Corona-Live-Ticker vom 11. April: Mehr als 100.000 Corona-Tote weltweit | Aktuell Welt | DW

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Das Wichtigste in Schlagzeilen: 

  • Mehr als 100.000 Todesfälle weltweit
  • Zahl der Neuinfektionen in Deutschland geringer als in den Vortagen 
  • 48-stündige Ausgangssperre in der Türkei
  • Mehr als 2000 Corona-Tote in den USA binnen 24 Stunden
  • Ex-EU-Kommissionspräsident Juncker wirbt für Corona-Bonds 

Die Meldungen im Einzelnen – alle Zeiten in MESZ

15.10 Uhr – In Schweden sind nach Angaben der dortigen Gesundheitsbehörde mittlerweile mehr als 10.000 Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. 887 Menschen mit COVID-19-Erkrankung sind demnach bislang gestorben, darunter mehr als 500 rund um die Hauptstadt Stockholm. Die Schweden dürfen weiter in Restaurants und Cafés gehen, auch Schulen und Kindergärten sind nach wie vor offen. 

15.02 Uhr – Pakistan hat den Export von Medikamenten zur Malariaprophylaxe verboten, die möglicherweise auch gegen COVID-19 helfen. Das Exportverbot wurde bereits am Donnerstag eingeführt, hieß es in einem Erlass des pakistanischen Handelsministeriums. In mehreren Ländern laufen derzeit Analysen dazu, ob sich Medikamente mit Anti-Malaria-Wirkstoffen auch zur Behandlung von COVID-19 einsetzen lassen könnten.

14.27 Uhr – Die Mehrheit der Leichtathleten fürchtet wegen der geringeren Zahl an Doping-Tests in der Corona-Krise Ungerechtigkeiten bei Wettkämpfen. In einer Umfrage der Athleten-Organisation “The Athletics Association” gaben 78 Prozent der befragten Sportler an, sich Gedanken um die Gültigkeit von Ergebnissen zu machen. Wegen der Coronavirus-Pandemie ist das Doping-Kontrollsystem nahezu weltweit zum Erliegen gekommen. 

14.23 Uhr – Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat die nahezu ungeprüfte Auszahlung von Corona-Soforthilfen verteidigt. Eine ausführliche Begutachtung hätte zu einem monatelangen Warteprozess geführt, sagte er. Bundesweit seien inzwischen rund 1,7 Millionen Anträge von Kleinunternehmern, Solo-Selbstständigen, Freiberuflern und Handwerkern eingegangen. Nordrhein-Westfalen hatte wegen Betrugsverdachts vorübergehend die Auszahlungen gestoppt. 

14.07 Uhr – In Belgien ist die Zahl der COVID-19-Toten leicht gestiegen. Am Freitag starben nach Angaben des Krisencenters 327 Personen, zwei mehr als am Vortag. 219 von ihnen seien im Altenheim gestorben. Insgesamt gibt es in dem Land mit den gut elf Millionen Einwohnern bisher 3346 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus.

13.29 Uhr – In Thailand  haben die meisten Provinzen den Verkauf von alkoholischen Getränken untersagt. Das für zehn Tage geltende Verbot soll während des thailändischen Neuen Jahres die Lust zu feiern dämpfen und damit die Ausbreitung des Virus eindämmen. 

13.26 Uhr – Die Linke im Bundestag fordert angesichts der Corona-Krise einen Pandemie-Zuschlag von 200 Euro pro Monat auf Hartz IV und Sozialhilfe. Viele Tafeln seien derzeit geschlossen und Kosten für einige Güter gestiegen, erklärte die Linken-Sozialexpertin Sabine Zimmermann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. 

Deutschland Symbolbild Hilfe in der Corona-Pandemie (picture-alliance/dpa/S. Schuldt)

Die Bremer “Suppenengel” verteilen auch in der Corona-Krise Lebensmittel: Andernorts sind viele Tafeln geschlossen

12.45 Uhr –  Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) untersucht Rückfälle von COVID-19-Patienten, die nach negativen Virus-Tests als geheilt galten. In Südkorea sind nach Angaben von Behörden knapp Hundert von einer Infektion genesene Menschen erneut positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. 

