Corona-Live-Ticker vom 2. April: Mehr als 10.000 Tote in Spanien | Aktuell Welt | DW

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Das Wichtigste in Kürze:

– Der zum Jahresende geplante Weltklimagipfel wird auf 2021 verschoben

– 13 EU-Staaten warnen vor Eingriffen in die Grundrechte wegen Covid-19

– In Spanien sind mehr als 10.000 Menschen gestorben.

Die Meldungen im Einzelnen – Alle Zeiten in MESZ

13.10 Uhr – Der afrikanische Staat Sambia hat seinen ersten Todesfall gemeldet. Die Zahl der bestätigten Fälle sei um drei auf 39 gestiegen, sagte Gesundheitsministerin Chitalu Chilufya

13.00 Uhr – In Indonesien sind mittlerweile 170 Menschen infolge der Virus-Epidemie gestorben. Damit verzeichnet das Land die meisten Todesfälle in Asien nach China. Die Zahl der bestätigten Infektionen stieg den Behörden zufolge um gut 100 auf 1790. Die Dunkelziffer dürfte aber weitaus höher sein.

12.58 Uhr – Der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, befürchtet einen massiven Konjunktureinbruch. “Keiner kann verlässliche Zahlen nennen. Ich befürchte aber, dass diese Krise für Deutschland härter wird als die globale Finanzkrise”, sagt der Top-Ökonom in einem Videogespräch des Vereins der Ausländischen Presse in Deutschland.

12.45 Uhr – Im Kampf gegen die Folgen der Corona-Krise haben die Europäische Union und ihre Mitgliedsstaaten inzwischen 2,7 Billionen Euro mobilisiert. Diese Summe nannte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen. Sie nannte das “die größte Reaktion der EU auf eine Krise in der Geschichte.” Als langfristige Antwort auf die wirtschaftlichen Folgen sollte der kommende europäische Haushalt eine Art “Marshall-Plan” sein.

12.26 Uhr – Die Regierung in Ruanda hat die Ausgangssperre bis zum 19. April verlängert, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Bislang seien 82 Menschen infiziert, teilte die Regierung mit. Ruanda gehörte zu den ersten Ländern Afrikas, die eine Abriegelung verhängten und alle “unnötigen Bewegungen” außerhalb des Hauses verboten und Schulen, Geschäfte und öffentliche Verkehrsmittel geschlossen haben.

12.21 Uhr – Die EU-Kommission will Arbeitnehmer und Selbstständige mit bis zu 100 Milliarden Euro unterstützen. Ihre Behörde schlage ein “neues Solidaritätsinstrument” vor, “um Menschen im Job und Unternehmen am Laufen zu halten”, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Die dafür nötigen Kredite sollten sich aus “Garantien” der Mitgliedstaaten speisen.

12.14 Uhr – Mehrere französische Regionalpräsidenten haben den USA vorgeworfen, ihr dringend benötigte Schutzmasken aus China wegzukaufen. Der Präsident der Region Grand Est, Jean Rottner, sagte, “die Amerikaner kauften von Frankreich bestellte Masken “auf dem Rollfeld” in China auf. “Dafür zahlten sie das Drei- oder Vierfache des Bestellpreises. Ähnlich äußerte sich der Präsident der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur, Renaud Muselier.

12.06 Uhr – Vertreter der deutschen Autoindustrie haben in einer Telefonkonferenz mit der Bundesregierung darüber beraten, wie die Autobauer und ihre Zulieferer aus dem Corona-Stillstand herauskommen können. Wie das “Handelsblatt” berichtet, sprachen die Chefs der Autokonzerne Volkswagen, Daimler, BMW, Opel und Ford am Mittwochabend etwa eine Stunde lang mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und mehreren Ministern.

12.00 Uhr – Im Iran sind fast 3150 Menschen an dem Virus gestorben. In den vergangenen 24 Stunden habe es 124 neue Todesfälle gegeben, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums. Rund 50.500 Menschen seien infiziert, knapp 2900 mehr als am Mittwoch.

11.38 Uhr – Die Zahl der Toten in Spanien hat die Schwelle von 10.000 überschritten. Das gab die Regierung in Madrid bekannt. Allein 950 Menschen seien seit gestern dem Virus erlegen. Knapp 110.200 Menschen seien infiziert. Das seien rund 8000 mehr als am Mittwoch.

