Corona-Live-Ticker vom 11. April: Türkei riegelt mehr als 30 Städte ab | Aktuell Welt | DW

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Das Wichtigste in Schlagzeilen: 

  • 48-stündige Ausgangssperre in der Türkei
  • Mehr als 2000 Corona-Tote in den USA binnen 24 Stunden
  • Ex-EU-Kommissionspräsident Juncker wirbt für Corona-Bonds 

Die Meldungen im Einzelnen – alle Zeiten in MESZ

06.01 Uhr – Die Zahl der täglich erfassten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Südkorea bewegt sich weiter auf geringem Niveau. Am Freitag seien 30 Fälle hinzugekommen, drei mehr als am Tag davor, teilten die Gesundheitsbehörden am Samstag mit. Die Gesamtzahl stieg demnach auf 10.480 Fälle. 211 Menschen sind gestorben. 

05.01 Uhr – 112 auf dem Kreuzfahrtschiff “Greg Mortimer” gestrandete Australier und Neuseeländer können in ihre Heimatländer zurückkehren, nachdem das Schiff im Hafen von Montevideo angelegt hat. Passagiere aus anderen Ländern müssen zunächst an Bord bleiben, bis Uruguay auch für sie eine Lösung mit ihren Heimatländern ausgehandelt hat. Unter anderem sollen sich noch Passagiere aus den USA, Großbritannien und anderen europäischen Ländern auf dem Schiff aufhalten.

04.43 Uhr – Grammy-Preisträger Kenneth “Babyface” Edmonds ist nach einer COVID-19-Erkrankung “auf dem Weg zu voller Gesundheit”. Wie der US-Sänger, Songwriter und Plattenproduzent weiter twitterte, hatte sich auch seine Familie mit dem Coronavirus infiziert. “Es ist eine unglaublich beängstigende Sache, dies zu durchleben, meine Freunde”, schrieb er.

04.25 Uhr – Zwei Drittel der Deutschen sind zufrieden mit dem Krisenmanagement der Bundesregierung im Kampf gegen das Coronavirus – und die Tendenz ist steigend. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur bewerteten 66 Prozent das Agieren des Merkel-Kabinetts eher positiv. Vor zwei Wochen waren es noch 54 Prozent. Der Anteil der Unzufriedenen sank in diesem Zeitraum von 38 auf 27 Prozent. 

Coronavirus | Deutschland | PK Merkel (Reuters/M. Schreiber)

Kanzlerin Merkel warnt am Donnerstag vor einer zu schnellen Lockerung der Beschränkungen im Kampf gegen Corona

04.12 Uhr – Auf Weisung von Präsident Donald Trump werden die USA Italien im Kampf gegen die Pandemie unterstützen. Dort stationierte US-Soldaten sollten etwa beim Aufbau von Feldlazaretten und dem Transport von Material helfen, schreibt Trump. US-Unternehmen sollten Italien Produkte
verkaufen, die die Behörden dort benötigten.

04.00 Uhr – Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier warnt vor voreiligen Schritten bei der Aufhebung der Beschränkungen in der Corona-Krise. “Wir sehen einen ersten Silberstreif am Horizont, denn die Zahl der Neuinfektionen nimmt nicht mehr so stark zu”, sagte er der “Augsburger Allgemeinen”. Wenn aber die Beschränkungen zu früh gelockert oder aufgehoben würden, “waren all diese Opfer möglicherweise umsonst”. 

03.40 Uhr – US-Präsident Donald Trump will mit Sanktionen gegen Länder vorgehen, die während der Pandemie die Abschiebung ihrer Staatsangehörigen blockieren. Staaten, die die Rücknahme verweigerten oder unnötig verzögerten, verursachten inakzeptable Gesundheitsrisiken für die Amerikaner, heißt es in einer Anordnung des Präsidenten. Sie gilt zunächst bis Ende des Jahres.

03.28 Uhr – Der US-Flugzeugbauer Boeing will ab dem 13. April wieder mit einer begrenzten Produktion in der Region Puget Sound im Bundesstaat Washington beginnen. 2500 Mitarbeiter nehmen dann die Arbeit wieder auf. Ein Schwerpunkt werde dabei auf der Rüstungssparte liegen, hieß es weiter.

03.10 Uhr – China meldet 46 Neuinfektionen und drei weitere Todesfälle. Zudem gebe es 42 importierte und 34 asymptomatische Fälle. Am Vortag war die Zahl der bestätigten Ansteckungen um 42 gestiegen.

03.02 Uhr – Argentinien verlängert die Ausgangssperre in den Großstädten bis zum 27. April. “Wir haben es geschafft, die Kurve der Neuinfektionen abzuflachen”, sagte Präsident Alberto Fernandez in einer Fernsehansprache. Die Ausgangssperre war am 20. März verhängt worden. Argentinien meldet bisher 1975 bestätigte Infektionen und 82 Tote.

