Corona-Live-Ticker vom 15. April: Außenminister Maas warnt vor zu schneller Lockerung | Aktuell Welt | DW

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Das Wichtigste in Kürze: 

  • Außenminister Maas warnt vor zu schneller Lockerung der Kontaktsperren
  • Dänemark öffnet erste Kitas und Schulen 
  • UN verlangen stärkeren Kampf gegen Corona-Falschnachrichten

Die Meldungen im Einzelnen – alle Zeiten in MESZ

06.01 Uhr – Trotz Hamsterkäufen und vereinzelten Lieferengpässen müssen sich Menschen in Deutschland derzeit keine Sorgen über die Medikamentenversorgung machen. “Es gibt keine  Unterversorgung”, versicherte ein Sprecher des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte. “Kein Patient der Schmerzen hat, geht ohne Schmerzmittel aus der Apotheke heraus.” Es gebe keinen Grund zu Panik.

05.47 Uhr – Außenminister Heiko Maas warnt vor dramatischen Folgen einer zu frühen Lockerung der Kontaktsperren in der Corona-Krise. “Der Blick über unsere Grenzen, wo es in einigen Ländern leider tagtägliche neue bittere Todeszahlen gibt, zeigt: Jeder Tag, den Kontaktsperren zu früh aufgehoben werden, kann für die Gesundheit vieler Menschen dramatische Folgen haben”, sagte der SPD-Politiker.

05.13 Uhr – In Deutschland ist nach Angaben des Robert-Koch-Institutes (RKI) die Zahl der Infektionsfälle um 2486 auf 125.584 gestiegen. Binnen 24 Stunden seien 285 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie gemeldet worden, teilt das RKI auf seiner Internet-Seite mit. Insgesamt sind 3254 Menschen an COVID-19 gestorben. 

04.30 Uhr – In Dänemark können von heute an Zehntausende Kinder wieder in die Krippe, den Kindergarten oder die Schule gehen. Nach Fortschritten im Kampf gegen die Corona-Pandemie öffnet das skandinavische Land seine Schul- und Tageseinrichtungen für Kinder bis einschließlich zur fünften Klasse. Damit sollen Eltern entlastet werden, die ihre jüngeren Kinder in der Corona-Krise bislang neben der Arbeit zu Hause betreuen mussten.

04.26 Uhr –  US-Präsident Donald Trump hält eine “sehr baldige” Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen in weiten Teilen der Vereinigten Staaten für möglich. Weniger dicht besiedelte US-Bundesstaaten könnten bereits “vor Ende des Monats” den Stillstand beenden, sagte Trump vor Journalisten. Die Entscheidung darüber sei jedoch den Gouverneuren vorbehalten, betonte er.

03.24 Uhr – UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump kritisiert, mitten in der Corona-Pandemie die Beitragszahlungen für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf Eis zu legen: Es sei “nicht die Zeit, Ressourcen für die Anstrengungen der WHO oder irgendeiner anderen humanitären Organisation im Kampf gegen das Virus zu reduzieren”.

03.04 Uhr – In den USA sind laut Zahlen der Johns Hopkins Universität innerhalb von 24 Stunden mit mehr als 2200 Menschen so viele Patienten infolge einer Infektion mit dem SARS-CoV-2 gestorben wie noch an einem Tag zuvor. Seit Beginn der Epidemie starben in den USA fast 26.000 Menschen mit einer COVID-19-Erkrankung.

03.02 Uhr – Die US-Regierung wird heimische Fluggesellschaften mit einem milliardenschweren Rettungspaket unterstützen. Zehn Fluglinien – darunter Delta, United, JetBlue und American Airlines – wollten die Finanzhilfen annehmen, hieß es in Washington. Mit den Hilfen – einer Mischung aus Fördermitteln und Krediten – soll vor allem der Großteil der Gehälter der Beschäftigten weitergezahlt werden, um Entlassungen zu vermeiden. Laut Medienberichten geht es um insgesamt rund 25 Milliarden US-Dollar (23 Milliarden Euro).

Coronavirus | Flugzeuge | Flughafen Tusla (Reuters/N. Oxford)

American Airlines Maschinen auf dem internationalen Flughafen von Tulsa, Oklahoma

00.33 Uhr – Präsident Donald Trump hat den Stopp der US-Zahlungen an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) angekündigt. Er wirft der WHO Versäumnisse im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie vor und attackiert sie als zu “China-freundlich”. Laut Trump hätte die Epidemie auf ihren Ursprungsort China begrenzt werden können, wenn die WHO schneller und entschlossener eingeschritten wäre.

00.15 Uhr – Überschattet von der Corona-Pandemie wird in Südkorea ein neues Parlament gewählt. Die Wahl gilt auch als Stimmungstest für die Regierung von Präsident Moon Jae In, der in den vergangenen Wochen an Beliebtheit gewonnen hat. Die Mehrheit der Südkoreaner befürwortet seine Strategie zur Bekämpfung von Corona.

00.00 Uhr – UN-Generalsekretär Antonio Guterres fordert einen stärkeren Kampf gegen Falschnachrichten im Zusammenhang mit der Corona-Krise. Er sieht die Betreiber der großen Sozialen Netzwerke in der Pflicht. Die Plattformen müssten mehr tun, um Hass und schädliche Behauptungen über COVID-19 an der Wurzel zu packen.

se/qu (alle agenturen, rki, jhu) 



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