Corona-Live-Ticker vom 10. April: Gefahr von Pandemien durch Terroristen | Aktuell Welt | DW

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Das Wichtigste in Schlagzeilen: 

  • UN-Chef Guterres sieht die Gefahr von Pandemien durch Bioterroristen
  • Hunderte Europäer sind aus Ecuador und Peru ausgeflogen worden
  • Die USA testen jetzt deutlich mehr Menschen auf das Coronavirus 

Die Meldungen im Einzelnen – alle Zeiten in MESZ 

06.20 Uhr – Die Zahl der täglich erfassten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Südkorea ist erstmals seit Februar auf unter 30 gefallen. Es seien 27 Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, teilten die Gesundheitsbehörden mit. Die Gesamtzahl der Infizierten stieg auf 10.450. Mit dem Virus werden 208 Todesfälle in Verbindung gebracht. Erstmals wurde kein Infektionsfall aus der Millionenstadt Daegu gemeldet, die im Mittelpunkt des Ausbruchs der Lungenkrankheit Covid-19 stand. Über die Hälfte aller Fälle in Südkorea wurde in Daegu registriert.

06.04 Uhr – Der US-Flugzeugbauer Boeing erwägt einem Zeitungsbericht zufolge den Abbau von etwa zehn Prozent der Stellen in dem Unternehmen. Dies könne über Abfindungen, Frühverrentungen und Kündigungen geschehen, berichtet das “Wallstreet Journal”. Der Plan betreffe hauptsächlich das zivile Geschäft. Boeing war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

5.53 Uhr – Rund 100 000 Seeleute auf Handelsschiffen haben wegen der Maßnahmen gegen das Coronavirus einen planmäßigen Crewwechsel verpasst und müssen weiter an Bord Dienst tun. Viele Häfen rund um den Globus haben Beschränkungen und Regeln erlassen, die eine Einreisesperre oder zumindest eine mehrwöchige Quarantäne für alle Einreisenden umfassen, teilten der Reederverband und die Gewerkschaft Verdi mit. Für Seeleute, die nach einer Reise nach Hause wollen, fehlen zudem Flugverbindungen in ihre jeweilige Heimat.

5.32 Uhr – Bei der US-Fluggesellschaft Delta Air Lines sind fast 35.000 Mitarbeiter bereit, sich in der Krise unbezahlt freistellen zu lassen. Das Unternehmen suche dennoch weitere Freiwillige, sagt Chef Ed Bastian. Man biete Freistellungen von bis zu zwölf Monaten an.

USA Boston | Delta Air Lines (picture-alliance/AP Photo/C. Krupa)

Ein Flugzeug von Delta Air Lines hebt in Boston ab

05.01 Uhr – Trotz Kurzarbeit und des massiven Wirtschaftsabsturzes wegen der Corona-Krise ist die Spendenbereitschaft der Deutschen im Internet deutlich gestiegen. “Das Spendenaufkommen im März hat sich im Vorjahresvergleich etwa verdoppelt”, sagte Björn Lampe, Vorstand der gemeinnützigen Online-Spendenplattform betterplace.org. Allein für Projekte im Zusammenhang mit der Pandemie seien bislang fast drei Millionen Euro zusammengekommen. 

04.00 Uhr – Der Mittelstand hat vor einem “Kahlschlag” bei Firmen gewarnt und die Bundesregierung zu Nachbesserungen an den Hilfsprogrammen aufgefordert. Zwar sei ein beispielloses Maßnahmen-Paket beschlossen worden – es seien jedoch Zweifel an der Zielgenauigkeit und damit an der Wirksamkeit der Milliardenprogramme angebracht, heißt es in einem Schreiben des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft an Kanzlerin Angela Merkel, Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) und die Mitglieder des Bundestags. 

03.30 Uhr – Die Coronakrise hat auch bei Jüngeren neue – und bewegtere – Verabredungsformen populär gemacht. “Statt ‘Lass uns mal einen Kaffee trinken’ heißt es dann ‘Lass uns mal spazieren gehen'”, sagte die Kulturwissenschaftlerin Prof. Gudrun M. König von der Technischen Universität Dortmund. Sie hat ihre Doktorarbeit über die Kulturgeschichte des Spaziergangs geschrieben.

02.38 Uhr – In den USA sind innerhalb der letzten 24 Stunden 1783 Menschen an SARS-CoV-2 verstorben. Dies meldet die Universität Johns Hopkins in Baltimore.

02.10 Uhr – Hunderte Europäer, darunter auch Deutsche, die wegen der Pandemie wochenlang in Südamerika ausharren mussten, sind aus Ecuador und Peru ausgeflogen worden. In der ecuadorianischen Hafenstadt  Guayaquil startete eine Maschine mit rund 300 Menschen an Bord, wie ein Flughafensprecher mitteilte. Aus Peru flog eine Maschine mit mehr als 400 Europäern ab.     

01.33 Uhr – Festland-China meldet 42 neue Infektionen mit dem Coronavirus. Darunter seien 38 Reisende, die den Erreger in sich trügen, teilten die Gesundheitsbehörden mit. Zudem gebe es
47 neue asymptomatische Fälle. 

00.43 Uhr – Die USA haben nach Angaben von Präsident Donald Trump bereits mehr als zwei Millionen Menschen auf das neuartige Coronavirus getestet. “Wir haben das beste Test-System in der ganzen Welt”, lobte Trump die Politik seiner Regierung. Gouverneure einiger Bundesstaaten beklagen jedoch, dass es immer noch nicht genug Tests in dem Land mit 330 Millionen Einwohnern gebe. 

00.19 Uhr – Vertreter des Europaparlaments haben sich erleichtert darüber gezeigt, dass die EU-Finanzminister sich nach tagelangem Ringen auf ein Hilfspaket zur Unterstützung von Mitgliedstaaten in der Corona-Krise geeinigt haben. Die Vorschläge gingen “in die richtige Richtung”, twitterte Parlamentspräsident David Sassoli. “Wir hatten recht dabei, Europa zu vertrauen.”

00.10 Uhr – UN-Generalsekretär António Guterres sieht eine wachsende Gefahr von Anschlägen durch Bioterroristen. “Die Schwächen und mangelhafte Vorbereitung, die durch diese Pandemie offengelegt wurden, geben Einblicke, wie ein bioterroristischer Angriff aussehen könnte”, sagte Guterres bei einem virtuellen Treffen des UN-Sicherheitsrats in New York. Nichtstaatliche Gruppen könnten Zugang zu virulenten Stämmen bekommen, die für Gesellschaften auf der ganzen Welt eine ähnliche Verwüstung bedeuten würden.

00.05 Uhr – Die Bundesregierung rechnet nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins “Focus” damit, dass Hunderte bedrohte Unternehmen in Deutschland den Staat um eine zeitlich begrenzte Beteiligung bitten werden. Möglicherweise werde der Staat sich sogar bei mehr als 1000 Unternehmen beteiligen, wenn der Shutdown der Wirtschaft länger andauern sollte. 

00.01 Uhr – Europastaatsminister Michael Roth hat mit Blick auf die Corona-Krise eine mangelnde Autonomie Europas bei manchen medizinischen Produkten beklagt. Der SPD-Politiker signalisierte Zustimmung zum Ansinnen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, bei der Produktion bestimmter Güter mehr europäische Eigenständigkeit anzustreben. Es sei eine “schmerzhafte Erfahrung, sich einzugestehen, bei medizinischen Produkten teilweise abhängig von China und Indien zu sein”. 

se/cw/kle (alle agenturen, rki, jhu) 



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