02.48 Uhr – In den USA sind innerhalb von 24 Stunden erstmals mehr als 2000 Menschen nach einer Corona-Infektion gestorben. Die Johns-Hopkins-Universität in Baltimore verzeichnete zwischen Donnerstag- und Freitagabend (Ortszeit) 2108 Tote.

02.16 Uhr – Als erstes Land Lateinamerikas hat Brasilien mehr als 1000 Todesfälle durch das Coronavirus bestätigt. Nach den jüngsten Zahlen des Gesundheitsministeriums sind 1056 Menschen an COVID-19 gestorben. Fast 20.000 Infektionen wurden inzwischen registriert.

02.08 Uhr – Trotz der Einigung der EU-Finanzminister auf ein Hilfspaket in spricht sich Ex-EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker weiter für gemeinsame europäische Anleihen aus. “Es wäre ein Fehler, sich jetzt von der Einführung von Corona-Bonds oder Eurobonds zu  verabschieden”, sagte Juncker. Vor allem Deutschland sperrt sich gegen eine “Vergemeinschaftung von Schulden”. 

02.02 Uhr – Bundesentwicklungsminister Gerd Müller plädiert dafür, in der Corona-Krise auch auf die weltweiten Krisengebiete zu blicken: “Gerade Entwicklungs- und Schwellenländer verfügen über wesentlich schwächere Gesundheitssysteme als wir. Corona wird dort verheerende Auswirkungen haben”, sagte Müller der Funke Mediengruppe. Als Sofortmaßnahme müssten die Gesundheitsstrukturen der Staaten gestärkt werden. Sonst drohten “Chaos bis hin zum Bürgerkrieg und große Flüchtlingsbewegungen”.

01.27 Uhr – Der Internationale Währungsfonds (IWF) unterstützt Tunesien mit einem Notkredit in Höhe von rund 745 Millionen US-Dollar (rund 680 Millionen Euro). Die Pandemie habe das Land schwer getroffen, erklärte IWF-Chef Mitsuhiro Furusawa. Die Gelder sollten Tunesien helfen, die Ausbreitung des Virus einzudämmen und den sozialen und wirtschaftlichen Folgen zu begegnen.

Tunesien Coronavirus Weiße Operation in Tunis (picture-alliance/ZUMAPRESS/SOPA Images/J. Wassim)

Gesundheitsmitarbeiter in Tunis mit einem Corona-Toten

01.08 Uhr – Der Bundesverband deutscher Banken fordert von der Europäischen Zentralbank (EZB) eine direkte Unterstützung europäischer Kreditinstitute in der Corona-Krise. Seit Mitte 2014 habe die EZB den europäischen Banken Negativzinsen in Höhe von fast 26,5 Milliarden Euro “abgenommen”, sagte Verbandspräsident Hans-Walter Peters der “Süddeutschen Zeitung”. Dieses Geld sollte die EZB nun sozusagen zurückzahlen, forderte Peters. 

01.02 Uhr – Im Kampf gegen die Pandemie unterstützt Deutschland das Welternährungsprogramm WFP mit zusätzlichen 150 Millionen Euro. 30 Millionen Euro gehen laut Medienberichten in den Libanon, der 1,5 Millionen syrische Flüchtlinge beherbergt. 56 Millionen Euro sind für die fragile Sahel-Region bestimmt.

00.54 Uhr – Ein Kreuzfahrtschiff mit zahlreichen Coronavirus-Infizierten ist in den Hafen der uruguayischen Hauptstadt Montevideo eingelaufen. Fast 60 Prozent der mehr als 200 Menschen an Bord waren zuvor positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden. Die meisten Passagiere stammen aus Australien und Neuseeland.

Türkei Coronavirus iIn Istanbul (picture-alliance/AP Photo)

Nach der Ankündigung einer breiten Ausgangssperre in der Türkei am Freitagabend strömten Tausende Menschen zu Einkäufen auf die Straße

00.02 Uhr – In der Türkei ist wegen der Corona-Pandemie in 31 Städten eine Ausgangssperre in Kraft getreten. Ihre Einwohner dürfen für 48 Stunden Wohnungen und Häuser nicht verlassen, wie das Innenministerium mitteilte. Betroffen sind unter anderem Istanbul und Ankara. Unmittelbar nach Ankündigung der Maßnahme am Freitagabend strömten noch Tausende Menschen auf die Straßen, um letzte Besorgungen zu erledigen. Die Türkei ist eines der Länder mit der größten Zunahme an Neuinfektionen weltweit. 

se/AR (alle agenturen, rki, jhu) 



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