Corona-Live-Ticker: Trump telefoniert mit Xi | Aktuell Welt | DW

0
297


Das Wichtigste in Kürze:

–  Das US-Repräsentantenhaus berät abschließend über Hilfspaket

–  Frankreichs Präsident Macron lobt Trump

–  Die Bundesregierung setzt im Kampf gegen das Virus auch auf eine App

 

Die Meldungen im Einzelnen – Alle Zeiten in MEZ:

07.06 Uhr – Europol verzeichnet eine schnelle Zunahme von Verbrechen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Ermittler stellten demnach zunehmend Fälle von Cybercrime, Betrug, Diebstahl und Fälschungen fest, so die europäische Polizeibehörde in einem in Den Haag veröffentlichten Bericht. Der Verkauf von gefälschten Schutzartikeln und Medikamenten sei um ein Vielfaches gestiegen seit Ausbruch der Krise.

06.38 Uhr – US-Präsident Donald Trump hat mit Chinas Präsidenten Xi Jinping über die Corona-Krise telefoniert. Er attestierte den Chinesen ein großes Wissen über das Virus und erklärte, dass man eng zusammenarbeiten werde. Zuletzt hatte Trump Peking vorgeworfen, Erkenntnisse über COVID-19 zurückgehalten und damit den anderen Staaten geschadet zu haben. Xi wies die Vorwürfe zurück und bekräftigte ebenfalls Kooperation. 

06.05 Uhr – Die Zahl der bestätigten Infektionen ist in den USA inzwischen höher als in China. Laut der Johns Hopkins University gibt es in den Vereinigten Staaten 85.840 Fälle, 8215 Menschen sind an der COVID-19-Erkrankung bereits gestorben. China meldet 81.782 Infizierte.

04.02 Uhr – Die Rückholaktion der Bundesregierung für die wegen der Corona-Krise im Ausland gestrandeten Deutschen wird mindestens noch zwei Wochen dauern. So lange werde man noch “sehr intensiv” mit der Organisation der Sonderflüge beschäftigt sein, sagte der Krisenbeauftragte des Auswärtigen Amts, Frank Hartmann, der Deutschen Presse-Agentur.

03.05 Uhr – Digitalstaatsministerin Dorothee Bär befürwortet den Einsatz einer sogenannten Tracking-App im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Eine solche Software auf Smartphones sei “sinnvoll, um das Virus zielgerichtet einzudämmen”, sagte Bär dem “Handelsblatt”. Datenschutzrechtlich spreche nichts gegen eine solche App, da der Nutzer mit deren Herunterladen der Datennutzung zustimme, betonte sie. Bislang müssen die Behörden anhand von Gesprächen herausfinden, mit wem ein Corona-Erkrankter Kontakt hatte, was sehr zeitaufwändig ist. Das Robert-Koch-Institut will daher die Nutzung von Handydaten ausweiten. 

Dorothee Bär CSU in Lederjacke (picture-alliance/W. Minich)

Digitalstaatsministerin Bär lobt die Möglichkeiten einer App im Kampf gegen das Corona-Virus

02.05 Uhr – Im US-Repräsentantenhaus soll die Debatte über das gut zwei Billionen Dollar schwere US-Hilfspaket am Freitag um neun Uhr Ortszeit (14 Uhr MEZ) beginnen. Für die Aussprache sind zwei Stunden angesetzt. Über die Abstimmungsmodalitäten herrschte angesichts der Abwesenheit zahlreicher Abgeordneter aufgrund der Pandemie noch Unklarheit. Am Mittwoch hatte der Senat das Hilfsprogramm nach zähem Ringen abgesegnet.

01.49 Uhr – Die Bundesregierung hat einem Medienbericht zufolge die Einreisebeschränkungen wegen der Coronavirus-Krise auf Asylbewerber ausgedehnt. Diese müssten damit rechnen, ab sofort an der Bundesgrenze abgewiesen zu werden, meldet der “Focus” unter Berufung auf Regierungs- und Koalitionskreise.

01.37 Uhr – In Festland-China melden die Behörden 55 Neu-Infektionen (Stand Donnerstag). Unter diesen Fällen sei zum ersten Mal seit drei Tagen auch wieder eine sogenannte örtliche Infektion, teilen die Gesundheitsbehörden mit. Alle anderen Fälle stünden aber im Zusammenhang mit Reisenden aus dem Ausland.

01.32 Uhr – Der französische Präsident Emmanuel Macron plant nach eigenen Worten mit US-Präsident Donald Trump eine neue Initiative im Kampf gegen die Pandemie. Er habe mit Trump zu dem Thema “ein sehr gutes Gespräch” gehabt, schreibt Macron auf Twitter. Mit dem gemeinsamen Vorstoß sei in den kommenden Tagen zu rechnen.

Coronakrise Macron und Trump haben gutes Gespräch ARCHIV (Imago-Images/M. Trammer)

Die Chemie zwischen US-Präsident Trump (l.) und seinem Amtskollegen Macron scheint zu stimmen

01.20 Uhr – Die University of Washington hält einer Studie zufolge in den kommenden vier Monaten mehr als 81.000 Virus-Tote in den USA für möglich. Manche Schätzungen gingen sogar von der doppelten Zahl aus, andere dagegen von 38.000 Todesopfern, sagt Studienleiter Christopher Murray. Die große Abweichung begründet er damit, dass die unterschiedlich schnelle Ausbreitung des Virus in verschiedenen Regionen den Forschern Rätsel aufgebe.

haz/rb (alle Agenturen)




Dieser Beitrag ist ein öffentlicher RSS Feed. Sie finden den Original Post unter folgender Quelle (Website) .

Krypto-Nachrichten ist ein RSS-Nachrichtendienst und distanziert sich vor Falschmeldungen oder Irreführung. Unser Nachrichtenportal soll lediglich zum Informationsaustausch genutzt werden.

Werbebanner

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here