Corona-Live-Ticker vom 20. April: 200.000 Infizierte in Spanien | Aktuell Welt | DW

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Das Wichtigste in Kürze: 

  • Spanien meldet mehr als 200.000 Infektionen
  • In Deutschland öffnen kleinere Geschäfte, der Buchhandel und Autohäuser
  • Ghana hebt die Abriegelung der Hauptstadt auf

Die Meldungen im Einzelnen – alle Zeiten in MESZ

12.46 Uhr – Gesichtsmasken, Einweghandschuhe und Desinfektionsmittel gibt es in Polen jetzt aus Automaten. In Krakau seien sechs solcher Geräte aufgestellt worden, in der Hauptstadt Warschau bislang zwei, teilte die Betreiberfirma auf ihrer Webseite mit. Nach Regierungs-Angaben gibt es in dem Land derzeit mehr als 9400 bestätigte Fälle und 362 Todesfälle.

12.22 Uhr – Japan hat sein neues Konjunkturpaket auf 1,1 Billionen Dollar aufgestockt, um die Barauszahlungen an seine Bürger auszuweiten. Nach den Plänen sollen jetzt alle Bürger Zahlungen in Höhe von jeweils 100.000 Yen erhalten. Zuvor sollten nur besonders von der Krise betroffene Haushalte unterstützt werden.

11.53 Uhr – Die Zahl der Todesopfer im Iran ist um 91 auf 5.200 gestiegen. Wie das Gesundheitsministerium weiter mitteilt, hat die Zahl der diagnostizierten Fälle 83.500 erreicht.

11.49 Uhr – Russland meldet knapp 4300 Neuinfektionen und damit etwas weniger als noch am Tag zuvor, als es über 6000 waren. Insgesamt saeien damit 47.000 Ansteckungen bestätigt, teilen die Behörden mit. Die Zahl der Toten stieg auf über 400.

11.40 Uhr – Wegen der einbrechenden Nachfrage durch die -Pandemie geht der Preissturz am Rohölmarkt weiter. Der Terminkontrakt-Preis für die US-Sorte WTI fiel um knapp 21 Prozent und lag mit unter 15 Dollar je Barrel so niedrig wie zuletzt im Jahr 1999.

11.36 Uhr – Die Regierung in Indien erlaubt die Wiederaufnahme einzelner Fabrik- und Bauarbeiten. Vor allem im beschäftigungsintensiven Agrarsektor sollen notwendige Arbeiten aufgenommen werden. Die Regierungen der Bundesstaaten sollten entscheiden, wo Beschränkungen gelockert werden können. Mehrere Gouverneure sprachen sich gegen jedwede Lockerung aus. Indien hat bisher über 17.000 Infektionen und 543 Todesfälle gemeldet.

11.25 Uhr – In Spanien hat die Zahl der offiziell Infizierten die Schwelle von 200.000 überschritten. Die Gesamtzahl der Todesfälle sei um 400 auf 20.850 gestiegen, teilte die Regierung in Madrid mit.

11.20 Uhr – Forscher vermuten einen Zusammenhang zwischen hohen Stickstoffdioxidwerten in der Luft und hohen Todeszahlen durch das Coronavirus. Eine Studie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg lieferte dafür nun erstmals konkrete Zahlen. Regionen mit einer dauerhaft hohen Schadstoffbelastung haben danach deutlich mehr Covid-19-Todesfälle als andere Regionen.

10.48 Uhr – In Tschechien sind Hochzeiten im kleinen Kreis wieder erlaubt. Das Brautpaar müsse dabei keinen Mundschutz tragen, wohl aber die Gäste, teilte eine Regierungssprecherin mit. Außerdem dürfen Handwerksbetriebe, Autohändler und Wochenmärkte wieder geöffnet haben. In Tschechien gibt es bislang 6800 bestätigte Infektionen und 188 Tote.

10.39 Uhr – Bayern führt eine Maskenpflicht in allen Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr ein. Von kommender Woche an würden dort Mund-Nasen-Schutz oder auch Schals Pflicht sein, kündigte Ministerpräsident Markus Söder in einer Regierungserklärung im Landtag an.

10.21 Uhr – In Norwegen haben die Kitas nach einem Monat wieder geöffnet. Wie die Regierung mitteilte, gelten aber strenge Auflagen: Kinder unter drei Jahren werden zunächst nur in Kleingruppen von bis zu drei Kindern betreut; Kinder zwischen drei und sechs Jahren in Gruppen von bis zu sechs Kindern. In einer Woche sollen auch die Grundschulen wieder öffnen. Bislang wurden über 7000 Infektions- und 154 Todesfälle gemeldet.

