Corona-Live-Ticker vom 16. April: Trump will Marschroute für Lockerungen festlegen | Aktuell Welt | DW

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Das Wichtigste in Kürze: 

  • Trump will US-Wirtschaft zügig wieder hochfahren
  • Düstere Konjunkturaussichten in Asien
  • Corona eröffnet für Museen neues Sammlungsgebiet

Die Meldungen im Einzelnen – alle Zeiten in MESZ

06.01 Uhr – Günter Wallraff ist dafür, das Händeschütteln auch nach dem Ende der Corona-Krise nicht wieder einzuführen. “Es sollten andere Begrüßungsformen an die Stelle treten”, sagte der Enthüllungsjournalist und Bestsellerautor der Deutschen Presse-Agentur in Köln. In anderen Kulturen sei das auch aus Hygienegründen schon lange eine Selbstverständlichkeit.

05.38 Uhr – Präsident Donald Trump will an diesem Donnerstag seine Marschroute für ein Wiederhochfahren der US-Wirtschaft bekannt geben. Trump meinte in Washington, die USA hätten den Höhepunkt bei den Corona-Fallzahlen wahrscheinlich hinter sich. Diese “ermutigenden Entwicklungen” führten dazu, dass Leitlinien für die US-Bundesstaaten zur Lockerung des landesweiten Shutdowns festgelegt werden könnten.

05.30 Uhr – Mit der Corona-Krise eröffnet sich aus Sicht des Deutschen Historischen Museums ein neues Sammlungsgebiet für Museen. “Manche sagen ja schon, vor und nach Corona ist eine neue Zeitrechnung”, sagte der Abteilungsdirektor Sammlungen des Museums, Fritz Backhaus, in Berlin. Deshalb überlege man natürlich, was mit längerem Blick auf historische Entwicklungslinien aufbewahrenswert sei.

05.11 Uhr – Asiens Wirtschaftswachstum wird in diesem Jahr laut einem Bericht des Internationalen Währungsfonds (IWF) zum ersten Mal seit 60 Jahren infolge der Corona-Epidemie ein Nullwachstum erleiden. Das Virus fordere einen “beispiellosen Tribut” an den Dienstleistungssektor der Region und die wichtigsten Exportziele, teilte der IWF mit. Die Auswirkungen des Coronavirus auf die Region würden schwerwiegend, flächendeckend und beispiellos sein.

05.05 Uhr – Trotz der prinzipiellen Übereinkunft von Bund und Ländern über eine behutsame Wiederöffnung der Schulen geht die SPD-Vorsitzende Saskia Esken von einem langen coronabedingten Notbetrieb aus. “Es wird auf lange Sicht keine Rückkehr zum gewohnten Unterrichtsgeschehen geben”, sagte sie. “Das Gebot der Stunde heißt also weiterhin digital gestütztes Lernen.” 

04.06 Uhr – Die deutschen Schausteller warnen angesichts der dramatischen Folgen der Coronavirus-Krise für ihre Branche vor einem Massensterben der Volksfeste in Deutschland. “Eine 1200 Jahre alte Kultur in Deutschland steht auf dem Spiel”, sagt der Präsident des Deutschen Schaustellerbundes, Albert Ritter, der Zeitung “Augsburger Allgemeinen”. Die 5000 hauptberuflichen Schaustellerfamilien und ihre 55.000 Mitarbeiter stünden mit dem Rücken zur Wand. Volksfeste sollten unter Auflagen wie Abstandsregelungen und Schutzmaßnahmen wieder stattfinden dürfen.

02.57 Uhr – In den USA sind binnen 24 Stunden fast 2600 Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben – die höchste Todesfallzahl an einem einzigen Tag weltweit. Laut Zählung der Johns-Hopkins-Universität stieg die Gesamtzahl der Todesopfer durch das Coronavirus in den USA damit auf mehr als 28.300.

00.30 Uhr – Die Stiftung von Microsoft-Gründer Bill Gates und seiner Frau Melinda unterstützt den Kampf gegen die Corona-Pandemie mit weiteren 150 Millionen Dollar. Damit solle unter anderem die Entwicklung von Diagnosesystemen, Behandlungsmethoden und Impfstoffen gefördert, sowie Gesundheitssysteme in Afrika und Südasien gestärkt werden, teilte das Paar mit. Diese Pandemie zu besiegen werde ein nie dagewesenes Level an internationaler Finanzierung und Kooperation brauchen, sagte Gates.

00.05 Uhr – Im US-Bundesstaat New York soll eine Maskenpflicht verhängt werden. Menschen müssten künftig in der Öffentlichkeit Mund und Nase bedecken, wenn sie nicht knapp zwei Meter Sicherheitsabstand zu anderen einhalten könnten, sagte Gouverneur Andrew Cuomo. Wer allein auf einem leeren Bürgersteig laufe, müsse keinen Gesichtsschutz tragen – an einer belebten Kreuzung oder in öffentlichen Verkehrsmitteln werde dies aber Pflicht.

00.00 Uhr – Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International warnt vor zunehmenden Einschränkungen von Grundrechten in Europa im Zuge der Corona-Krise. Viele Maßnahmen im Kampf gegen das Virus seien zum Schutz der Gesundheit zwar notwendig. Doch einige Regierungen nutzten die Pandemie zur Aushöhlung von Rechtsstaatlichkeit, Diskriminierung, Repression oder Zensur. Amnesty nennt als Beispiel unter anderen Ungarn.

se/qu (alle agenturen, rki, jhu) 



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