hätten ein Alter von 63 bis 95 Jahren.

14:19 Uhr – Knapp eine halbe Million Liter geschmuggelter Wodka und illegal hergestellter Alkohol kommen in Polen im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie als Desinfektionsmittel zum Einsatz. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, verwahren die Zoll- und Steuerbehörden mindestens 430.000 Liter Wodka und puren Alkohol. Anstatt ihn zu vernichten, wurden bereits mehrere tausend Liter zur Desinfektion von Gebäuden und Verkehrsmitteln zur Verfügung gestellt.

14:04 Uhr – Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben drei Milliarden Menschen keine ordentliche Möglichkeit, sich die Hände zu waschen. Das gab die WHO in Genf bekannt. Mit ordentlicher Möglichkeit ist das Vorhandensein von Wasser und Seife gemeint. Dabei gehöre sorgsame Hygiene mit rigorosem Händewaschen zu den Maßnahmen zur Vorbeugung einer Ansteckung mit dem Coronavirus Sars-CoV-2.

13:34 Uhr Nach Bayern erlässt auch das Saarland eine Ausgangsbeschränkung. Das werde Ministerpräsident Tobias Hans noch an diesem Freitag dem Kabinett zum Beschluss vorschlagen, teilte die Staatskanzlei in Saarbrücken mit.

12:36 Uhr – Im Bundesland Bayern wird es ab Samstag weitreichende Ausgangsbeschränkungen geben. Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder an. Das Verlassen der eigenen Wohnung ist dann nur noch bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt. Auch immer mehr deutsche Städte schränken die Bewegungsfreiheit ihrer Bürger ein. Nach Ausgangssperren in Freiburg und Leverkusen hat nun auch die nordrhein-westfälische Stadt Dortmund Ansammlungen im öffentlichen Raum von mehr als vier Personen verboten.




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