10.18 Uhr – Der islamische Fatwa-Rat der Vereinigten Arabischen Emirate hat entschieden, dass medizinisches Personal, das COVID-19-Patienten behandelt, vom Ramadan-Fasten freigestellt ist. Zugleich appellierte das Gremium an die Gläubigen, sich während des Fastenmonats nicht zum Gebet zu versammeln.

10.03 Uhr – Der Präsident Ghanas, Nana Akufo-Addo, hat die dreiwöchige Abriegelung der Hauptstadt Accra und der Region Kumasi aufgehoben. Der Lockdown habe vor allem den Armen und Schutzbedürftigen Schwierigkeiten bereitet, sagte er. Maßnahmen wie die Schließung der Grenzen und Schulen blieben aber in Kraft. Ghana hat bisher mehr als tausend Infektionen mit neun Toten bestätigt.

09.47 Uhr – Nach einer mehrwöchigen Zwangspause sind im Bundesland Sachsen die ersten Schüler an die Schulen zurückgekehrt. Abiturienten begannen in kleinen Gruppen mit den Prüfungsvorbereitungen. Dabei wurden Schutzmasken verteilt und Desinfektionsmittel bereitgestellt. Allerdings gibt es vorerst keinen regulären Unterricht.

09.41 Uhr – Das Gesundheitsministerium in Singapur hat 1.426 Neuinfektionen bestätigt – so viele wie noch nie. Damit steigt die Zahl der Fälle auf über 8.000. Nach Angaben des Ministeriums handelte es sich bei der großen Mehrheit der neuen Fälle um Wanderarbeiter, die in Wohnheimen leben.

09.30 Uhr – Kanzlerin Angela Merkel hat nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur die Diskussionen über weitergehende Lockerungen der Beschränkungen ungewöhnlich scharf kritisiert. Während einer Schaltkonferenz des CDU-Präsidiums machte sie danach deutlich, wie unzufrieden sie sei, dass die Botschaft vorsichtiger Lockerungen zu “Öffnungsdiskussionsorgien” geführt habe. Dies erhöhe das Risiko eines Rückfalls sehr stark.

Coronavirus Frankfurt am Main Vorbereitung auf Öffnung der Geschäfte (picture-alliance/dpa/A. Dedert)

Eine Einzelhändlerin in Frankfurt am Main bereitet die Öffnung ihres Ladens vor

09.23 Uhr – Der Handelsverband Deutschland (HDE) erwartet trotz der Öffnung der ersten Geschäfte an diesem Montag keinen Ansturm auf die Geschäfte. HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth sagte im ZDF, man wolle ein Szenario verhindern, “dass die Innenstädte voll sind”. Zugleich wünschten sich die Einzelhändler aber “ein Stück Rückkehr zur Normalität”.

09.15 Uhr – Vor dem EU-Gipfel am Donnerstag hat Italiens Regierungschef Giuseppe Conte seine Forderung nach Corona-Bonds erneuert. Es brauche jetzt “die ganze Feuerkraft der Europäischen Union”, sagte Conte der “Süddeutschen Zeitung”. Conte kritisierte den deutschen Widerstand gegen solche Bonds: “Nicht ein einziger Euro der Deutschen wird dafür verwendet, italienische Schulden zu bezahlen.”

09.02 Uhr – In Deutschland werden derzeit 200 Intensivpatienten aus dem Ausland behandelt. Weitere Anfragen für 40 Schwererkrankte lägen vor, heißt es in einem Regierungspapier. Gesundheitsminister Jens Spahn sagte, die Bereitschaft und die Kapazität, bei Bedarf weitere aufzunehmen, sei da. “Europa steht auch in Krisenzeiten zusammen.”

08.50 Uhr – Neuseeland hat nach Einschätzung von Premierministerin Jacinda Ardern den “unkontrollierten Ausbruch” von COVID-19 gestoppt. Lockerungen der Corona-Beschränkungen soll es nach dem 27. April geben, wie Ardern erläuterte. Seit dem 26. März ist der Pazifikstaat mit rund fünf Millionen Einwohnern im verordneten Stillstand mit strengen Auflagen für Verkehr, Arbeit und Alltag. 



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