11.38 Uhr – Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat Verständnis für die Verschiebung der Weltklimakonferenz. Es sei kaum möglich, Verhandlungen in Form einer Videokonferenz zu führen, bei denen fast 200 Staaten zusammenkommen, sagte sie. Die Verhandlungen über die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens hätten im November im schottischen Glasgow stattfinden sollen. Sie sind jetzt auf 2021 geschoben worden.

11.17 Uhr – Aus Malaysia werden 208 neue Coronavirus-Fälle gemeldet. Die Zahl der Infizierten stieg damit auf 3116, die höchste Zahl in Südostasien. Das Gesundheitsministerium verzeichnet insgesamt 50 Todesfälle, davon fünf neue.

11.08 Uhr – Rund ein Viertel der Unternehmen in Großbritannien wollen die Zahl ihrer Mitarbeiter in der Krise reduzieren. Das sei das Ergebnis einer Umfrage, teilt das Statistikamt mit: Nur fünf Prozent seien bereit kurzfristig neue Mitarbeiter einstellen.”

10.50 Uhr – Deutschland kann flächendeckende Firmenschließungen laut einer Ifo-Umfrage unter 155 Ökonomen rund elf Wochen durchhalten. So lange könnte die Wirtschaft einen “Shutdown” abfedern, “bevor das Risiko einer wirtschaftlichen Destabilisierung zu groß wird”, teilen die Münchner Forscher mit.

10.41 Uhr – Der britische Premierminister Boris Johnson kündigte an, die Zahl der Tests massiv zu erhöhen. In einer Videobotschaft gab er sich zuversichtlich, auf diese Weise das Virus zu besiegen. Johnson reagierte damit auf die heftige Kritik am zögerlichen Vorgehen seiner Regierung, nachdem Beamte enthüllt hatten, dass gerade einmal 2000 von einer halben Million Mitarbeitern des staatlichen Gesundheitsdienste getestet worden waren. Insgesamt sind in Großbritannien nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität 2357 Tote und knapp 30.000 Infizierte registriert.

10.17 Uhr – Die Regierung in Thailand erlässt eine landesweite nächtliche Ausgangssperre. Sie soll ab Freitag zwischen 22.00 Uhr und 4.00 Uhr gelten. “Der Premierminister wird die Ankündigung heute Abend im nationalen Fernsehen gegen 18 Uhr machen”, sagte eine Regierungssprecherin der Nachrichtenagentur Reuters.

Thailand Ausbruch der Coronavirus - Affen (Reuters/S. Z. Tun)

Straßenszene in Lophuri, Thailand

10.09 Uhr – Die Corona-Krise treibt die Arbeitslosenzahl in Spanien in die Höhe: Im März seien gegenüber dem Vormonat 300.000 Erwerbslose hinzugekommen, teilt das Arbeitsministerium mit. Dies ist ein Anstieg um 9,3 Prozent. Damit sind nun insgesamt 3,5 Millionen Spanier ohne Job. Aus aktuellen Daten der Sozialversicherung geht darüberhinaus hervor, dass fast 900.000 Arbeitnehmer seit dem 12. März ihren Job verloren haben – weit über die Hälfte Zeitarbeitskräfte.

10.00 Uhr – Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich beeindruckt gezeigt vom Einfallsreichtum und der Solidarität vieler Menschen in der Corona-Krise. “Ja, diese Krise weckt unsere tiefsten Ängste”, sagte er in einer Videobotschaft. “Aber sie ruft auch das Beste in uns hervor. Daran, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, müssen wir uns jetzt halten.” Man sei vielleicht zur Isolation verdammt – aber nicht zur Untätigkeit: “Jeder und jede von Ihnen kann jetzt helfen”, sagte Steinmeier. Zugleich räumte er ein, dass die Situation nicht leicht sei. “Es sind bedrückende Tage, die wir gemeinsam durchleben.”

09.56 Uhr Der Videokonferenz-Dienst Zoom, dessen Nutzung in der Coronavirus-Krise explodierte, gelobt Besserung nach Kritik an seinen Datenschutz-Vorkehrungen. Mehrere von Sicherheitsforschern aufgedeckte Sicherheitslücken seien gestopft worden, schrieb Firmenchef Eric Yuan in einem Blogeintrag.




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