12.42 Uhr – Der iranische Präsident Hassan Ruhani mahnt auch nach den Lockerungen in seinem Land zur Vorsicht. Gesundheitsvorschriften dürften nicht ignoriert werden, sagt er laut der Nachrichtenagentur Irna. Am Samstag konnten “risikoarme” Wirtschaftsbereiche landesweit ihre Geschäfte wiederaufnehmen, mit Ausnahme der Hauptstadt Teheran, wo dies erst ab dem 18. April gelten soll. Mit über 70.000 Coronavirus-Infektionen ist der Iran das Land im Nahen Osten, das am stärksten von Pandemie betroffen ist.

12.35 Uhr – Die Regierung in Irland hat die Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie bis zum 5. Mai verlängert. Seit dem 27. März dürfen die Menschen ihre Wohnungen nur noch zum Einkaufen, Sport treiben und Arbeiten verlassen. 

12.05 Uhr – In Großbritannien ist nach Einschätzung von Gesundheitsminister Matt Hancock der Zeitpunkt für eine Lockerung der Kontakteinschränkungen noch nicht erreicht. Bevor es Änderungen bei den strengen Maßnahmen geben könne, müsse das Land den Höhepunkt der Epidemie überwinden. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle infolge einer Infektion mit dem Coronavirus stieg in Großbritannien zuletzt um 980 auf fast 9000.

11.45 Uhr – In Spanien schwächt sich der Anstieg bei den COVID-19-Todesfällen weiter ab. Ihre Zahl stieg um 510 auf 16.353, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Das ist der geringste Zuwachs seit dem 23. März. Die Zahl der Infektionen legte um 4830 auf 161.852 zu. Das ist zwar etwas mehr als tags zuvor, doch insgesamt zeichnete sich auch hier eine Abflachung des Anstiegs ab.

Coronavirus Bekämpfung in Afrika (picture-alliance/dpa)

Eine Frau in einer Desinfektions-Anlage: Für ärmere Länder wie Kenia wird der Kampf gegen das Coronavirus schwer

11.23 Uhr –  Die Bundesregierung will Entwicklungsländer in der Corona-Krise mit zusätzlichen 150 Millionen Euro unterstützen. Wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe berichteten, soll diese Summe dem Welternährungsprogramm (WFP) zur Verfügung gestellt werden. Dem Bericht zufolge gehen allein 30 Millionen Euro in den Libanon und 56 Millionen Euro in die Sahel-Region in Afrika.

10.57 Uhr – Bundesgesundheitsminister Jens Spahn plant angesichts der Corona-Krise Hilfen für weitere Teile des Gesundheitswesens. Wegen einbrechender Patientenzahlen sollen nun auch Therapeuten, Zahnärzte und Reha-Einrichtungen für Eltern-Kind-Kuren finanziell unterstützt werden, wie die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) berichteten. Eine entsprechende neue Verordnung des Gesundheitsministeriums trete in der kommenden Woche in Kraft.

10.25 Uhr – Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch wirft Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro Sabotage im Kampf gegen die Corona-Pandemie vor. Er bringe die eigenen Bürger in große Gefahr, indem er sie auffordere, sich nicht an Social Distancing und andere Maßnahmen zu halten. Bolsonaro würde zudem irreführende Informationen über die Pandemie verbreite.

10.21 Uhr – Der Präsident des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), Karl Broich, hält eine Zulassung für COVID-19-Medikamente bei entsprechender Datenlage noch in diesem Jahr für möglich. “Ich gehe davon aus, dass wir bis zum Spätsommer die ersten belastbaren Ergebnisse aus den derzeit laufenden Studien bekommen”, sagte Broich dem “General-Anzeiger” aus Bonn. Derzeit konzentriert sich die Forschung auf Medikamente, die sich bereits in der Entwicklung für andere Erkrankungen befinden oder sogar schon für andere Bereiche zugelassen sind.

BdTD beginnende Studie mit Remdesivir in Hamburg (picture-alliance/dpa/U. Perrey)

Auch die Wirksamkeit des Ebola-Medikaments Remdesivir für COVID-19 wird derzeit erforscht

9.36 Uhr – Die Zahl der Todesfälle durch das Coronavirus ist weltweit auf mehr als 100.000 gestiegen. Mit mehr als 70.000 Todesopfern führt Europa die Statistik weiter an, wie eine Berechnung der Nachrichtenagentur AFP auf Grundlage von Behördenangaben ergab. Die USA liegen mit mehr als 18.000 Toten inzwischen gleichauf mit dem schwer betroffenen Italien. Die Zahl der registrierten Infektionsfälle weltweit stieg auf 1,7 Millionen. 

