Corona-Live-Ticker vom 2. April: Millionen ohne Job in den USA | Aktuell Welt | DW

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Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Arbeitslosigkeit in den USA steigt auf Rekordhöhen
  • Der zum Jahresende geplante Weltklimagipfel wird auf 2021 verschoben
  • In Spanien sind mehr als 10.000 Menschen gestorben.

Die Meldungen im Einzelnen – Alle Zeiten in MESZ 

15.26 Uhr – In Großbritannien ist die Zahl der Todesopfer infolge des Coronavirus um 24 Prozent auf mehr als 2.900 gestiegen. Wie das Gesundheitsministerium weiter bekanntgab, gab es 33.700 Infizierte.

15.10 Uhr – Das Robert-Koch-Institut hat seine Einschätzung für das Tragen eines Mundschutzes geändert. Wenn Menschen – auch ohne Symptome – vorsorglich eine Maske tragen, könnte das das Risiko einer Übertragung von Viren auf andere mindern, hieß es auf der Internetseite der Bundesbehörde. Wissenschaftlich belegt sei das aber nicht. Zuvor hatte das RKI den Mundschutz nur Menschen mit akuten Atemwegserkrankungen empfohlen.

15.00 Uhr – Die erste Fußball-Liga in Belgien wird vor dem letzten regulären Spieltag und den Playoffs abgebrochen. Das empfahl der Verwaltungsrat der Pro League in einer Videokonferenz. Wenn die Generalversammlung der Liga dem wie erwartet folgt, wird der Club Brügge zum Meister proklamiert.

14.56 Uhr – In Portugal wird der Ausnahmezustand um weitere 15 Tage verlängert. Das Parlament stimmte dem Plan der Regierung zu. Nur ein Abgeordneter stimmte dagegen, zehn Abgeordnete enthielten sich, 215 stimmten dafür. In Portugal gibt es offiziell 9000 Infektionen und mehr als 200 Todesfälle.

14.52 Uhr – Der israelische Gesundheitsminister Yaakov Litzman ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte das Gesundheitsministerium mit. Litzman ist ein führendes Mitglied der ultra-orthodoxen jüdischen Gemeinde, die besonders stark von der Pandemie betroffen ist. In Israel haben sich bislang nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität mehr als 6200 Menschen angesteckt, 33 Menschen starben.

14.39 Uhr – In den USA schnellen die Anträge auf Arbeitslosenhilfe auf historische Höchstwerte. In der vergangenen Woche stellten nach Angaben des Arbeitsministeriums 6,65 Millionen Amerikaner einen Erstantrag. In der Woche zuvor war bereits mit knapp 3,3 Millionen Anträgen der bisherige Höchststand von 1982 deutlich überboten worden.

14.35 Uhr – Der Stromverbrauch in Deutschland geht immer stärker zurück. Ursache sind nach Angaben des Stromerzeugerverbandes BDEW unter anderem die stark gedrosselte Industrieproduktion, leere Bürogebäude sowie geschlossene Restaurants und Geschäfte. In der vergangenen Woche sei der Stromverbrauch um 7,4 Prozent niedriger als in der ersten Märzwoche gewesen.

14.32 Uhr – Saudi-Arabien hat eine 24-stündige Ausgangssperre über Mekka und Medina verhängt. Zuvor galt das Verbot lediglich von 15 bis 6 Uhr. Nach Regierungsangaben sind in dem Golfstaat mehr als 1.700 Menschen infiziert und 16 gestorben.

14.26 Uhr – In Frankreich ist der Verkauf von e-Books seit Beginn der Ausgangssperre stark gestiegen. Nach Informationen die Fachzeitschrift “Livres Hebdo” verzeichneten die verschiedenen Plattformen einen Anstieg zwischen 75 und 200 Prozent. Die am 17. März verhängte Ausgangssperre gilt bis zum 15. April.

14.14 Uhr – Die Zahl der Corona-Todesfälle in den Niederlanden ist um 166 auf 1.339 gestiegen. Wie teilten die Gesundheitsbehörden weiter mitteilen, stieg die Zahl der bestätigten Infektionen um acht Prozent auf 14.700.

14.06 Uhr – Zur Durchsetzung der Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus hat der philippinische Präsident Rodrigo Duterte einen Schießbefehl erteilt. Wenn die Menschen Ärger machten, “dann erschießt sie”, forderte er Polizei und Militär nach Medienberichten in einer Fernsehansprache auf. Amnesty International äußerte sich entsetzt über die Äußerung.

13.54 Uhr – Das Bundeswirtschaftsministerium rechnet mit einer schweren Rezession in Deutschland. Das Bruttoinlandsprodukt könnte in diesem Jahr stärker schrumpfen als während der Finanzkrise 2009, sagte Wirtschaftsminister Peter Altmaier in Berlin. Damals war die Wirtschaft um 5,7 Prozent eingebrochen.

13.27 Uhr – In der Schweiz ist die Zahl der bestätigten Infektionen nach Behördenangaben auf knapp 18.300 gestiegen. Das sind 1100 mehr als am Vortag. 432 Patienten sind an der Erkrankung gestorben, das ist ein Plus von 54.

13.21 Uhr – Wegen ausbleibender Fluggäste schließt der Frankfurter Flughafen eines seiner beiden Passagier-Terminals. Das Terminal 2 bleibe ab dem kommenden Dienstag vorläufig geschlossen, teilte die Betreibergesellschaft Fraport mit. Weltweit ist der Flugbetrieb weitgehend lahmgelegt.

13.21 Uhr – Wegen ausbleibender Fluggäste schließt der Frankfurter Flughafen eines seiner beiden Passagier-Terminals. Das Terminal 2 bleibe ab dem kommenden Dienstag vorläufig geschlossen, teilte die Betreibergesellschaft Fraport mit. Weltweit ist der Flugbetrieb weitgehend lahmgelegt.

Kurzarbeit Corona-Krise Check-in der Lufthansa Flughafen Frankfurt (picture-alliance/W. Rothermel)

Nicht genutzt: Check-in-Automaten am Flughafen Frankfurt

13.16 Uhr – Bundesfinanzminister Olaf Scholz zieht eine positive Zwischenbilanz der Hilfspakete der Regierung. Es seien bisher rund neun Milliarden Euro an Hilfen beantragt worden. Von 1800 Anträgen seien bereits rund 1500 bewilligt worden, sagt Scholz in Berlin. Er hoffe, sagte Scholz, ” dass allen nicht die Puste ausgeht.”

13.10 Uhr – Der afrikanische Staat Sambia hat seinen ersten Todesfall gemeldet. Die Zahl der bestätigten Fälle sei um drei auf 39 gestiegen, sagte Gesundheitsministerin Chitalu Chilufya

13.00 Uhr – In Indonesien sind mittlerweile 170 Menschen infolge der Virus-Epidemie gestorben. Damit verzeichnet das Land die meisten Todesfälle in Asien nach China. Die Zahl der bestätigten Infektionen stieg den Behörden zufolge um gut 100 auf 1790. Die Dunkelziffer dürfte aber weitaus höher sein.




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