Corona-Live-Ticker vom 17. April: Zahlen in Wuhan nach oben korrigiert | Aktuell Welt | DW

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Die Meldungen im Einzelnen – alle Zeiten in MESZ

06.47 Uhr – In Deutschland ist die Zahl der gemeldeten Infektionsfälle mit Sars-Cov-2 nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) um 3380 auf 133.830 gestiegen. Die Zahl der Todesfälle infolge einer Ansteckung mit dem Coronavirus legte binnen 24 Stunden um 299 auf 3868 zu. Rund 81.800 Menschen sind demnach genesen, das sind rund 4700 mehr als am Vortag. Damit sind mehr Menschen wieder genesen als sich angesteckt haben, wie das RKI auf seiner Internet-Seite mitteilt.

06.42 Uhr – In der chinesischen Stadt Wuhan sind mehr Einwohner durch das Corona-Virus gestorben, als bisher angenommen. Wie die örtlichen Behörden berichteten, sind doch noch weitere 1290 Menschen in Folge der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Toten in Wuhan auf 3896 Tote und wurde somit um 50 Prozent nach oben korrigiert. Bislang waren nur 2579 Tote berichtet worden. Die landesweite Gesamtzahl von bisher 3342 Toten in China wurde noch nicht offiziell korrigiert, dürfte sich damit aber auf mehr als 4600 erhöhen. Die neuen Angaben bestätigen schon länger bestehende Vermutungen, dass in den offiziellen chinesischen Statistiken viele Fälle nicht mitgerechnet worden waren.

04.15 Uhr – Wenige Tage vor Beginn des Fastenmonats Ramadan hat der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, um Verständnis für die strengen Auflagen in der Corona-Krise geworben. Gesundheitsschutz und der Schutz von Menschenleben in dieser Pandemie hätten für gläubige Muslime die allerhöchste Priorität. “So schwer es uns fällt, unsere Moscheen im Heiligen Monat Ramadan weiter geschlossen zu halten, so ist es unsere religiöse und bürgerliche Verantwortung, in der aktuellen Phase genau das zu tun”, sagte Mazyek der Deutschen Presse-Agentur. Vertreter der christlichen Kirchen sowie von Juden und Muslimen wollen heute ein Gespräch mit dem Staatssekretär im Innenministerium, Markus Kerber, führen. Vor allem die katholische Kirche drängt auf Lockerungen. Sie kündigte an, konkrete Vorschläge vorzulegen, wie Gottesdienste unter Einhaltung der Abstandsregeln und der Hygienestandards möglich sein könnten.

04.11 Uhr – Wegen der Corona-Krise ist die chinesische Wirtschaft zu Jahresbeginn massiv eingebrochen. Das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte von Januar bis März im Vergleich zum Vorjahr um 6,8 Prozent, teilte das nationale Statistikbüro mit. Es war das erste Minus seit 1992. Damals hatte China damit begonnen, vierteljährlich Daten zur Wirtschaftsleistung zu dokumentieren. 

00.40 Uhr – Bulgariens Gesundheitsminister Kiril Ananiew hat die Hauptstadt Sofia mit Beginn der orthodoxen Osterfeiertage für den Straßenverkehr abriegeln lassen. Fahrzeuge dürfen seit dem heutigen Karfreitag die Stadt weder verlassen noch in sie hineinfahren. Die unbefristete Sperrung Sofias wurde offenbar notwendig, weil viele Bulgaren die Stadt am Mittwoch und Donnerstag mit dem Auto verlassen und in ihren obligatorischen Deklarationen falsche Angaben gemacht hatten. Der Chef des Corona-Krisenstabs, Wenzislaw Mutaftschijski, schloss wegen der schlechten Disziplin einiger Bulgaren strengere Einschränkungen nicht aus. In dem ärmsten EU-Land war die Zahl der nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen am Donnerstag sprunghaft auf 800 angestiegen. 38 infizierte Menschen starben. 

USA | Coronavirus | US-Präsident Donald Trump (Reuters/L. Millis)

Überlässt den konkreten Zeitplan den Bundesstaaten selbst: US-Präsident Donald Trump

00.33 Uhr – In einer mit Spannung erwarteten Pressekonferenz um 18 Uhr Ortszeit hat US-Präsident Donald Trump eine Lockerung der Corona-Beschränkungen in den USA in drei Etappen angekündigt. Die Rücknahme der Regelungen müsse “vorsichtig” Schritt für Schritt und “Bundesstaat für Bundesstaat” erfolgen. Während Trump noch vor wenigen Tagen erklärt hatte, er habe in dieser Frage “absolute Machtbefugnisse”, billigte er den Gouverneuren nun zu, die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie – je nach Verlauf der Seuche – zu lockern oder fortbestehen zu lassen. Einen genauen Zeitrahmen für den “Open Up America Again” genannten Plan gab der Präsident nicht vor. 

djo/sam (afp, dpa, rtr)



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