8.50 Uhr – Bundesbildungsministerin Anja Karliczek hat die Bundesländer zu einer gemeinsamen Linie bei der Wiederöffnung der Schulen aufgerufen. “Der Staat sollte in dieser Krise möglichst abgestimmt vorgehen”, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Die Länder sollten möglichst einheitliche Kriterien für eine Rückkehr in den normalen Schulbetrieb entwickeln. 

8.08 Uhr – Der Wirtschaftsrat der CDU hat eine Überprüfung der Klimavorgaben gefordert. Nach dem Ende der Corona-Pandemie müssten “prinzipiell alle Sonderbelastungen der deutschen Wirtschaft auf den Prüfstand” gestellt werden, die einer Erholung im Wege stünden, sagte der Generalsekretär des Rates, Wolfgang Steiger, der “Süddeutschen Zeitung”.

07.22 Uhr – In der Debatte um eine Corona-App zur Nachverfolgung von Infektionsketten hat Deutschlands oberster Verbraucherschützer mehrere Bedingungen für ihren Einsatz genannt. “Schnelle, pragmatische Lösungen zum Schutz von Gesundheit und Leben sind nötig”, sagt der Chef der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV), Klaus Müller, dem “Handelsblatt”. Eine Anti-Corona-App könne hier helfen, müsse aber “freiwillig, geeignet, nötig, verhältnismäßig und zeitlich befristet sein”. 

6.59 Uhr – Eine Infektion mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 kann auch neurologische Symptome verursachen. Das ist das Ergebnis einer Studie chinesischer Wissenschaftler. Wie die Mediziner im Fachblatt “JAMA Neurology” berichten, zeigte ein gutes Drittel der von ihnen untersuchten 214 Patienten Anzeichen dafür, dass das Virus das Nervensystem geschädigt hatte. Zu den häufigsten Symptomen gehörten Schwindel und Kopfschmerzen sowie Riech- und Geschmacksstörungen.

06.31 Uhr – Die Zahl der bestätigten Infektionsfälle in Deutschland ist dem Robert-Koch-Institut (RKI) zufolge um 4133 auf 117.658 gestiegen. Das sind etwas weniger als in den vergangenen Tagen, als es um die etwa 5000 Neuinfektionen waren. Allerdings wurden zuletzt am Wochenende häufig Fälle zeitlich verzögert gemeldet. Die Zahl der Todesfälle wuchs um 171 auf 2544. Zugleich legte die Zahl der genesenen Patienten binnen 24 Stunden um 3530 auf 57.443 zu.

Südkorea Corona-Krise Wahlen Alltag (picture-alliance/AP Photo/L. Jin-Man)

Spaziergang mit Maske: In Südkorea haben sich bislang rund 10.000 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert

06.01 Uhr – Die Zahl der täglich erfassten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Südkorea bewegt sich weiter auf geringem Niveau. Am Freitag seien 30 Fälle hinzugekommen, drei mehr als am Tag davor, teilten die Gesundheitsbehörden am Samstag mit. Die Gesamtzahl stieg demnach auf 10.480 Fälle. 211 Menschen sind gestorben. 

05.01 Uhr – 112 auf dem Kreuzfahrtschiff “Greg Mortimer” gestrandete Australier und Neuseeländer können in ihre Heimatländer zurückkehren, nachdem das Schiff im Hafen von Montevideo angelegt hat. Passagiere aus anderen Ländern müssen zunächst an Bord bleiben, bis Uruguay auch für sie eine Lösung mit ihren Heimatländern ausgehandelt hat. Unter anderem sollen sich noch Passagiere aus den USA, Großbritannien und anderen europäischen Ländern auf dem Schiff aufhalten.

04.43 Uhr – Grammy-Preisträger Kenneth “Babyface” Edmonds ist nach einer COVID-19-Erkrankung “auf dem Weg zu voller Gesundheit”. Wie der US-Sänger, Songwriter und Plattenproduzent weiter twitterte, hatte sich auch seine Familie mit dem Coronavirus infiziert. “Es ist eine unglaublich beängstigende Sache, dies zu durchleben, meine Freunde”, schrieb er.



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